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Neben unseren
normalen wöchentlichen Treffen gibt es eine Menge anderer gemeinsamer
Unternehmungen
Er war doch wieder da….
Gruppendynamik
Dr. Martin Klewitz wechselt in die Gemeinschaft „
EINSICHT
Guttempler leisteten Sucht- Präventionsarbeit in der erweiterten
Realschule Ottweiler
Weihnachtsfeier der Gemeinschaft Einsicht 2010
Kerpen
Welt der Familie
Die Maiwanderung (Erschütternd
ist die Zahl der Opfer)
Kann
Mehrheit verpflichten ?
Hardy´s Geburtstag
Sachgebiet: Gesundheit - Soziales - Suchthilfe
Auf
ein Neues
Weihnachtsfeier 2004
Die EINSICHT wurde
(schon) 15 Jahre (alt?)
Guttempler beim
Selbsthilfegruppentag in der
Fachklinik Münchwies,
Öffentlichkeitsarbeit in Schulen (Projekt: Pro Kids)
Die EINSICHT auf Tour
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Er war doch wieder da….
Fast, überraschend, pünktlich um 19 Uhr konnte der
Vorsitzende (HT) der Guttempler Gemeinschaft Einsicht
Joachim Beermann Gäste aus
dem Gesprächskreis und die Gemeinschaftsmitglieder begrüßen. Die Tische im
Mehrgenerationenhaus (Nachbarschaftszentrum; Eckneschd) waren von
Albert Houy mit selbst
angefertigten weihnachtlichen Utensilien dekoriert worden (danke). Das
Weihnachtsbüffet war wie immer reichlich und mit viel Liebe hergerichtet
worden. Nach der Begrüßung verlas Marga Tonak die schon traditionelle
Weihnachtsgeschichte, danach übte man sich im weihnachtlichen Gesang. Auch
in diesem Jahr wieder mit
Begleitung von
einem mit einer Gitarre „bewaffneten“ Engel
(Gerhard Bartsch).
Ja und dann kam er doch wieder …….der
„Einsicht“-Nikolaus. Nachdem er im letzten Jahr definitiv seinen
„Hut“ sprich Rute, Sack und Mantel genommen hatte hat er sich noch einmal
überreden lassen, mangels Nachwuchses,
die Gemeinschaft
bei der alljährlichen Nikolaus- Weihnachtsfeier zu erscheinen und den
Finger auf „gewisse Wunden“ zu legen. Nachdem im letzten Jahr noch die
positiven Seiten überwiegten, mussten sich die Gemeinschaftsmitglieder
vorwiegend „negative Dinge“ sagen lassen. Hier ein paar „Ungereimtheiten“
aus dem Gemeinschaftsleben
Gruppendynamik
…….Macht sich am Ende mit der Zeit
etwa Gruppemüdigkeit hier
breit?....
Vorschläge ausarbeiten
…Wer weiß etwas? Wer schlägt
was vor?
Doch ….hier schweigt der „Einsicht Chor“…..
Diskussionen
…..Da fliegen Worte kreuz und quer,
sie
zu verstehen fällt oft schwer.
Mach doch dies …. mach doch das
Ohne Boden ist das Fass…..
Kaffeekasse
… Wer kocht Kaffee?
…kassiert die Kröten?
Geht die Kaffeekasse flöten?....
Aufnahmefeier
….. Die Aufnahmefeier dieses
Jahr
Doch schon etwas holprig war
Es
hat gerade noch so gereicht,
mehr üben sollte man vielleicht….
Delegieren
…… Eine Gruppe gut zu
führen
dazu gehört auch delegieren
Doch sollte man dabei
bedenken,
man kann es nur bedingt
anwenden…..
strebsam
Jahrelang, man soll nicht glauben,
hatte ER nur ein Ziel vor Augen.
Wann wird es endlich mir gelingen,
den
Hammer abends hier zu schwingen…..
Ämterhäufung
….ER liebte diese Ämtermasse.
Von
allem hat er sich getrennt,
nur
die Kass, klebt noch an seinem Hemd.
Das
Loslassen fällt dem Herrn halt
schwer
Drum ist er noch Finanzsekretär .
Ich
bring es jetzt mal auf den Punkt,
der
Herr steht gern im Mittelpunkt…
Zum
Abschluss der Rede gabs noch einen „musikalischen Ohrenschmaus“,
vorgetragen von
G. Bartsch und D. Tonak nach dem Lied „ In der Weihnachtsbäckerei“ von
Rolf Zuckowski
Es gab aber auch positives zu berichten. So war die
Jahresfahrt, die in diesem Jahr schon zum 10.male durchgeführt wurde, und
die von Marga Tonak wieder
hervorragend geplant und organisiert war ein
Ereignis. Ebenso die Tagesfahrten zu den römischen Ausgrabungen in
Reinheim (planung
:d.t.)an der französischen Grenze und Besichtigung
des Freilichtmuseums in Bad Sobernheim (planung:
peter-uwe schneider).
zu den Bildern
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Gruppendynamik
….was
wurde getan, was… wird getan…. was haben wir für Ziele?
Die
Guttempler Gemeinschaft „EINSICHT“ aus Neunkirchen lud ihre Mitglieder zu
einem Wochenendseminar vom 18.11.-20.11 nach Lebach ins Schönstattzentrum
ein. Fünfzehn
Gemeinschaftsmitglieder nahmen das Angebot an, einschließlich
zweier Guttempler aus den
befreundeten Gemeinschaften „GLANTAL“ aus Bruchmühlbach- Miesau und
„KERPEN“ aus Illingen.
Geleitet wurde das Seminar von dem externen Moderator
Markus
Summa, der den erkrankten Hans-
Peter Zirwes hervorragend ersetzen konnte.
Warum
hat nun die Gemeinschaft diesen Schritt ein Seminar, nur für ihre
Mitglieder, zu veranstalten
ins Auge gefasst und durchgeführt. Nun in allen Gruppierungen ob Vereine,
Gruppen, Verbänden und Organisationen schleichen sich nach langjährigem
Bestehen und Zusammenarbeit gewisse Automatismen ein. Diese bewirken, dass
die Aufgaben immer nach einem gewissen Schema ablaufen, sich keine
Neuerungen und Ideen entwickeln.
Auch
die Gemeinschaft EINSICHT, so war man der Meinung, durchläuft diesen
Prozess. Damit man einer gewissen Lethargie entgegensteuern kann, darum
traf man sich zu diesem Seminar.
Die
Thematik, das Grundprinzip hatte noch Br. Zirwes ausgearbeitet, wurde von
Markus Summa,
Joachim Beermann und
Dieter Tonak verfeinert
und in verschiedenen Arbeitsblöcken abgehandelt.
Gruppenarbeiten, Rollenspiele und mitunter heftige, aber sachlich,
geführte Diskussionen waren das „Salz“ in diesem Seminar. Hier wurden die
unterschiedlichen Meinungen, die sonst an den Gemeinschaftsabenden aus
verschiedenen (manchmal unerklärlichen) Gründen nicht angesprochen wurden
oder werden, schonungslos angesprochen und sachlich diskutiert. Hier war
die einfühlsame Leitung des Moderators eine wichtige und gute Stütze.
Interessant war das setzen der Punkte zu dem Thema:
Wie stehe ich zu meiner Gemeinschaft.
Viermal, von Freitag bis Sonntag, wurden diese Punkte gesetzt. Interessant
war, dass anfänglich große Unterschiede zu erkennen waren die sich bis zum
Abschluss am Sonntag allerdings wieder zu einem harmonischen Miteinander
stabilisiert hatten.
Wie
geht der Weg der Gemeinschaft(en) nach den Erkenntnissen dieser 3
Seminartage nun weiter?
Die
erarbeiteten Vorschläge und Anregungen werden im Laufe des kommenden
Jahres nach Möglichkeit abgearbeitet. Das Ziel ist es das Ergebnis, in
einem Folgeseminar 2012, abzuhandeln und vielleicht neue Aufgaben in den
Focus zu setzen.
Mit
einem kleinen Geschenk
bedankten sich die Seminarteilnehmer bei Moderator M. Summa für die sehr
gute Zusammenarbeit. M. Summa hat angekündigt, wenn es gewünscht wird,
wieder mit der Gemeinschaft zusammenzuarbeiten. Da werden wir ihn doch
sicherlich beim Wort nehmen.
(fotos:
p. engel /w.schmelzer)
Zu den Bildern
Für die
Seminarteilnehmer
Dieter
Tonak
GTG
Einsicht
Neunkirchen
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Dr. Martin Klewitz wechselt in die Gemeinschaft „
EINSICHT “
Im
Rahmen einer am 02.03.2011 stattgefundenen Geschäftssitzung der
Guttemplergemeinschaft
EINSICHT in Neunkirchen, wurde Bruder Martin Klewitz
als neues Mitglied in die Guttemplerge-
meinschaft
EINSICHT aufgenommen.
Bruder Martin Klewitz, der bisher Mitglied in der Gemein- schaft
SAARLAND war, vollzog diesen Wechsel in eine andere Gemeinschaft auf
eigenen Wunsch.
Bruder Kleewitz, der erst vor ein paar Tagen seinen 94.
sten Geburtstag ( ! ) feierte, sagte nach der feierlichen Aufnahme, das er
diesen Schritt nur wegen mangelnder Mobilität und besserer Mitfahr-
gelegenheit unternommen hätte.
Dr. Martin Klewitz war lange Jahre Geschäftsführer des
Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Landes-
verband Saarland und leitet von 1971 bis 1979 als
Ordenstempler die Geschicke des Deutschen
Guttempler Ordens.
Bruder Martin Klewitz, bedingt durch sein
fortgeschrittenes Alter stets auf seinen Gehstock ge-
stützt, erzählte nach der Aufnahme den Anwesenden
von seiner Guttemplerlaufbahn und seinem wirken und walten auf
Ordensebene. Nachdem
alle Mitglieder dem Neumitglied gratuliert hatten, fand noch
eine gesellige Kaffeetafel mit Selbstgebackenem statt, die den Abend
abrundete.
Obwohl der Beitritt von Bruder Klewitz den
Altersdurchschnitt unserer Gemeinschaft arg empor-
schnellen lässt, sind wir dennoch stolz, Ihn in
unseren Reihen zu wissen. Denn wer hat schon ein Mitglied in seiner
Gemeinschaft, das auf eine
83 ( i. W. dreiundachtzig )
jährige Mitgliedschaft im
Deutschen Guttempler Orden zurückblicken kann.
Zu den Bildern
Neunkirchen, den 02. März 2011
Bericht/Fotos
Peter Engel - Schriftführer
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Guttempler leisteten Sucht- Präventionsarbeit in der erweiterten
Realschule Ottweiler (Saarland
Wieder
einmal waren Rat und Mitarbeit von Mitgliedern der Guttempler gefragt.
Nachdem schon in den vergangenen Jahren, regional und
überregional, Mitglieder der Gemeinschaft „Einsicht“ Sucht-
Präventionsarbeit an verschiedenen Institutionen geleistet hatten, wurde
man nun von der Schulleitung der erweiterten Realschule in Ottweiler
gebeten im Rahmen der Suchtwoche, die diese Schule alljährlich durchführt,
an zwei Tagen insgesamt die Schüler von 4 Klassen zu je zwei Schulstunden
über den Gebrauch und Missbrauch der Droge Alkohol zu unterrichten bzw. zu
informieren.
Gerhard Bartsch
und
Dieter Tonak hatten sich
bereiterklärt diese nicht gerade leichte „Arbeit“ zu übernehmen. Insofern
nicht leicht weil es, wie die Vergangenheit gezeigt hat, es nicht einfach
ist Jugendliche in der Altersstufe 12 - 15 Jahre für ein Thema zu
begeistern dem sich auch Erwachsene oft nicht hingezogen fühlen. Etwa
insgesamt 100 Schüler wurden an den beiden Tagen dahingehend informiert
was passieren kann, wenn von anfänglichem Konsum über die Stufen: gelegentlichem
– regelmäßigem-
riskanten –
gefährlichem und
Hoch-
Konsum - bis hin zur
Abhängigkeit (Krankheit) auf den Konsumenten zukommt, mit welchen
Nachfolgeerscheinungen man im sozialen Umfeld und auch im gesundheitlichen
Bereich rechnen kann/muss.
Auf besondere Aufmerksamkeit stießen die Ausführungen
der beiden Referenten als sie ihre eigene Geschichte erzählten. Zuerst
etwas ungläubig, dann doch etwas mehr oder weniger schockiert hörte man
den Ausführungen zu.
Nach diesen Informationstagen kann man zu folgendem
Schluss kommen:
Es gibt in Deutschland, und vielleicht auch weltweit,
zu wenig Sucht- Präventionsarbeit gerade in diesem Suchtbereich.
Vielleicht liegt es daran, dass es zu wenig freiwillige MitarbeiterInnen
gibt, oder Schulen, Vereine oder andere soziale Gemeinschaften sich nicht
trauen einen Suchtbereich bei sich zum Thema zu machen.
Weiterhin ist es schwierig bei Jugendlichen dieser
Altersstufe über eine gewisse
(Unterrichts-)Zeit die Konzentration so hochzuhalten, dass auch
nachträglich noch etwas in der Erinnerung bleibt.
Bei diesen Suchttagen in der erweiterten Realschule
Ottweiler scheint es gelungen zu sein, zumindest zeigten dies die
Rückmeldungen.
Bild anklicken
Dieter Tonak
GTG Einsicht
Neunkirchen
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Verstärkung für den
Weihnachtsmann – Weihnachtsfeier der Gemeinschaft Einsicht 2010
Trotz etwas
ungünstigeren Witterungsverhältnissen war die diesjährige Weihnachtsfeier
gut besucht.
Fleißige Hände hatten den Raum im
Mehrgenerationenhaus „Eckneschd“ in ein weihnachtliches Gewand verwandelt.
Marga Tonak
hatte wie immer für eine festliche
Tischdekoration gesorgt.
Kurz nach 19 Uhr eröffnete der Vorsitzend der
Gemeinschaft Joachim Beermann den Abend. Das erste Highlight kam direkt
,als
Hildegard Schmelzer (Gesang) und Gerhard Bartsch (Gitarre/Gesang) mit dem
Gospelsong Halleluja für weihnachtliche Stimmung
sorgten. „Wie der
kleine Weihnachtsengel glücklich wurde“ hieß die Weihnachtsgeschichte die
M. Tonak dieses Jahr ausgesucht hatte.
Und dann kam er
wirklich, der Gitarren spielende „Engel“ in Person von G. Bartsch. Er
erzählte vom Weihnachtsmann der langsam in
die Jahre gekommen ist
und verzweifelt einen Nachfolger sucht. Er, der Engel, sei vorausgeeilt um
ihn den Weg frei zu machen und
zu unterstützen. Ja und dann, dann kam er doch
noch der Weihnachtsmann (D. Tonak) der über 10 Jahre den Weg der
Gemeinschaft
begleitet hatte, Gutes aber auch Unwegsames
aufgezeichnet und niedergeschrieben hat. Zum letzten Mal wendete er sich
an die
Gemeinschaftsmitglieder und bat darum sich rechtzeitig um Ersatz zu
bemühen.
„…… ich hoff, ihr werdet es verteh`n,
so werdet ihr mich nicht mehr seh`n.
Vielleicht kommt jetzt ein jüngrer Mann,
zieht Bart du roten Mantel an,
oder…. Im Zeichen der Emanzipation,
tät`s auch eine Dame schon….. „
waren seine fast letzten Worte als
„Einsicht- Weihnachtsmann“.
Vorher gab es jedoch
noch einiges über gelungene oder auch nicht gelungen gute oder auch
weniger gute Aktivitäten zu berichten.
Lassen wir einmal die
weniger guten Sachen, aufgrund der Weihnachtszeit, ruhen und führen nur
die positiven Dinge auf die da
gewesen wären:
-
100 Jahrfeier Landesverband der GT- Rheinland-Pfalz und Saarland.
„…von der
Stadt und dem Land viel Prominente,
reichten der Guttemplerspitze die Hände“.
- Rückkehr der Gründungsmitglieder Renate
und Kurt Weyrich zur Gemeinschaft;
„.. sie sind zu uns zurückgekehrt,
was uns erfreut, und uns auch ehrt.“
- Die „Gründung“ des Gesangsduos
Schmelzer/Bartsch, die auch schon überregionales Interesse erzeugt haben.
„… am
Anfang konnt man wirklich streiten,
klappt das jemals mit den Beiden?“
- Die Ausflugfahrt mit der Ostertalbahn im
August, organisiert von P.U. Schneider.
„ … … „Bedenkt…. Man
darf es nicht vergesse,
der Organisator ist ein Hesse.“
- Die Maiwanderung durch das Mühlental bei
Fürth im Ostertal.
„… die Strecke dieses Jahr war toll,
sportlich, etwas anspruchsvoll…“
- Die Jahresfahrt der Gemeinschaft nach
Freiburg, organisiert von M. Tonak
„… Die Jahresfahrt, sie war kein Segen,
in Freiburg gab es fast nur Regen… „
- Die Gründungsfeier der Gemeinschaft „Glantal“
in Bruchmühlbach .- Miesau
… „ in Bruchmühlbach – Miesau ist`s geschehen,
eine Geburt mit kleinen Wehen… „
- Die Neueröffnung einer Gesprächsgruppe in
Ottweiler:
„… und plötzlich ist es doch gescheh`n,
wie damals dort in Bethlehem .
In Ottweiler direkt vor Ort,
fand der Gerhard einen Ort…“
Eine besondere Ehrung
wurde dem Schriftführer und Leiter des Sachgebiets für
Öffentlichkeitsarbeit Peter Engel zuteil. Er erhielt ein
3D-Bild das ein gut
eingerichtetes Büro darstellte, frei nach dem Motto: Gutes Arbeitsfeld-
gute Arbeit. Der Weihnachtsmann gab der
Hoffnung Ausdruck, dass
er seine Arbeit zum Wohle der Guttempler, auch nach den anstehenden
Wahlen, weiter ausführen wird:
„ Engel gibt es ohne Frage,
auch bei uns nicht alle
Tage.
Doch hat man sie, muss man sie hegen,
bei Laune halten und gut pflegen….. „
Wie immer bekamen alle
Anwesenden auch eine kleine Kleinigkeit. Diesmal war es außer der üblichen
Gebäcktüte für jeden ein paar
„Zehen Socken“ für die bereits vorhandenen
kalten Wintertage.
Auf besonderen Wunsch des Weihnachtsmannes sang
unser Gesangsduo Schmelzer/Bartsch den Song von John Lennon : Happy
Xmess (wor
ist over). Auch uneingeübt ein Ohrenschmaus.
Ja und dann, dann
begann die Schlacht am kalten Büffet.
für die gtg einsicht
dieter tonak
zu den Bildern
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Bericht aus der Saarbrücker Zeitung vom
7.12.2010
Klick mich
Unter folgendem Link ist ein Video von der Feier:
http://www.vimeo.com/17568378
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WELT
DER
FAMILIE
2010
Die
Guttemplergemeinschaften des Landesverbandes Rheinland-Pfalz und
Saarland e.V. haben auch in diesem Jahr an der Verbrauchermesse „
Welt der Familie “ in Saarbrücken
teilgenommen.
Die „ Welt
der Familie “, welche in diesem Jahr vom 11. bis 19. September in
Saarbrücken
stattfand,
ist mit
durchschnittlich
120.000
Besuchern
eine der führenden Verbraucher-
messen
im
südwestdeutschen
Raum. Das
Einzugsgebiet
der Messe
umfasst neben
dem
Saarland und
Rheinland-Pfalz auch
das
grenznahe
Frankreich und das Großherzogtum Luxemburg.
Wie schon
seit gut
20 Jahren haben die saarländischen Guttempler-Gemeinschaften auch
in diesem
Jahr einen Informationsstand auf dieser Messe aufgebaut, um dem
interessierten
Publikum
unsere Guttemplerarbeit und unser Selbsthilfeangebot näher zu
bringen. Unter
der
Federführung der Gemeinschaft EINSICHT aus Neunkirchen und in
Zusammenarbeit mit
der
Gemeinschaft KERPEN aus Illingen war unser Info-Stand an allen 9
Tagen kontinuierlich
durch
mindestens
zwei
Mitglieder besetzt. Auch unser Ordenstempler
Helmut Krethe, in Funktion als Distriktstempler , ließ es sich nicht nehmen, an einem Tag die Standbetreuung zu übernehmen.
Durch das
Schaubild einer am Tisch sitzenden Familie sollte der Betrachter
angeregt werden,
seinen
eigenen Umgang mit Alkohol und die Verhaltensweise gegenüber
heranwachsenden
Kindern in
der Familie zu überdenken.
Wir sind uns
sicher, mit unserem Guttempler-Info-Stand vielen Besuchern
Denkanstöße gegeben haben und werden auch im nächsten Jahr wieder
an dieser Verbrauchermesse
teilnehmen.
Zu den
Bildern
Spiesen-Elversberg, den 01. November 2010
Bericht + Fotos: Peter Engel /W.
Schmelzer
GTG-Gemeinschaft „ Einsicht“
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Festakt zum 100jährigen Bestehen des Landesverbandes der Guttempler
in Rheinland-Pfalz und Saarland
Der
mitgliedermäßig kleine, doch flächenmäßig große Landesverband
(Distrikt) der Guttempler in Rheinland-Pfalz und Saarland feierte im
Schönstatt Zentrum in Lebach am 09.04.2010 im Rahmen eines
Festaktes sein 100jahriges Bestehen.
Zu
dieser Feierstunde waren Abordnungen aller Landesverbände der
Guttempler, Staatssekretär Pini von der Landesregierung , der
Bürgermeister der Stadt Lebach Schmidt, sowie führende
Persönlichkeiten anderer Verbände wie Prof. Feth (DPWV), R. Barth
(Caritas). um nur einige zu nennen erschienen.
In
ihren Grußworten würdigten alle die Arbeit der Guttempler im
Landesverband. Aber auch die Arbeit der Guttempler innerhalb
Deutschlands und in anderen Ländern sei eine nicht zu bezahlende
Unterstützung im Gesundheitswesen. "Ich verneige mich in Ehrfurcht
vor ihrer Arbeit", so Staatssekretär Pini am Ende seiner Rede.
Der
stellvertretende Landesvorsitzende Gerhard Wagner ging ausführlich
auf die Entstehung und Entwicklung des Verbandes in seiner
Einführungsrede ein. Gegründet wurde der Landesverband im Juli 1910
als Distrikt 33 südliche Weinstrasse. Die Gründungsfeierlichkeiten
fanden im damaligen Saalbau in Saarbrücken statt. Schnell wuchs der
Verband, die Mitgliederzahl stieg. Erst mit dem Beginn des Nazi-
Regimes verringerte sich die Zahl der Mitglieder. Das Geschehen,
bzw. die Arbeit, verlagerte sich nach Rheinland-Pfalz, das Zentrum
war jahrelang in Pirmasens wo der Landesvorsitzende Gustav Rippel 36
Jahre an führender Stelle stand. Erst Anfang der 80er Jahre als Dr.
Martin Klewitz, Landeskonservator, in Saarbrücken tätig wurde
verlagerte sich die Arbeit der Guttempler wieder ins Saarland.
Die
Mitglieder und Mitarbeiter des Landesverbandes betreuen regelmäßig
Klinken und Krankenhäuser in Saarbrücken, Münchwies, Daun, Wied und
Neunkirchen. Sie arbeiten eng mit anderen Verbänden und
Einrichtungen wie Diakonie und Caritas zusammen.
Die
Festrede hielt der ehemalige Geschäftsführer der DHS (Deutsche
Hauptstelle für Suchtfragen) Rolf Hüllinghorst. Er ging auf
notwendige Veränderungen innerhalb des Abstinenzverbandes der
Guttempler ein, denn so Hüllinghorst: „Die Guttempler sind mehr als
Abstinenzverband, wir bieten mehr als nur eine gesunde alkoholfreie
Lebensweise an“ Dieses mehr beinhaltet z.B. die Entdeckung der
eigenen Persönlichkeit, der Freiheit was das Gegenteil der
Abhängigkeit ist, das (neue) Erlangen des Selbstwertgefühls durch
Einbringung eigener Ideen und Initiative. Guttempler …Selbsthilfe
und mehr. Dieser Satz bietet allen die an der Guttemplerarbeit
mitwirken wollen genügend Spielraum zur Selbstverwirklichung und zur
gemeinsamen Arbeit an Menschen die unserer Hilfe bedürfen.
Umrahmt wurde der Festakt durch : Carina
Peitz, Klavier:
(Musikhochschule Saarbrücken)
Hildegard Schmelzer, Christoph Allwissner, Gesang Christoph
Allwissner Guitarre
bericht: reteid kanot
fotos
. w.schmelzer
zu den Bildern.:
Video:
http://vimeo.com/10860373 ^ zurück / nach
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Landesverbandstag der Guttempler (Distriktstag)
in Bruchmühlbach- Miesau
Der Landesverband der Guttempler Rheinland-Pfalz und Saarland fand
in diesem Jahr im pfälzischen Bruchmühlbach- Miesau statt.
Die Guttempler Gemeinschaft Einsicht aus Neunkirchen im Saarland
unterhält dort schon seit Jahren eine Selbsthilfegruppe für Alkohol-
und Medikamentengefährdete bzw. Abhängige.
Aus dieser Gruppe sind schon einige Mitglieder herangewachsen.
Dieser Arbeit wurde jetzt, mit der Ausrichtung des
Frühjahrsdistriktstages, Rechnung getragen.
Der Landesvorsitzende Helmut Krethe bedankte sich in seiner
Begrüßungsansprache recht herzlich für das Engagement der Gruppe und
die hervorragende Ausrichtung des Landesverbandtages.
Besonders bedankte er sich bei der örtlichen Behörde für die
Bereitstellung der Räume im Bürgerhaus und Jugendtreff.
Die Guttempler in Rheinland- Pfalz und Saarland zählen zurzeit 112
Mitglieder.
In Mainz, Altendiez, Obererbach, Saarbrücken, Neunkirchen, Illingen
und nicht zuletzt in Bruchmühlbach - Miesau gibt es für
Hilfesuchende die Möglichkeit diese auch zu erhalten.
Die Arbeit der Guttempler ist ehrenamtlich. Jeder, der das Bedürfnis
für Rat und Hilfe hat, kann diese Gruppen unentgeltlich besuchen.
Vertrauen und Verschwiegenheit dritten gegenüber ist eines der
obersten Gebote der Guttempler.
In seinem Bericht ging der Vorsitzende noch auf den Festakt zum
100jährigen Bestehen des Landesverbandes am 09.04.2010 im
saarländischen Lebach ein.
Einen breiten Raum nahmen die Berichte der einzelnen Gemeinschaften
ein. Hier wurde wiederum deutlich, dass die Arbeit der Mitglieder in
einem doch flächenmäßig großen Landesverband sehr vielfältig ist.
Neben Klinik- und Krankenhausbetreuungen, Teilnahme an öffentlichen
Veranstaltungen wie Rheinland- Pfalz- Tag, Welt der Familie
(Saarbrücken) und Gesundheitstage (Neunkirchen) gab es auch viele
Freizeitveranstaltungen.
Bei den Neuwahlen gaben an der Spitze keine Veränderungen.
Helmut Krethe bleibt Landesvorsitzender. .Als Stellvertreter wurden
Barbara Schnierle (Rhl-. Pfalz) und Gerhard Wagner (Saarl.)
bestätigt.
Schatzmeister bleibt Joachim Beermann unterstützt von Kurt Weyrich.
Sekretärin ist Damaris Krethe.
Im Amt des Sachgebiet Gesundheit - Soziales- Suchthilfe wurde Helga
Pizutti bestätigt. Weitere SachgebietsleiterInnen: Frauen: Jutta
Bär; Kinder und Jugend: Anneliese Gebhardt.
Die Öffentlichleitsarbeit ist Angelegenheit des Gesamtvorstandes.
Im Rahmen des Landesverbandstages wurden fünf Mitglieder in den
Distriktsgrad eingeführt.
Verabschiedet aus dem erweiterten Vorstand wurde Gustel Heer
(Bildung).
In Kürze beginnt für 10 Mitglieder die Ausbildung zum Gruppenleiter
für das man Peter Zirwes (Hessen) gewinnen konnte.
Beendet wurde der Landesverbandstag mit der üblich üppigen
Kaffeetafel.
ein bericht von dieter tonak
gtg einsicht/neunkirchen
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Sylvesterparty der GTG
Einsicht: Ein gelungener Jahresausklang
Hast du eine große Freude an etwas gehabt, so nimm Abschied! Nie
kommt es zum zweiten Male.
Dieser Satz des Philosophen Friedrich Nietzsche war, zumindest auf
die Sylvesterparty der Gemeinschaft bezogen, nicht nachvollziehbar,
denn die Gemeinschaft Einsicht feiert bereits seit 1994 ihre
Sylvesterparty im Familien- und Nachbarschaftszentrum (FNZ) in
Neunkirchen und jede dieser Feiern war eine gelungene Veranstaltung
mit Stimmung Harmonie und gelungenen Beiträgen. Je nach
Terminplanung und Wetterverhältnissen mit einer geringeren und
oftmals mit einer großen Resonanz. Bei der Sylvesterparty 2009
platzte das FNZ praktisch, räumlich gehen, aus den Nähten.
Gutes spricht sich herum und so konnte der Vorsitzende der
Gemeinschaft Br. Joachim Beermann auch wieder Gäste (Nicht-
Guttempler) begrüßen. Die Sylvesterfeier ist schon seit Jahren für
die Öffentlichkeit zugänglich und jeder ist willkommen der an einer
alkoholfreien Feier mitmachen will.
Nach einer musikalischen Einleitung (Schw. Hildegard Schmelzer
(Gesang) und Br. Gerhard Bartsch, (Gitarre)) gab Br. Beermann einen
kurzen Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr das für die
Gemeinschaft mit etlichen Höhepunkten, aber auch mit einigem
negativen Beigeschmack verlief.
Nach der schon traditionellen Sylvestergeschichte (Schw. Marga Tonak)
zeigte Br. Wolfgang Schmelzer in einem von ihm zusammengestellten
Film die Höhepunkte des Gemeinschaftslebens 2009 auf.
Das kalt- warme Büffet, das von den Gemeinschaftsmitgliedern
zusammengestellt war, wurde gleich nach dieser Darbietung
„gestürmt“. Die musikalische Umrahmung des Abends wurde von
Hildegard und Wolfgang Schmelzer sowie Gerhard Bartsch sicher
gestellt. Weiter ging es im Programm mit den Sketchen: „Die
Einladung“ (Geschw. Tonak) und „Die Kromschublaad“ (Es ist
unglaublich was man alles findet, wenn man etwas Bestimmtes
vergeblich sucht!!) dargeboten von Br. Tonak.
Ein weiterer Höhepunkt war die von den Gemeinschaftsmitgliedern
organisierte Tombola mit anspruchsvollen Preisen präsentiert von den
Geschwistern Anni Gebhardt und Gisela Schröder. Nicht fehlen durfte
natürlich der Kult-Sketch: „Dinner for One“ (Original).
Dann war es auch schon soweit, das alte Jahr verabschiedete sich und
das Neue wurde begrüßt. Feuerwerker W. Schaly ließ es sich nicht
nehmen wieder besondere Kracher in den Neunkircher Nachthimmel zu
schicken.
Dass Tradition seine guten Seiten hat und alte Bräuche und
Geflogenheiten immer noch gut ankommen zeigte sich bei dem Spiel
„Ein Päckchen geht auf Reise“. Dieses Spiel sorgt immer wieder für
Stimmung und Überraschung.
Gegen 2 Uhr brach man dann auf um noch wenigstens eine Mütze Schlaf
zu nehmen ehe sich der harte Kern, sprich (Ver-) Putzkolonne, zu den
Aufräumungsarbeiten und zum Verzehr der „Reste“ traf.
Die Mitglieder der Gemeinschaft Einsicht wünschen allen Menschen für
die Zukunft alles Gute, Gesundheit und Glück.
Das Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt
(Albert Schweitzer).
Für die GTG Einsicht
Dieter
Tonak
Zu den Bildern
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Gemeinschaft Einsicht
wurde 20 Jahre jung
Der beste
Weg, sich selbst eine Freude zu machen, ist: zu versuchen, einem
andern eine Freude zu bereiten.
Frei nach dieser Aussage von Mark Twain ging die GTG Einsicht
bei der Planung zur 20 Jahrfeier zu Werke.
Am
21.06.2009, als genau 20 Jahre und ein Monat nach der Gründung
durch Ordensbruder
Birmelin
(Hessen) lud die Gemeinschaft zur Geburtstagsfeier ein. Der
Termin war passend, denn am Ende der
Suchtwoche
an der sich alle Gemeinschaften des Landesverbandes
Rheinland-Pfalz und Saarland beteiligten, konnte man sich anhand
von Schautafeln und Informationsmaterial über den Missbrauch von
Alkohol und anderen Suchtmitteln informieren. Ein echter „Hingucker“
war die von
den AHG Fachkliniken Daun (Klinik am Rosenberg und Thommener
Höhe) zur Verfügung gestellten Skulptur mit dem Namen:
„Wer stellt die Fragen? wer gibt Antworten?
Dieses Werk wurde von Rehabilitanden der Klinik angefertigt.
Neben
der Vertreterin der Stadt Neunkirchen
Frau Backes,
der Leiterin für Öffentlichkeitsarbeit in den Dauner
Kliniken Frau
Andrea Ehses,
die ehemalige Leiterin des Familien – und
Nachbarschaftszentrums (FNZ)
Frau Metz
und Ordenstempler (Bundesvorsitzender) und Distriktstempler
(Landesvorsitzender)
Helmut Krethe
waren weiter zahlreiche Ehrengäste anwesend. Auch alle
Gemeinschaften des Landesverbandes hatten Abordnungen nach
Neunkirchen geschickt. Neben dem „Gründungsvater“
Kurt Weyrich,
der mit seiner Frau
Renate,
im Jahre 1986 mit der Gesprächsgruppenarbeit begann, nahmen
noch 2 Gründungsmitglieder an der Feier teil. Von den
damaligen Gründungsmitgliedern sind noch fünf MitgliederInnen
im Deutschen Guttemplerorden. Zwei davon gehören der
Gemeinschaft Kerpen an, die aus der GTG Einsicht entstanden
ist. Zur Eröffnung der Festveranstaltung sang der
neugegründete Chor der Gemeinschaft das Lied:
Alles hat ein Ende, nur die Einsicht nicht.
Die musikalische Begleitung (Gitarre) wurde von
Gemeinschaftsmitglied
Gerhard Bartsch durchgeführt,
die Moderation lag in den Händen von Ralf Seib aus der Gruppe
Bruchmühlbach/Miesau.
Joachim Beermann,
Hochtempler (1.Vorsitzender) der Gemeinschaft Einsicht begrüßte
die anwesenden Gäste und Gemeinschaftsmitglieder.
In
ihren Grußworten stellte die Vertreterin der Dauner Kliniken die
gute Zusammenarbeit mit den Guttemplern, besonders denen aus
Neunkirchen heraus. Sie bedankte sich für eine gute, immerhin
schon 15 Jahre andauernde Zusammenarbeit. Frau Metz, die
damalige Leiterin des Familien- und Nachbarschaftszentrum (FNZ)
in dem die Gemeinschaft jede Woche tagt, und heutige Leiterin
des ASB in Illingen in der die Gemeinschaft ihre Bleibe hat,
erinnerte nochmals an die Anfänge.
Nino Deda,
ein über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus bekannter Musiker
der auch den Gospel-Train Chor der evangelischen Kirchengemeinde
in Wellesweiler leitet, untermalte mit den Sängerinnen Rosi und
Hildegard, beide Mitglied des Chores, den offiziellen Teil der
Veranstaltung. Die Beiträge des Trios wurden mit Standing
Ovations angenommen. Die Festrede hielt Ordenstempler
Helmut Krethe.
Er befasste sich in seiner Rede mit der Wichtigkeit einer
Guttemplergemeinschaft, deren Aufgaben sowie der oft nicht
wahrgenommenen Wichtigkeit des Ehrenamtes.
Nach
der Mittagpause ging es mit dem „kulturellen“ Teil weiter. Hier
zeigten die Gemeinschaftsmitglieder wieder einmal, dass auch
ohne irgendwelche Aufputschmittel gute Laune und Heiterkeit
„produziert“ werden kann. Gesang, Hand-Puppenspiel, Sketsche
sorgten für 80 Minuten „supergeile Laune“. Mit dem Lied:
Ein schöner Tag ward uns beschert,
dem
Geschwisterkreis
und einer mehr als üppigen Kaffeetafel klang eine von allen
Anwesenden sehr gelobte Festlichkeit aus.
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Mit Spaß und Spiel ins neue Jahr
Vollen Klang hat eine Wahrheit nur, wenn sie aus der Fülle der
gelebten und angeeigneten Tradition heraus verkündet wird.
Hans Urs von Balthasar
Das das Leben von Traditionen kein Rückschritt sondern das
Auffrischen von beliebten und nicht unter zu kriegenden Brauchtum
ist bewies die Gemeinschaft wieder am Sylvestertag bzw. am frühen
Neujahrstag 2009.
Wie schon seit über 15 Jahren üblich trafen sich
Gemeinschaftsmitglieder, Externe und Gäste aus unserem
Gesprächskreis im Familien- und Nachbarschaftszentrum (FNZ) um
gemeinsam das Alte zu verabschieden und das Neue freundlich zu
begrüßen.
Auch das winterliche Wetter (Kälte, Glatteis) hielt uns nicht davon
ab stimmungsvoll von 19 - 2 Uhr morgens gemeinsam zu spielen, zu
singen und den einzelnen Darbietungen zu lauschen.
Das von den Mitgliedern zusammengestellte kalt-warme Büffet sorgte
dafür, dass auch der Gaumen und Magen zu ihrem Recht kamen.
In seiner Begrüßungsansprache bedankte sich der 1. Vorsitzende (HT)
Joachim Beermann für die geleistete Arbeit im jetzt zu Ende gehenden
Jahr und gab der Hoffnung Ausdruck, dass sich das Engagement im
neuen Jahr, indem die Gemeinschaft ihr 20jähriges Bestehen feiern
wird, fortsetzen wird. " Ich wünsche Dir Zeit....." , so das Gedicht
das von Marga Tonak vorgetragen wurde. Die "Fragen an das
Neue......" so der Vortrag von Dieter Tonak blieben vorerst noch
unbeantwortet
(Ausschnitt:)
Bricht man mit den Traditionen,
die uns Guttempler stark gemacht,
oder will man nur noch das Moderne
um jeden Preis, mit aller Macht?
Wir treffen uns schon viele Jahre
wir leben MIT der Tradition,
ob Ohne wir auch glücklich wären,
ich weiß es nicht, wer weiß das schon?
"Vier Mann auf einem Teppich", so das Spiel das Geschicklichkeit und
Ideenreichtum zum Inhalt hatte. Hierbei mussten vier Personen auf
einem Teppich stehend diesen umdrehen ohne das Objekt (Teppich) zu
verlassen. Es gelang, wenn auch mit etlichen Körperverrenkungen und
spektakulären Einlagen.
Selbstverständlich durfte der obligatorische Sketch: "Dinner for
One" nicht fehlen. Eine alte Tradition wurde wieder ins Leben
gerufen. "Bänkelsänger" Dieter Tonak erinnerte nochmals an
Vergangenes, an die Gründerzeit.
(Auszug auf saarländisch:)
Ich bin ein Bänkelsänger, am Anfang da waren wir drei
der Herbert ist von uns gegangen, da waren wir nur noch zwei,
die Schrödersch die hann ich schon mehrmools, zum mitmache animiert,
doch ich könnt medd de Wänn dort schwätze, dann wäs ich das aach nix
passiert.
Da gab’s auch noch den Hardy, der war unser Musikus
der kommt schon lange nemmeh, der machte plötzlich Schluss,
vor eich do steht heit Oowend, von all dem der traurige Reschd
doch will ich hier äähnfach behaupte, allään bin ich aach nedd
schlecht.
Die Tombola von Annie Gebhardt und Gisela Schröder vorzüglich
präsentiert brachte neben schönen Preisen auch einen guten Betrag in
die Gemeinschaftskasse. Der Hauptpreis war ein Warengutschein von 50
Euro.
Dann war es soweit. Das Neue war angebrochen. "Feuerwerker" Wolfgang
Schaly ließ es ordentlich krachen.
Fast zum Schluss das schon obligatorische Spiel mit dem
Päckchentausch das immer wieder die Lachmuskeln in Bewegung setzte.
Es wurde Zeit zum Aufbruch, schließlich musste am frühen Vormittag
alles wieder in den "Normalzustand" gebracht werden.
Die (Ver-) Putzkolonne leistete gute Arbeit, alle Reste wurden
vertilgt.
Das Gemeinschaftsleben läuft wieder in seinen gewohnten Bahnen.
Schließen will ich mit einem Zitat des franz. Philosophen und
Politikers Jean Jaures (1859-1914) der über Traditionen folgendes
sagte:
"Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Schüren der
Flamme."
für die gemeinschaft einsicht
dieter tonak
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GTG Mainzer Rad feierte 15jährigen Geburtstag
Vor 15 Jahren, am 18.12.1993 wurde in den Räumen des Mainzer
Rathauses die Gemeinschaft Mainzer Rad gegründet.
Es war ein hartes ringen um die Landeszugehörigkeit der neuen
Gemeinschaft da ein Teil der Gesprächsgruppenteilnehmer sich eher zu
Hessen hingezogen fühlte, ein Teil wollte nach Rheinland-
Pfalz/Saarland.
In einem Gespräch zwischen den damaligen Landesvorsitzenden
(Distriktstemplern) von Hessen und Rheinland-Pfalz und Saarland
wurde man sich dann doch einig. Und so hatte ein zähes Ringen seinen
doch noch
versöhnlichen Abschluss gefunden, wenn auch einige
Gesprächsgruppenmitglieder nach Hessen (Mainz- Kastel) abwanderte
und sich dort der Gemeinschaft Brückenschlag anschloss.
Zuerst traf man sich in einem Raum in der Großen Bleiche ehe man
dann in die alkoholfreie Tagesstätte "Senfkorn" umzog. Ende Mai
schloss dann diese Tagesstätte und man musste sich eine neue Bleibe
suchen.
Diese fand man im Martinsstift, Raupelsweg 1 in Mainz.
Dort fand nun auch die Feier zum 15 jährigen Bestehen, verbunden mit
einer Neuaufnahme, statt.
Es war eine schön und gut ausgerichtete Feier zu der zahlreiche
Vertreter anderer Gemeinschaften anwesend waren, ihre Grußworte
nebst Geschenken überreichten.
Auch die Gemeinschaft Einsicht war mit einer Abordnung vertreten.
Dies war eine Selbstverständlichkeit stellte doch die Gemeinschaft
Einsicht bei der Gründung vor 15 Jahern zwei Paten damit die
notwendige Anzahl
an Gründungsmitgliedern stimmte.
Inzwischen ist die Gemeinschaft Mainzer Rad angewachsen und sehr
rege.
Dass eine Gemeinschaft, wenn auch die Mitgliederzahl nicht allzugroß
ist, trotzdem gut und effizient arbeitet zeigt die Ausrichtung des
116. Bundestages (Ordenstages) im Mai dieses Jahres im
Kurfürstlichen Schloss.
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Renovierung der Geschäftsstelle in
Saarbrücken ist abgeschlossen
Die Geschäftsstelle des Landesverbandes Rheinland-Pfalz und Saarland
der Guttempler in Saarbrücken, Ecke Lessing - Großherzog-
Friedrichstrasse ist renoviert worden.
„Räume in denen man sich (wieder) wohlfühlen kann. Allen Helfern die
daran mitgewirkt haben die Räume weder so herzurichten, dass alle
Saarbrücker Guttemplergemeinschaften, alle Gesprächsgruppen und auch
sonstige Besucher ein angenehmes Gefühl haben wenn sie die Räume
betreten, und sich darin aufhalten, gilt mein besonderer Dank“, so
die Worte des Landesverbandsvorsitzenden, gleichzeitig auch
Bundesvorsitzender Helmut Krethe bei seinem ersten Besuch nach der
Renovierung. Alle Arbeiten wurden in ehrenamtlicher Tätigkeit
ausgeführt.
Hauptverantwortlich zeichneten die Guttemplermitglieder aus
Neunkirchen. Federführend waren Marga und Dieter Tonak von der
Gemeinschaft „Einsicht“. Aber auch andere Mitglieder der
Gemeinschaft haben einen großen Anteil an den Renovierungsarbeiten.
Ob J. Beermann (Bodenbelag), P. Engel (Scheinerarbeiten) oder W.
Schmelzer (Elektrizität), aber auch den Guttemplerdamen die an der
Reinigung der Fenster, Türen und beim Säubern des Mobiliars nach den
Malerarbeiten mitgewirkt haben ist ein großer Dank auszusprechen.
„Was jetzt noch fehlt ist, dass die Räume wieder mit mehr „neuem
Leben“ ausgefüllt werden“, so der Beauftragte für den Teil Saarland
im Landesverband Gerhard Wagner.
Die Guttempler bieten dienstags von 19 – 21 Uhr ihre Gesprächsgruppe
für Abhängigkeitserkrankungen, vorwiegend Alkohol, Medikamente,
Spielsucht, an. Aber auch andere Hilfesuchende sind immer herzlich
willkommen.
Der Donnerstag ist für Erst-, und, oder Einzelgespräche reserviert.
Hier wird um eine telefonische Terminvereinbarung gebeten.
Rufen Sie auf der Geschäftsstelle an, sollte sie nicht besetzt sein
wird eine Rufumleitung auf die 06821/4 25 09 (Tonak) geschaltet.
Dort können Sie ihre Wünsche und Anliegen vorbringen. Wir
vereinbaren einen Termin, oder Sie kommen einfach dienstags abends
in die Gruppe.
Sie werden sich nicht nur wegen der neuen Räume wohlfühlen.
Die offizielle Einweihung der Räume ist für Anfang 2009 vorgesehen.
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Stand der Guttempler auf
der „Welt der Familie“ 2008
Für
die Guttempler der Gemeinschaft EINSICHT aus Neunkirchen ist es
inzwischen schon Tradition für die Planung, den Aufbau und die
organisatorische Leitung des Guttempler Standes bei dieser größten
Verbraucherausstellung im Südwesten der Bundesrepublik Deutschland
verantwortlich zu zeichnen. In früheren Jahren war die
Konzeption immer auf eine rein sachliche Informationsweitergabe
ausgerichtet, in den letzten Jahren jedoch wird dem Betrachter
–neben den noch immer wichtigen Fakten- auch immer ein optisches
„Highlight“ geboten, ein visueller Anker, der einen wichtigen Aspekt
besonders hervorhebt.
Beim
diesjährigen Messestand war es die Darstellung des „pro Kopf
Verbrauches“ an Alkohol im Durchschnitt für die Bevölkerung der
Bundesrepublik. Dieser lag im Jahre 2006 bei über 10 Litern reinen
Alkohol, was sich in der Darstellung in vielen Kästen Bier, Wein-,
Sekt- und Schnapsflaschen niederschlug, die wir - natürlich als
Leergut- auf dem Ausstellungsstand aufgebaut hatten.
Da in
diesem statistischen Wert auch jeder Säugling, Greis und alle
Menschen die, aus welchen Gründen auch immer, gar keinen Alkohol
trinken, zeigten sich viele Messebesucher verwundert oder gar
betroffen. Die reinen Zahlen sind immer ein abstrakter Wert, füllt
man dies dann mit Inhalten, dann wird klar wie weit die legale Droge
Alkohol im Alltag mancher Bundesbürger Fuß gefasst hat.
Die
Guttempler Gemeinschaft EINSICHT beruft zur Sammlung von neuen Ideen
(wichtig), zur Planung (noch wichtiger) und letztendlich zur
Ausführung (am wichtigsten) in jedem Jahr einen Arbeitskreis ein,
der in effizienter Arbeit alle Schritte durchführt und damit einen
wesentlichen Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit der Guttempler im
Distrikt Rheinland-Pfalz und Saarland beiträgt.
An
dieser Stelle ist es Pflicht und Freude den Geschwistern der
Guttempler Gemeinschaft KERPEN aus Illingen, sowie unserem Bundes-
und Landesvorsitzenden Helmut Krethe zu danken, die bei der
personellen Bestückung des Messestandes über die Zeit vom
20.09-29.09.2008 so wertvolle Hilfe geleistet haben.
Als
Resümee haben wie Neunkirchener Guttempler festgehalten, dass es
wieder viel Arbeit war, aber Arbeit die sich lohnt und auch Freude
bereitet.
An
alle (nun) interessierten: Wir sehen uns – auf der „Welt der Familie
2009“ oder aber vorher , für Ideen, Anregungen und Hilfe sind wir
dankbar.
Joachim Beermann
(1.Vorsitzender Guttempler Gemeinschaft EINSICHT, Neunkirchen)
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Bericht zur
Gemeinschaftsfahrt 2008
oder:
Hurra, endlich ist ein Bericht da
Leben
wie im Urlaub, und das jeden Tag. Sanfte Hügel mit Burgen, exotisch
anmutenden Wäldern, Parks und Weinbergen charakterisieren die
Bergstrasse, deren Mittelpunkt Weinheim ist. Zwei Burgen, der
romantische Marktplatz mit seinem mediterranen Flair, die Grünen
Meilen, Parks und Gärten. „Hier fängt Deutschland an, Italien zu
werden“, schwärmte schon Kaiser Josef II. 1764 auf der Durchreise
von Frankfurt nach Wien. Gäste und Einheimische sind sich einig:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein. ( aus dem Tourismusführer
der Stadt Weinheim)
Nach der letzt jährigen etwas anstrengenden Fahrt in schöne
Lipperland, (Detmold, Lemgo…..) wo immerhin eine Fahrtstrecke von
435 km zu bewältigen war, ließen wir es dieses Jahr etwas ruhiger
angehen.Zum siebten Male machte die Gemeinschaft Einsicht nun schon
ihren Jahresausflug. Nach Montabaur, Gerolstein, Cochem,
Michelstadt, Baiersbronn, Detmold, ging es diesmal in die nähere
Umgebung. Das baden-württembergische Weinheim an der Bergstraße
war das Ziel das sich Organisatorin Marga Tonak in diesem Jahre
ausgesucht hatte.
Wieder
nahmen über 20 Personen, Gemeinschaftsmitglieder und auch Externe,
wieder die Gelegenheit war sich zwei Tage etwas zu entspannen. Zum
ersten Male dabei war unser neues, im Februar eingetretenes Mitglied
Ralf Seib aus der Gruppe Miesau- Bruchmühlbach. Also ein Pfälzer.
Da fühlte sich Siggi Mohrbacher doch richtig wohl. Siggi, auch aus
der Miesau – Gruppe, fährt ja schon etliche Jahre mit uns mit. Die
Annäherung Pfalz – Saarland ist also weiter fortgeschritten.
Entspannen
war in diesem Jahr angesagt. Nach der doch etwas strapaziösen aber
sehr schönen Fahrt ins „Lippische“ im vorigen Jahr ging es diesmal
ruhiger zu. Erst freitags, um 13 Uhr machte man sich auf die Socken
bzw. besetzte die Fahrzeuge und fuhr Richtung Weinheim. Es waren ja
nur etwas 120 Km zu bewältigen, praktisch lag das Ziel vor der
Haustür.
Ein
paar Kilometer vor Weinheim, etwas abseits gelegen, bezogen wir
Quartier. Kurz nach dem Einschecken fuhren wir den nach Weinheim,
etwa 4 Km weiter, zum Kaffeetrinken und zum ebenfalls
obligatorischen Stadtrundgang. Leider war uns der Wettergott an
diesem Nachmittag etwas ungnädig gestimmt. Es fing leicht an zu
regnen. Das tat der guten Stimmung aber wenig Abbruch.
Weinheim ist eine Stadt mit zwei Gesichtern: hier die moderneren
Außenbezirke, dort die schöne Altstadt mit Türmen, Schlossgarten,
kleinen winkligen und malerischen Gassen. Auf den nahegelegenen
Anhöhen zwei Burgen: Burgruine Windeck und etwas höher
gelegen die Wachenburg. Das Wetter besserte sich wieder. Am
Abend fuhren wir dann zur Windeck und zur Wachenburg. Das Wetter
hatte sich inzwischen soweit gebessert, wir wurden mit herrlichen
Ausblicken belohnt. Nach dem Abendessen, das wir auf der Wachenburg
einnahmen fuhren wir ins Hotel zurück.
Für
Samstagmorgen hatte Marga, wie jedes Jahr etwas besonders
versprochen.
Im nahegelegenen Hegehof bei Ladenburg versuchten wir uns in
einem Maisfeld- Labyrinth zurechtzufinden. Es gab auch
Aufgaben zu lösen. Es war ein eineinhalbstündiger Riesenspaß, immer
begegnete man sich und fast immer gelangte man an einen Ort den man
vorher schon besucht hatte.
Dann fuhren wir in das ebenfalls schöne Ladenburg. Nach
Stadtrundgang un Mittagtisch fuhren wir ins
Daimler Museum. Hier gab es fast alles zu sehen: vom „Oldtimer“
Wunschauto bis zum modernen Silberpfeil Boliden. Für den Abend war
Kegeln angesagt und anschließend wurde getafelt.
Das Kegeln wurde zu einem „Erlebnis“. Die Bundeskegelbahn entpuppte
sich zu einer etwas altertümlichen Asphaltbahn mit Kugel (Scheiben)
die auch schon etliche Jahrzehnte ihren Dienst getan haben mussten.
Gestandene Kegler der Gemeinschaft schauten immer wieder verwirrt
auf die Anzeigetafel. Manche ( r ) zweifelte an seinen
Keglerqualitäten. Dagegen war das Abendessen ein Genuss. Wie sagt
man doch so schön: Eine Kröte muss man schlucken oder: Es kann nicht
alles perfekt sein. Ein Schöner erlebnisreicher Tag fand so sein
Ende.
Der
Sonntagmorgen war für einen Spaziergang im Schlossgarten reserviert,
manche durchstreiften wieder die Altstadt und andere zog es in den
benachbarten Exotenwald oder den Hermannshof mit unzähligen
exotischen Pflanzen, Sträuchern und Bäumen.
Das Wetter war so schön geworden, dass wir den Mittagtisch im
Schlosshotel unter freiem Himmel einnehmen konnten. Danach eine
zwanglose Verabschiedung. Manche fuhren noch zum Sommerfest der
Gemeinschaft Mainzer- Rad, manche fuhren direkt nach Hause. Die
„Kolonnenfahrt“ war aufgehoben. Wieder war ein schönes Wochenende,
eine schöne Wochenendfahrt leider viel zu schnell zu Ende gegangen.
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Gesundheitstage im Saarpark Center Neunkirchen vom
05.05.2008-10.05.2008
Nachdem die Mitglieder der
Gemeinschaft Einsicht die Teilnahme oder aber auch
Hilfe am Ordenstag in Mainz
erfolgreich absolviert hatten, kam postwendend schon die nächste
Aufgabe auf die Guttempler aus Neunkirchen zu. Schon zum fünften
Mal richtete die
IGP (Internationale Gesellschaft
für Prävention) im Auftrag des Saarpark Centers Neunkirchen die
Gesundheitstage 2008 aus und bereits im dritten Jahr waren auch
die Geschwister der Gemeinschaft Einsicht mit einem eigenen
Stand beteiligt. Der optische Mittelpunkt des diesjährigen
Messestandes stellte der –mögliche- Sucht Lebenslauf eines
Menschen von den Kindesbeinen bis hinein in das Erwachsenenalter
dar, den Marga Tonak in detailgenauer und ansprechender Weise
gestaltet hat. Auch kam die „Rauschbrille“ wiederum zum Einsatz,
die ein Sehvermögen bei einem Blutalkoholspiegel von 1,3
Promille simuliert und die Probanden jedes Mal überrascht und
erschüttert und so hoffentlich wirksam dazu beiträgt Autofahrten
unter Alkoholeinfluss zu verhindern.
Der Besucherzuspruch war auch in
diesem Jahr, trotz des ausgesprochen guten Wetters, sehr
zufrieden stellend und am Eröffnungstag konnten neben den
Vertretern der Stadt Neunkirchen und des Center Managements
auch eine Vertreterin des Gesundheitsministeriums, Frau Theis,
begrüßt werden.
Die Mitglieder der Gemeinschaft
Einsicht haben auch in diesem Jahr mit viel Einsatz und Fleiß
dafür gesorgt, das unser Ausstellungsstand kontinuierlich
besetzt war, das allen Interessierten und Hilfesuchenden
Informationen und Ratschläge gegeben werden konnten und so
wesentlich dazu beigetragen, das die Guttempler in Neunkirchen
sowohl als fester Bestandteil der Suchtselbsthilfe und
Prävention, als auch ein wesentliches Mitglied der Neunkirchener
Bürgergesellschaft wahrgenommen werden.
Als Fazit aus der diesjährigen
Veranstaltung ergibt sich für die Guttempler in Neunkirchen
das wir auch im Jahr 2009 wieder
auf der Gesundheitsmesse vertreten sein werden.
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Sportlich und kreativ
Guttemplerarbeit und – leben ist nicht nur Selbsthilfe, es ist mehr.
So wie es die neue Darstellung auch aussagt. Den Beweis, dass
Guttempler nicht im stillen Kämmerlein sitzen, sich nur zu ihren
Gruppenabenden oder zum Eisessen treffen zeigen viele
Aktivitäten der einzelnen Gruppenmitglieder. Da wird im Gospelchor
gesungen, in Bands gesungen und Auftritte durchgeführt, gemalt,
gewandert, Fremdsprachen erlernt, Weltreisen unternommen, (Hobby-)
Filme gedreht, kreative Hobbys gepflegt und anderes mehr. Den
erneuten Beweis lieferten zwei Gemeinschaftsmitglieder der
Gemeinschaft EINSICHT am vergangenen Wochenende (12+13.04.08).
Zum einen leitete Marga Tonak ihr erstes Scrapbooking - Seminar in
den Räumen der AWO in NK.- Wellesweiler. Das Wort Scrapbooking kommt
vom englischen „Scrap“, welches Schnipsel, Stückchen bedeutet. Es
ist jedoch weit mehr. Sinn des Scrapbookings ist es, Fotoalben auf
die besten Bilder zu reduzieren und diese mit Beiwerk in Szene zu
setzen. Gleichzeitig soll über kleine Texte und Anmerkungen die
Geschichte zu den Bildern festgehalten werden. Der Gesamteindruck
versucht die Stimmung zum Zeitpunkt der Aufnahme zu vermitteln und
so über das reine Foto hinaus zu bewahren. Gleichzeitig gibt
Scrapbooking die Möglichkeit, viele künstlerische Techniken und
Stilrichtungen in die Alben einfließen zu lassen. In Scrapbooks
werden diese Schnipsel und Papierstücke als Stücke der
Lebensgeschichte eingeklebt und gesammelt. Die ersten bekannten
prominenten Scrapbooker waren Königin Victoria von England und Mark
Twain.
Dieses erste Tagesseminar (4 Stunden) kann man als Erfolg
bezeichnen. Sieben Teilnehmerinnen konnte die Seminarleiterin
begrüßen. Nach einer kurzen Einführung gingen die Damen an „Werk“.
Zwei Bilder, sprich Layouts, sollten in dieser Zeit fertig gestellt
werden. Und alle Teilnehmerinnen lösten dies Aufgabestellung mit
Bravour. Am Ende waren sich alle einig: dieses Seminar schreit
förmlich nach einer Fortsetzung. Dieser Aufforderung will unsere
Guttemplerschwester Marga Tonak auch nachkommen.
Zum andern nahm unser Schatzmeister Wolfgang Schaly nicht zum ersten
Mal an einem Marathonlauf teil. Im letzten Jahr wagte er sich an den
Berlin- Marathon. Den hatte er mit Bravour überstanden. Jetzt war es
der Globus- Marathon der saarländischen Kreisstadt St. Wendel der
ihn zur Teilnahme geradezu herausforderte. Dieser Marathon ist im
südwestdeutschen Raum ein Ereignis zu dem über 2800Läufer (Kinder,
Jugendliche, Erwachsene, aktive Amateure, Hobbyläufer) teilnahmen.
In seiner Altersklasse (Ü50) konnte unser Wolfgang den 2. Rang unter
48. ins Ziel gekommenen Läufer belegen. Ob es die Tatsache war, dass
Wolfgang kurz zuvor Opa wurde und ihn das so beflügelte wissen wir
nicht. Seine Laufzeit: 3:12.18,0 Std. Das entspricht einem Schnitt
von 4,33`/Km.
Hierzu kann man nur sagen: Chapeau Wolfgang.
Als Entlohnung ging es tags darauf mit Gattin in den Urlaub nach
Ägypten.
Ein Bericht der GTG Einsicht
Dieter Tonak

Maraton
Scrapbooking
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Aufnahme neuer
Mitglieder 2008
Das Kalenderjahr einer
Guttempler Gemeinschaft wird, neben den Routineaktivitäten,
auch geprägt von den herausragenden Ereignissen und davon wollen
wir –in aller Kürze- im Nachgang berichten:
Am 15.März 2008 versammelten sich
Geschwister aus den Guttempler Gemeinschaften „EINSICHT“
(Neunkirchen) und „KERPEN“ (Illingen) um insgesamt 7 neue
Mitglieder in die jeweilige Gemeinschaft und somit auch in die
Organisation der Guttempler in Deutschland aufzunehmen. Drei
„Neulinge“ stellten die Geschwister aus Illingen und die
Einsichtigen aus Neunkirchen konnten vier Aspiranten beisteuern.
Pünktlich um 15.30 eröffneten die
beiden Hochtempler (gleich 1.Vorsitzende) der Gemeinschaften die
festliche Sitzung, die wir, ohne den vorgegebenen Rahmen des
Bundesverbandes zu verlassen, um einiges erweitert und
ausgeschmückt hatten. Zur Einstimmung und Umrahmung gab es Musik
von Franz Schubert, Nana Mouskuri und Dana Winner und zudem
wurden einige, zu diesem Anlass besonders gut geeignete Lieder
aus dem traditionellen Liedgut der Guttempler gesungen.
Der Höhepunkt einer solchen
Aufnahme ist das Bekenntnis der neuen Mitglieder zur
alkoholfreien Lebensweise und die anschließende Überreichung der
Mitgliedsurkunden.
In einer Kaffeetafel ergaben sich
die Möglichkeiten zu vielen guten Gesprächen und zur ausgiebigen
Beglückwünschung der neuen Mitglieder.
Aus Sicht der Gemeinschaft
Einsicht ist besonders hervorzuheben, dass nach langer Zeit
wieder Teilnehmer aus unserer Gesprächsgruppe in Miesau in den
Guttempler Orden eingetreten sind, was zeigt und beweist, das
sich langfristiges Engagement, Beharrlichkeit und Festhalten an
den Zielen und Grundsätzen der Guttempler letzten Endes
auszahlt.
Die Namen derer zu nennen, die
geholfen haben um diesen Nachmittag so gut und würdevoll zu
gestalten, würde den Rahmen sprengen den sich dieser kleine
Beitrag selbst gegeben hat.
So bleibt dem Verfasser dieser
Zeilen nur allen Beteiligten ganz herzlich zu danken und der
Hoffnung Ausdruck zu verleihen, dass bald – vielleicht schon
2008 – noch einmal Anlass bestehen wird einen solchen Aufsatz
zu verfassen.
Unsere Guttempler Grundsätze
Enthaltsamkeit – Brüderlichkeit – Frieden waren, sind und
werden immer aktuell und bedeutsam sein.
Joachim Beermann (Guttempler)
Gemeinschaft EINSICHT, Neunkirchen
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Verabschiedung und Ehrung
Im Rahmen des Frühjahrdistriktstages des Guttempler-
Landesverbandes Rheinland-Pfalz und Saarland am 09.03.2008 in
Oppenheim wurde Martin Klewitz von der Gemeinschaft
Saarland für seine 80jährige Mitgliedschaft im Deutschen
Guttempler-Orden geehrt.Br. Klewitz aus Mühlheim/Thüringen stammend
war Ordenstempler, Distriktstempler im Distrikt Rh.-Pfalz und
Saarland, Vorsitzender des Guttempler Hilfswerkes und Mitbegründer
des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Rh.-Pfalz und Saarland. Der
Landeskonservator i.R. ist auch heute noch, wenn es die Gesundheit
zulässt, auf jedem D- Tag anwesend. Sein Rat und sein Wissen ist
auch heute noch von den Geschwistern seines Landesverbandes gefragt.
Fast
15 Jahre hatte er das Amt des Distriktsleiters "Gesundheit, Soziales
und Suchthilfe" (vorher SGH) geleitet. Jetzt kandidierte Br.
Dieter Tonak von der Gemeinschaft Einsicht nicht mehr
für dieses Amt. Tonak ließ die 15 Jahre für die Geschwister noch
einmal im Zeitraffer vorüberziehen. Erinnre daran wie er zu diesem
Amt kam (wie die Jungfrau zum Kinde), Jahre geprägt von mancher
Enttäuschung aber auch von vielen positiven Erlebnissen wie:
• Die Mitausrichtung des Ordenstages 1998, auch vom
Krankenbett aus
• Die jährlichen Treffen mit den anderen SGH Leitern
• Das Kennen lernen und die Kontakte mit führenden
Personen in den Kliniken und Krankenhäusern
• Die Mitarbeit in Beraterkreisen von Caritas und
Diakonie, des eigenen Arbeitgebers und anderer Firmen
• Das mitorganisieren von Aktionstagen (Welt der Familie,
Prävention bei der Bundeswehr und in verschiedenen Betrieben:
Michelin, Krupp- Gerlach)
• Besuch von Fachtagungen und Selbsthilfegruppentagen
Sein Fazit:
Ich konnte dazu beitragen, dass die Guttempler, dort wo sie hinkamen
und noch hinkommen gerngesehene Gäste sind, die man durch das
Auftreten, das Fachwissen, die Mitarbeit und die Zuverlässigkeit
hoch einschätzt. Möge es auch weiterhin so bleiben.
Ich habe viel investiert, ich habe aber auch eine Menge
zurückbekommen.

Bilder
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Unsere Arbeit intern und extern im Jahre 2007
Im Rahmen der uns zur
Verfügung stehenden Möglichkeiten haben wir auch im vergangenen Jahr
2007 wieder gute Arbeit geleistet. Dies kann man, ohne dass es
überheblich erscheint, mit Fug und Recht behaupten.
Wenn wir unsere Arbeit
veröffentlichen, dann wollen wir damit den Lesern unserer
Internetseite die Arbeit der Guttempler- Gemeinschaft „Einsicht“
präsentieren.
Vorweg eines: Wir hatten
uns wieder viele Ziele gesetzt und diese auch erreicht. Manchmal
gingen wir an unsere Grenzen, aber gibt es etwas Schöneres als den
erhofften Erfolg zu sehen?
Wir glauben nicht. Es ist
für jeden ehrenamtlichen Helfer Motivation und erfüllt ihn mit
Stolz, wenn seine Arbeit anerkannt wird.
Mark Twain sagte:
Es ist besser, Ehrungen zu verdienen und nicht geehrt zu sein, als
geehrt zu sein und es nicht zu verdienen
Unsere Arbeit ist nicht immer sichtbar, aber die Geschwister die
sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten einsetzen sehen den Erfolg und
auch den Misserfolg der mit sozialer Arbeit verbunden ist.
Ein
Ereignis möchten wir besonders herausheben auf das unsere
Gemeinschaft stolz sein kann und auch ist:
Im
April 2007 richteten wir eine gemeinsame Aufnahmefeier aus. Die
Gemeinschaftsvorsitzenden der Gemeinschaften: Einsicht,
Kerpen und Saarland konnten jeweils neue Mitglieder
willkommen heißen
(Bericht siehe unter Aktivitäten: Neue Mitglieder…. )
Wahrlich ein Ereignis über das noch lange, im positiven Sinne,
geredet wurde und wahrscheinlich in diesem Jahr eine „Wiedergeburt“
feiern wird.
Die
von unserer Gemeinschaft betreuten Gesprächsgruppen werden
unterschiedlich frequentiert.
-
Eine positive Entwicklung zeigt sich in der Pfalz
(Bruchmühlbach- Miesau) ab.
-
In Saarbrücken ist eine größere Fluktuation zu verzeichnen.
-
Die Gruppe in Neunkirchen läuft nach wie vor konstant.
Die
Klinikvorstellungen in Saarbrücken (Tiefental), Daun (Rosenberg und
Tommener Höhe)wurden ebenso wahrgenommen wie die Betreuung der
psychiatrischen Abteilung des Fliedner- Krankenhauses in
Neunkirchen.
All
diese Institutionen werden auch im Jahr 2008 wieder besucht.
Auch
die Präventionsarbeit bei der Bundeswehr unter dem Thema:
Alkohol
(Gebrauch- Missbrauch- Abhängigkeit) ist herauszustellen. Es war ein
Versuch und das positive Echo spornt an diese Aktion zu wiederholen,
wenn man uns denn ruft.
(Bericht siehe unter Aktivitäten: Präventionsarbeit bei der
Bundeswehr)
Die
schon traditionellen Informationsstände bei der Verbrauchermesse
„Welt der Familie“ in Saarbrücken, sowie der Gesundheitstage im
Neunkircher Einkaufsmetropole „Saarpark- Center“ brachten
uns im vergangenen Jahr ein Besucherrekord und große Anerkennung
von interner als auch externer Seite. Dieser Erfolg verpflichtet und
motiviert neue Ideen zu verwirklichen (Bericht siehe unter
Aktivitäten: Welt der Familie und Gesundheitstage im…. )
Wenn auch teilweise nur
aus der Ferne, so sind wir doch in die Vorbereitungen zum
Bundesverbandstag (Ordenstag) 2008, der in Mainz vom 01. Mai bis 05.
Mai stattfindet, mit eingebunden. Die Präsentation zum Ordenstag
finden Sie auf der Startseite dieser Site.
Der
gesellschaftliche Teil kam auch in diesem Jahr nicht zu Kurz.
Neben Themenabenden
wurden Wanderungen durchgeführt. Gartenfeste, Faschingsfeier
und den Übergang ins neue Jahr (Sylvesterparty) führen wir nach wie
vor gemeinsam durch.
Unsere Wochenendfahrt
führte uns im Jahre 2007 in den Teutoburger Wald nach Detmold und
Umgebung. Dabei nehmen auch immer wieder Externe teil. In unserem
Quartier „Haus Berkenkamp“ in Stapellage (Lage/Hörste) waren wir
willkommene Gäste. Man fühlte sich gleich „wie bei Muttern“
Die
Ziele und Aufgaben
für das Jahr 2008 haben
wir schon im Blick. Mit den Vorbereitungen werden wir in Kürze
beginnen wobei weitere Aktivitäten bei entsprechender Resonanz
(Möglichkeit) der Mitglieder in Angriff genommen werden.
Wir
sind zwar nicht die Besten, wir bemühen uns aber unser Bestes zu
geben.
Zum
Abschluss noch ein Zitat von Marie von Ebner- Eschenbach:
Wir
sind so eitel, dass uns sogar an der Meinung der Leute, an denen uns
nichts liegt, etwas gelegen ist.
Für die Gemeinschaft
Einsicht
Dieter Tonak
Distriktleiter Gesundheit,
Soziales, Suchthilfe
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7.Landestagung der Selbsthilfegruppen und der
Elternkreise für
Drogengefährdete und drogenabhängige junge Menschen
Zu dem diesjährigen Landestreffen der Selbsthilfegruppen in
Rheinland-Pfalz, welches regelmäßig
vom Drogenbeauftragten der Landesregierung initiiert wird, waren –
erstmalig – neben den Gut-
templern aus Rheinland-Pfalz auch MitgliederderGemeinschaft EINSICHT
aus Neunkirchen ange-
reist. Da unser Guttempler Landesverband ja aus den Teilen Saarland
und Rheinland-Pfalz besteht, war es den Saarländern aus Neunkirchen
ein Anliegen über die Landesgrenze hinwegzuschauen und sich
über die Situation der Selbsthilfe im Nachbarland zu informieren.
Um es vorwegzunehmen: Wir wurden als „Ausländer“ sehr freundlich
aufgenommen und die Teilnahme zeigt, dass es einfach notwendig ist,
in einem solch, flächenmäßig großen Landesverband, Erfahrungen und
Informationen auszutauschen. Für die Guttempler aus Neunkirchen
waren Gisela Schröder, Peter Engel und Joachim Beermann nach
Budenheim gereist.
Die Sitzung wurde pünktlich um 10.00Uhr im Schloss Waldthausen durch
den Landesbeauftragten Herrn Ingo Brennberger, eröffnet.
Drei Referate bestimmten den Vormittag bis 12.15, wobei ein
thematischer Einstieg durch den
Theaterschauspieler Jean-Marie Solt aus Trier gegeben wurde, dessen
Ein-Mann-Programm zur
Situation drogenabhängiger Jugendlicher einen wunderbaren Beginn
lieferte und die Tagungsteilnehmer zu lang anhaltendem Beifall
animierte.
Weiter im Programm ging es mit einer historischen Betrachtung über
die Entwicklung der Suchtso- zialpolitik in Rheinland-Pfalz seit
Gründung des Bundeslandes im Jahr 1947 durch Herrn Wolfgang
Glöckner, Ministerialdirigent a.D..
Der zweite Vortrag wurde von Prof. Robert Frietsch zum Thema
„Fördern und Fordern in der Suchtkrankenhilfe - die Folgen“,
gehalten und gab mit Hilfe einer Power Point Präsentation einen
Einblick in welchem Spannungsverhältnis die Suchtkrankenhilfe im
Angesicht der neuen Sozialpolitik (Hartz IV) lebt bzw. leben muss.
Die Interessen der ARGEN, der Arbeitsagenturen auf der einen und die
Erfordernisse der professionellen und ehrenamtlichen
Suchtselbsthilfe auf der anderen Seite, müssen und sind auch oft
nicht deckungsgleich, im schlimmsten Fall können sie sogar diametral
verlaufen.
Das letzte Referat zeigte noch einmal deutlich auf, welche
Problemfelder die heutige Suchtselbsthilfe zu bearbeiten hat. Neben
anderen Bereichen wurden hierbei durch den Geschäftsführer der
Deutschen Hauptstelle gegen Sucht e.V., Herrn Rolf Hüllinghorst, vor
allem die Probleme der Überalterung der Gruppen und Verbände
genannt, den nachlassenden Zuspruch durch neue Mitglieder bzw. die
feh-
lende Bereitschaft zum Mitmachen in den Suchtselbsthilfeverbänden
und die Einstellung zu neuen Suchterkrankungen sowie
Mehrfachabhängigkeiten genannt.
Nach einer einstündigen Mittagspause wurden die Vorträge in zwei
Workshops thematisch vertieft
und zum teil durchaus kontrovers diskutiert, aber bei allen
Unterschieden die die verschiedenen Selbsthilfegruppen und Verbände
auszeichnet, stellten alle Diskussionsteilnehmer eindeutig heraus,
dass der Mensch und sein Hilfeanliegen immer im Mittelpunkt einer
jeden ehrenamtlichen Suchtselbst- hilfearbeit stehen muss.
Konkurrenzdenken ist dabei überflüssig oder kontraproduktiv,
sondern, ganz im Gegenteil, verbandsübergreifende Zusammenarbeit ist
das Gebot der Stunde, auch Angesichts der
oben schon erwähnten neuen Herausforderungen.
Beschlossen wurde die Tagung mit einer Zusammenfassung der
Arbeitssitzungen, wobei die
die Vorstellung des dritten Workshops, der in nur zwei Stunden 3
Bilder eines Statuentheaters vor-
stellte. Hiefür wurden sowohl die Teilnehmer, als auch der Herr
Jean-Marie Solt mit vollkommen berechtigtem Applaus bedacht.
Um 16.00 ging die Landestagung zu Ende und die drei „Saarländer“
machten sich, nach ausgiebiger Verabschiedung auf den Weg in die
Heimat. Das übliche Guttempler Verfahren
(d.h. einmal bei jeder Reise vom Weg abzukommen) handelten die drei
„Einsichtigen“ aus Neunkirchen auf der Rückfahrt ab, wobei
anzumerken ist, dass Peter Engel trotz der wenig hilfreichen, meist
sogar störenden Kommentare seiner beiden Mitreisenden Gisela
Schröder und Joachim Beermann schnell wieder auf den rechten Kurs
zurückfand. Ohne seine beiden Mitreisenden hätte er es
wahrscheinlich eher geschafft.
Auf der nächsten Tagung werden mit Sicherheit wieder Teilnehmer der
Gemeinschaft Einsicht dabeisein!
Joachim Beermann, Guttempler Gemeinschaft Einsicht Neunkirchen
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4. Gesundheitstage im Saarpark-Center
Neunkirchen
vom 06. bis 13. Oktober 2007
- Hören, sehen, fühlen, schmecken, mitmachen und ausprobieren – bei
den 4. Gesundheitstagen
im Saarpark-Center in Neunkirchen kamen gesundheitsbewusste
Saarländer unter dem Motto
„ Gesundheit macht Spaß “ voll auf ihre Kosten.
Hier im Saarpark-Center in Neunkirchen, dem größten Shopping-Center
im Saarland, fanden in
diesem Jahr die 4. Gesundheitstage statt. Auch wir als
Abstinenzverband mit dem Schwerpunkt
SUCHT-FAMILIE-SOZIALES haben zum zweiten mal an dieser Veranstaltung
teilgenommen.
An einem kleinen Informationsstand versuchten wir mit selbst
angefertigten Schautafeln, dem
Interessierten Publikum das Trinkverhalten eines Menschen, vom
Kindes- bis zum Rentenalter
und deren möglichen Folgen, zu veranschaulichen.
An einem Prospektständer wurden Informationsmaterial über die
Suchtgefahren bei Alkohol-
und Drogenkonsum angeboten. Hierbei wollten wir insbesondere
heranwachsende Jugend-
liche und / oder deren Eltern ansprechen.
Auch hier kam , wie auch auf der diesjährigen Ausstellung WELT DER
FAMILIE,
unsere Rauschbrille zum Einsatz. Der Benutzer konnte durch das
Aufsetzen der Rauschbrille
erfahren, wie man bei einem Blutalkoholwert von ca, 1,3 bis 1,5
Promille reagiert. Die Test-
person sollte also die Brille aufsetzen, einen vorher auf dem
Fußboden deponierten Schlüssel
aufheben und dann damit ein Schloss öffnen. Die meisten Nutzer der
Brille waren überrascht,
wie unsicher und ungenau man durch diesen simulierten Rauschzustand
ist und die einfachsten
Handgriffe zum Problem werden lassen.
Die Organisation und Durchführung unseres Informationstandes lagen
wieder in den bewährten
Händen der Guttempler-Gemeinschaft EINSICHT aus Neunkirchen.
Für uns Guttempler war diese Auststellung wieder ein voller Erfolg,
da wir eine große Zahl von
Personen ansprechen und ihnen vielleicht ein wenig mit ihren
Problemen weiterhelfen konnten.
Dies hat uns auch dazu bewogen, auch im Jahre 2008 wieder an diesem
Event teilzunehmen ein paar Bilder von der
Ausstellung
Peter Engel
Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit
im Saarland
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WELT DER FAMILIE 2007 vom 15. bis 23. September
2007
Wie schon die Jahre zuvor ist es uns zur Tradition geworden, auch in
diesem Jahr an der Verbrauchermesse WELT DER FAMILIE als Aussteller
teilzunehmen.
Die Welt der Fam. findet seit über 40 Jahren in den Messehallen der
Saarmesse in Saarbrücken statt.
Sie ist eine der bedeutenden Verbrauchermessen im südwestdeutschen
Raum. Das Einzugsgebiet im
Umkreis von 100 Kilometern umfasst das Saarland, das angrenzende
Bundesland Rhein-Pfalz,
sowie Ostfrankreich und Luxemburg. Insgesamt ca. 4 Millionen
Verbraucher.
Die Gesamthallenfläche beträgt ca. 26.000 m2. In diesem Jahr
besuchten etwa 130.000 Besucher
diese Ausstellung.
Unser Abstinenzverband, GUTTEMPLER in Deutschland, Distrikt
Rheinland-Pfalz und Saarland,
hatte auch in diesem Jahr in der Messehalle 3, seinen
Informationsstand aufgebaut.
Konzeption, Aufbau und Abbau des Standes lagen, wie in den
vergangenen Jahren, in den be-
währten Händen der GT-Gemeinschaft EINSICHT aus Neunkirchen. Die
Standbetreuung wurde
überwiegend im Wechsel durch die saarländischen Gemeinschaften aus
Neunkirchen, Illingen und Saarbrücken durchgeführt.
Auch unser Distriktstempler Helmut Krethe nebst Gattin Damaris
ließen es sich nicht
nehmen, von Mainz nach Saarbrücken zu reisen und an einem Tag die
Standbetreuung zu übernehmen.
Auf einer Grundfläche von 4 mal 3 Meter wurden an zwei großen
Wandflächen und einer frei-
stehenden Litfaßsäule mittels Schautafeln und Plakaten auf die
Suchtgefahren durch erhöhten
Alkoholkonsum hingewiesen. Der Schwerpunkt lag hierbei bei den
Gruppen der heranwachsenden
Generation, also den 13 bis 20 jährigen Jugendlichen.
Ein wahrer Hingucker in diesem Jahr war die von den Geschwistern
Marga und Dieter Tonak ange-
fertigte Schautafel, auf welcher das Trinkverhalten eines Menschen
und die möglichen Folgen
schematisch und in Bildern veranschaulicht wurde.
Als weiteres High-Light präsentierten wir in diesem Jahr zum ersten
mal unsere Rauschbrille, die
dem Benutzer den Eindruck von einen Blut-Alkoholwert von ca. 1,3 bis
1,5 Promille vermittelte und
selbst die elementarsten Handgriffe, wie zum Beispiel das Aufheben
eines Schlüssels und das Öffnen
eines Schlosses, zum Problem werden ließ.
Viele Besucher ließen es sich nicht nehmen, diese Rauschbrille
einmal auszuprobieren und waren sehr
verwundert, wie weit doch bei diesem Promillewert die Wahrnehmung
und die Reaktionen einge-
schränkt sind.
Wir sind der Überzeugung, dass wir durch die diesjährige Ausstellung
wieder mit Erfolg zur Sucht-
prävention beigetragen haben und einigen Ratsuchenden bei ihren
Problemen weiterhelfen konnten.
Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle auch an die
BZgA ( Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung ),
welche uns großzügig mit Informationsmaterial , wie z. B.
Broschüren und Flyer,
versorgt hat.
Selbstverständlich werden wir im kommenden Jahr wiederum mit einem
Informationsstand an der
WELT DER FAMILIE teilnehmen. Bilder von der Welt
der Familie

Bild anklicken
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Präventionsarbeit bei der Bundeswehr
von Dieter Tonak
Jeden
Donnerstag steht auf dem Dienstplan der Fernmeldestelle 122
in Mudau/Reisenbach ein
Schulungthema.
Diesmal:
Alkohol
(Gebrauch- Missbrauch- Abhängigkeit).
Referent :
Dieter Tonak (Mitglied im Abstinenzverband der Guttempler in
Deutschland; Landesverband Rheinland-Pfalz /Saarland)
Wie kommt man nun zu
solch einem Engagement?
Auch bei der
Bundeswehr hat man, nicht erst seit heute erkannt, dass es Probleme
mit legalen und auch illegalen Drogen intern gibt bzw. geben kann.
Auch eine Institution wie die Bundeswehr kann es sich nicht erlauben
die Augen vor solchen Problemen zu schließen.
An Referenten, die
zu Themen Sucht und Suchtgefährdung, Informationen geben können
fehlt es bestimmt nicht. Bei der Wahl die auf mich fiel spielte der
Zufall eine Rolle.
Thomas Tonak,
Oberfeldwebel bei dieser Einheit, machte den Vorschlag dieses Thema
auf den Schulungsplan zu bringen. Als geeigneten Referenten schlug
er seinen Vater vor, der ja in der Suchthilfe schon Erfahrungen hat.
So kam also der Kontakt zustande.
Am 24. Mai war es
dann soweit. Ich wurde von zu Hause abgeholt und nach
Mudau/Reisenbach, ca. 190 Km von Neunkirchen entfernt, chauffiert.
Diese Außenstelle
ist mit ca. 20 Soldaten besetzt, teilweise Wehrpflichtig, teilweise
mit Berufssoldaten. Sie liegt abgelegen und an den langen Abenden
gibt es wenig Unterhaltung. Man muss sich schon etwas einfallen
lassen um die arbeitsfreie Zeit sinnvoll auszufüllen.
Der Empfang durch
OFw Pehling und seinen Mannen war sehr herzlich und freundlich.
Schon beim
Mittagessen, zu dem ich eingeladen war, wurde ich mit Fragen
überhäuft.
Um 13 Uhr begann
das Referat. Zwei Stunden waren vorgesehen. Doch schon nach nicht
einmal einer halben Stunde war klar, dass die angesetzte Zeit nicht
ausreichen würde. So stark war das Interesse und die Fragen schienen
Unerschöpflich zu sein. Solch ein Interesse und solch eine Mitarbeit
hatte ich nicht erwartet. Ich war mehr als positiv überrascht.
Leider war die Zeit, nach hinten, zu kurz. Eine Verlängerung der
Redezeit um eine halbe Stunde wurde mir gestattet, der nächste
Referent stand schon in den Startlöchern. Die Zeit zwischen den
Referaten nutzen die Soldaten auch noch Fragen zum Thema zu stellen.
Als Fazit kann ich sagen. Es war für beide Seiten eine gelungene
Veranstaltung. Die Zuhörer waren sehr wissbegierig, ich war mehr als
überrascht ob dem Interesse.
Zum Abschluss
erklärte ich mich bereit, bei Bedarf, diese Schulung oder diesen
Informationsvortrag fortzuführen bzw. zu ergänzen.
Gegenüber
meiner vor Jahren durchgeführten Präventionsarbeit in einer
erweiterten Realschule kann man Sagen:
Dort, in der
Schule, war das Interesse seitens der Schüler eher negativ, hier war
es mehr als positiv.
Hier wie dort war
die Teilnahme Pflicht, hier wie dort war die Thematik die Gleiche.
Woran liegt das unterschiedliche Interesse?
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Jahresfahrt der GTG
Einsicht in den Teutoburger-Wald
Experiment
geglückt,
kann man da nur sagen.
Ehe man einen Bericht über
ein Ereignis abgibt, sollte man dieses erst einmal „sacken
lassen“.
Dies ist jetzt geschehen
und mit dem entsprechenden Zeitabstand ist eine Beurteilung auch
entsprechend objektiver.
Zum ersten Mal, seit die
„Einsicht“ ihre jährliche Jahresfahrt durchführt ging die Fahrt über
vier Tage.
Ziel war diesmal
der Teutoburger Wald, besser gesagt: der Ort Stapellage bei
Hörste, unweit der Stadt Detmold.
Hier hatte Schw.
Tonak
ein Quartier ausgesucht das nicht nur in der Region, sondern
auch in anderen Bundsländern, sowie im benachbarten Ausland einen
mehr als guten Ruf hat:
Die/das Pension- Hotel:
Haus Berkenkamp.
Nun muss man sagen,
die Geschwister Tonak fahren seit 1995 mindestens einmal im
Jahr an diesen schönen, ruhigen und mehr als erholsamen Ort um sich
zu entspannen und zu erholen. Und wo man oft hinfährt, fährt man
auch gerne hin.
Schon sehr früh,
für manchen zu früh, ging es am 3. Mai um 5:30 in
Neunkirchen/Wellesweiler los.
Über die Autobahn
Kaiserslautern- Mainz – Frankfurt Richtung Dortmund.
An der Raststätte
Wetterau war die erste Rast angesagt. Hier stieß man auf andere
Teilnehmer die aus anderen Regionen als dem Saarland kamen.
Weiter ging die
Fahrt über Gießen- Marburg auf der B 252 Richtung Korbach- Paderborn
- Bad Meinberg- Detmold- Stapellage.
Immerhin sind vom
Start bis zum Ziel runde 430 Km zu bewältigen, und wer jemals
Kolonne gefahren ist, weiß wie beschwerlich so eine Fahrt ist.
Nun gut, es hat
funktioniert und fast pünktlich zu Mittag war man am Ziel.
Das haus Berkenkamp
ist ein Familienbetrieb, entsprechend freundlich und herzlich ist
der Empfang.
Schw. Tonak hatte
ein umfangreiches Programm zusammengestellt, das viel versprach und
auch hielt. Leider ist bei einem solchem Umfang und bei der
Zeitknappheit eine gewisse „Hektik“ nicht zu vermeiden. Doch auch
dies würde mit bemerkenswerter Disziplin bewältigt.
Der Höhepunkt
dieser Fahrt war ohne Zweifel der von der Gemeinschaft gestaltete
Bunte Abend am Freitag mit Gesang, Sketchen, Spielen und
diversen Überraschungen. An diesem Abend nahm auch die ehemalige
Guttempler- Schwester Edith Schmalbein, deren Mann Willi
(leider zu früh verstorben) früher Sachgebietsleiter Gesundheit-
Soziales- Suchthilfe in NRW war, teil.
Um es kurz zu
machen: es waren vier schöne, unvergessliche Tage im Teutoburger
Wald.
Vieles hätte man
sehen könne, leider war die Zeit zu knapp. Hier aufgezählt die
Sehenswürdigkeiten die aufgesucht und besichtigt wurden
Die Rückfahrt wurde
am Sonntagmorgen angetreten. Nach dem Mittagessen, das man noch
gemeinsam in Münchhausen, einnahm fuhr man getrennt weiter, da
einige noch andere Städte und orte besuchen wollten.
Bei dem zwei Wochen
später angesetzten Gemeinschaftsabend mit DIA- Schau,
zusammengestellt von unseren Fotografen Peter Engel
und Wolfgang Schmelzer, kamen nochmals schöne
Erinnerungen hoch und manches Schmankerl, das die/der ein oder
andere noch nicht mitbekommen hatte sorgte doch für eine gute heiter
Stimmung.
Und eines sollte
man doch noch erwähnen: Auch in diesem Jahr nahmen wieder Externe an
unsre immer beliebter werdenden Jahresfahrt teil.
Diesen Bericht
schrieb
reteid kanot
Bilder

Die nachfolgenden
Bilder wurden von Peter Engel und Wolfgang Schmelzer „geschossn“.
Die Bearbeitung fürs
Internet wurde wie immer von Wolfgang Schmelzer durchgeführt
Vielen Dank den
beiden.
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Maiwanderung durch das schöne
Kasbruchtal
Warum
in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.
An diesen Satz aus Johann Wolfgang von Goethes Erinnerung
musste wohl so mancher Teilnehmer an der diesjährigen Maiwanderung
der Gemeinschaft EINSICHT gedacht haben. Dazu sei bemerkt, dass die
meisten Gemeinschaftsmitglieder aus der Nähe Neunkirchens kommen.
Und genau dort liegt das Kasbruchtal das inzwischen so bekannt ist,
dass man immer Wanderer, Spaziergänger, Läufer und Erholungssuchende
von ganz früh bis spät antrifft. Alleine ist man dort fast nie.
Wieder waren es über 20 Personen, darunter auch wieder externe
Freunde unserer Gemeinschaft, die das Angebot annahmen.
Vorgeschlagen wurde diese Wanderung von Schw. Brigitte Gebhardt, und
als Sach – und Wegkundiger fungierte Br. Tonak, der als Anwohner die
Strecke aussuchte. Elf Kilometer mussten bewältigt werden, dabei
ging es, bei sehr warmen Temperaturen bergauf- bergab, ohne jedoch
sehr anstrengend zu sein. Und oft hörte man den Satz: „Ei saa e mool,
das doo kenn ich awwa nedd, do war ich noch nie. Onn ich wohne doch
schonn
e Ewischkääd doo“.
Für Menschen die diese Seite lesen und die saarländischen Mundart
nicht kennen sei der Satz übersetzt: „ Sag einmal, das hier ist mir
unbekannt. Hier war ich noch nie, wobei ich doch schon eine Ewigkeit
hier wohne“.
Pünktlich um 12 Uhr erreichte man einen kleinen See wo Mittagsrast
gemacht wurde.
Es war reiner Zufall dass dieser Platz, bei diesen Temperaturen,
auch noch Backofenloch genannt wird. Und weiter ging der Weg
auf teilweise historischen Wegen und Sehenswürdig-keiten wie:
römischer Steinbruch, Felsenbank, Opferstein, Jungfernstieg,
Denkmälern und einem schön angelegten Brunnen.
Nach über dreieinhalb Stunden war es geschafft.
Es galt sich zu erholen, und dies tat man im Garten bei den Gesch.
Tonak.
Während die Gruppe unterwegs hatte Schw. Tonak alles vorbereitet und
bereitgestellt, damit verloren gegangene Energie schnell wieder
aufgetankt werden konnte.
So ging dann auch dieser schöne Wandertag irgendwann auch wieder zu
Ende.
Auf ein nächstes Mal.
Ach ja, die Bilder im Anhang wurden wieder von unseren
„Gemeinschaftseigenen“ Fotografen Br. Engel und Schmelzer
„geschossen“.
Eingestellt wurde alles von unserem „Profi“ Br. Wolfgang Schmelzer.
Für den Text zeichnet verantwortlich: Br. Tonak
Klick mich
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Neue Mitglieder für die
saarländischen Gemeinschaften
Es
war eine gute Idee eine gemeinsame Aufnahme für neue
Guttemplermitglieder durchzuführen.
Die
Gemeinschaften, in alphabetischer Reihenfolge genannt, EINSICHT,
KERPEN und SAARLAND können neue Mitglieder vermelden. Die
Anzahl hält sich zwar in Grenzen, aber bei den Guttemplern sind die
willkommen, die sich für die Grundsätze einsetzen und nach ihnen
leben wollen. Und diese Aufgabe ist eine sehr schwere, denn
Enthaltsamkeit, Brüderlichkeit und Frieden in Einklang zu
bringen, das ist für „alte- erfahre“ Guttempler schon sehr schwer.
Umso schwerer ist es für neue Mitglieder.
Der
Mitgliedschaft geht in der Regel eine ausreichende Zeit in einer
Gesprächsgruppe (Gesprächskreis) sowohl für Abhängige, Gefährdete
und auch Angehörige voraus.
Dann
folgt eine Zeit als Gast in der Gemeinschaft, in der man sich das
Gemeinschaftsleben anschauen, miterleben und beurteilen kann. Es
folgt die abschließende Frage an sich selbst: Bin ich bereit für ein
Leben in solch einer Gemeinschaft, in einer solchen Organisation?
Erst
nach einer solchen Beurteilung sollte die Aufnahme erfolgen.
Am 28.
April haben sich vier Menschen für ein Leben nach unseren
Grundsätzen entschieden.
In einer
feierlichen Stunde wurden vier neue Mitglieder aufgenommen.
Die
Aufnahme fand in Neunkirchen, im Familien- und Nachbarschaftszentrum
(FNZ) statt.
Fast 40
Mitglieder gaben der Aufnahmefeier einen festlichen Rahmen.
Aufgelockert wurde die Aufnahmefeier durch einen musikalische
Beitrag von Schw. Hildegard Schmelzer sowie einem Lied von Nana
MousKouri (CD- Aufnahme).
Eingestimmt wurde die Feier mit dem musikalischen Titel:
Morgenstimmung.
Nach der
Aufnahmefeier konnte man sich bei einem reichhaltigen Kaffee und
Kuchen- Büfett zusammenfinden und gute Gespräche führen, was auch
angenommen wurde.
Es war
ein Treffen der saarländischen Gemeinschaften das man wiederholen
sollte, nicht nur bei Aufnahmen.
Der Dank
der anwesenden Gemeinschaftsvorsitzenden (HT) galt der ausrichtenden
Gemeinschaft EINSICHT, besonders aber den Gemeinschaftsmitgliedern
die aktiv an den Vorbereitungen und der Durchführung mitgewirkt
hatten.
Text:
Dieter Tonak
Klick mich (Album)
Bilder:
W. Schmelzer und Peter Engel
Die
Veröffentlichung der Bilder erfolgt im Einvernehmen mit den neu
aufgenommenen Mitgliedern der einzelnen Gemeinschaften
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Besuch der GT- Gemeinschaft Einsicht
beim Saarländischen Rundfunk
*

Rundfunk und Fernsehen haut-nah erlebt
Sag noch einmal jemand DIE HESSEN hätten keine guten
Ideen.
Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass gute und schle-chte Ideen
eines Menschen (Guttemplers) nicht an der Herkunft eines
Bundeslandes abhängen, so ist dieser Beweis jetzt angetreten worden.
Unser Br. Peter- Uwe Schneider (wobei er besondern Wert auf
den vollen Vornamen legt) hatte einen Besuch beim SR engagiert.
Planung und Durchführung lag in seinen Händen und, was soll man
sagen, es hat alles super funktioniert.
Fast drei Stunden wurden die Mitglieder der Gemeinschaft EINSICHT
durch die Produktionsstätten geführt. Es war jedoch nicht nur eine
reine Führung mit Erklärungen, nein man konnte auch mit Hörfunk-
Moderatoren von „Unser Ding“; SR3 reden und dem Fernseh- Moderator
des aktuellen Berichtes Joachim Weyand (de Schärer Erwin) bei der
Arbeit zuschauen.
Die Einsicht hinter die Kulissen von Rundfunk und Fernsehen war für
viele Neuland, andere Mitglieder der Gemeinschaft waren schon vor
Ort und waren selbst als aktive Akteure im Einsatz, so z.B. Schw. H.
Schmelzer und A. Gebhardt, die mit dem Gospelchor Wellesweiler schon
bei Produktionen Mitgewirkt haben.
Der Dank der Gemeinschaftsmitglieder galt Br. Peter- Uwe Schneider
für einen gelungenen Gruppenabend.
Text: d.t;
Klick mich
fotos: P. Engel; W. Schmelzer
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Ei joo, ei joo, ess war alle schonn mool doo
So
war diesmal das Motto beim
13.
Faschingstreffen der Guttempler Gemeinschaft
„Einsicht“
aus Neunkirchen. Übersetzt für Nicht Saarländer, die soll es ja auch
geben, heißt das: Ja, ja, es war alles schon einmal da.
Auf Wunsch vieler wurden noch einmal Büttenreden aus vergangenen
Jahren vorgetragen die zu den Schönsten und erfolgreichsten zählten.
Die
Einsicht ist eine Gemeinschaft bei der zwar die ehrenamtliche
Tätigkeit im Vordergrund steht, jedoch sind wir auch eine Gruppe von
Menschen die, wenn es
gilt den Sorgen des Alltags Paroli zu bieten, sehr humorvoll sein
kann. Und so kam auch diesmal der Humor nicht zu kurz.
Neben
den bewährten „Büttenkräften“ kam auch der Nachwuchs nicht zu Wort.
So stand
Sarah Seppällä
zum ersten Male in der närrischen Bütt und erntete mit ihrer Rede
(„…..
mei Mann der
iss off Zack“)
und ihrem Outfit einen großen Erfolg.
Welche
Irritationen beim
ersten
Kirchgang
auftreten können, davon wusste
Marga Tonak
zu berichten.
Unser
Profi
Gisela Schröder,
die ja auch bei den Neunkircher „Roten Funken“ aktiv tätig ist
strapazierte die Lachmuskeln mit zwei Reden aus dem militärischen
Bereich.
Der Chef des Protokolls, Dieter Tonak, wusste
etliches aus dem Gemeinschaftsleben zu berichten. Über den
Öffentlichkeitsarbeiter Peter Engel („….das ärmste Schwein
in dem Verein, das muss der Peter Engel sein.“). Oder
über den Urlaub von GBW-Landeschef Gustel Heer mit 3 Damen an die
Algarve („…..gefilmt
hat der, ich kann’s euch sage** der Schmelzer iss ein
Waiseknabe“). Über Brigitte Klär ( „ …
Jetzt
duud die doch medd ihre Nording –
Stecke ** emm Kasbruch umm sechs Uhr schonn die Rehe erschrecke“).
Auch
über mangelnde Hilfsbereitschaft etlicher Mitglieder beim Herrichten
des Raumes am Gruppenabend konnte er berichten („…..Dann, so
ebbes koorz noo siwwe** wenns denn Äähnem duut gelinge** die
Geschwister zu bewege** sich endlich mool hierher se begebe** dann
wolle die, das iss e Schann** aach noch e Platz am Enngang hann*+
den hann die sich ganz ungeniert** schon lange vorher reserviert“.)
Die
zweite Rede handelte vom Italienurlaub mit Kind und Kegel. In dieser
Rede wurde die Sprache aufs Korn genommen (… „Mutti frischer
Kaffe kocho** Vatti naga Rippi Knocho** klein Bambino umilaufo**
macht in Grasi Stinkohaufo“.)
Auch der
Blumenmann hatte wieder seinen Auftritt.
Jedoch
wurde nicht nur geredet, es wurde gesungen („Einsicht –
Nationalhymne“), getanzt und geschunkelt, die
Polonaise durfte natürlich ebenso wenig fehlen wie das
obligatorische Büffet.
Noch
etwas zur Dekoration: Auch diesmal hatten sich im Vorfeld
Geschwister, vornehmlich weiblichen Geschlechts, zusammengetan und
die Dekoration vorbereitet. Auf- und Abbau wurde in
Gemeinschaftsarbeit bestritten. Die „Oberaufsicht“ beim Dekorieren
hatte Sw. Tonak.
Moderation
und Ansage lag in den Händen von Br. Engel, der auch wieder
Bilder für die Chronik „schoss“.
Wolfgang Schmelzer,
der aus privaten Gründen, nicht anwesend sein konnte ließ es sich
jedoch nicht nehmen die Musikanlage und andere technische
Einrichtungen zu installieren.
Bestimmt
wurde etwas oder jemanden vergessen, das ist nicht aber nicht so
schlimm. Wichtiger ist, oder war, das es trotz der 13.
Veranstaltung, wieder ein gelungener Abend war und man sich jetzt
schon sicher ist im nächsten Jahr wieder in die Bütt zu gehen
Für die Gemeinschaft EINSICHT
Klick
mich
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Unser Gemeinschaftsleben 2006 im Zeitraffer
Er
kommt zwar etwas spät, aber er kommt noch, der Rückblick auf
unser Gemeinschaftsleben 2006, oder besser gesagt: Was haben
wir erreicht im Jahre 2006?
In
diesem kurzen Rückblick wollen wir auch externen Lesern unserer
Internet- Site unsere Arbeit präsentieren. Guttemplerarbeit ist
Arbeit mit und für Menschen, die unsere Hilfe in Anspruch nehmen
(wollen). Es ist Sozialarbeit im Rahmen unserer Möglichkeiten.
Wir
haben uns Ziele gesteckt und diese auch erreicht.
Wir
haben Termine angenommen und diese auch erfüllt.
Wir
wollten uns weiterhin wie bisher in der Öffentlichkeit präsentieren
und diese Möglichkeiten eventuell ausbauen, das haben wir erfüllt
Wir
wollten das gesellschaftliche Gemeinschaftsleben pflegen, das haben
wir getan
Wir
wollten weitere Mitglieder durch unsere Arbeit gewinnen, das haben
wir leider (noch) nicht erreicht
Inzwischen
betreuen wir vier Gesprächsgruppen, bzw. eine Gesprächsgruppe
betreuen wir zusammen mit der Gemeinschaft Kerpen aus
Illingen.
Wir
waren bei den Gesundheitstagen im Neunkircher
Saar-Park-Center mit einem Informationsstand zum ersten Mal
vertreten. Diese Aktion werden wir im Jahre 2007 wiederholen.
Den
Info- Stand bei der Verbrauchermesse „Welt der Familie“
richten wir schon traditionell aus. Bei der Betreuung des Standes
über eine Woche halfen uns Geschwister aus Illingen, Saarbrücken und
auch aus Rheinland- Pfalz.
Auch
der gesellschaftliche Teil kam nicht zu kurz.
Neben
Themenabenden wurden Wanderungen durchgeführt.
Gartenfeste, Faschingsfeier und den Übergang ins neue Jahr
(Sylvesterparty) führen wir gemeinsam durch. Unsere Wochenendfahrt
führte uns im Jahre 2006 in den Schwarzwald. Dabei nehmen auch
immer wieder Externe teil.
Auch
2 Grundlagenseminare wurden von Moderatoren unserer Gemeinschaft
geleitet (Rheinland- Pfalz in Gückingen und Saarland in
Neunkirchen).
Auch
für das Jahr 2007 haben wir uns wieder Ziele gesetzt.
So
werden wir, unter anderem, wieder die Betreuung der Fachklinik
Tiefental in Saarbrücken übernehmen.
Die
Gemeinschaftsfahrt 2007 führt uns diesmal nach NRW, in die Nähe des
Herrmandenkmals nach Detmold.
Weitere Aktivitäten sind in Planung und werden bei entsprechender
Resonanz (Möglichkeit) der Mitglieder in Angriff genommen.
Sehr
wichtig für uns ist jedoch auch die Mitarbeit zur Vorbereitung des
Ordenstages 2008, der in Mainz stattfinden wird.
Beenden will ich den Bericht mit einer Aussage von Albert
Schweitzer der sagte:
Die großen Flüsse brauchen die kleinen
Wässer.
Für
die Gemeinschaft Einsicht
Dieter Tonak
Distriktleiter Gesundheit, Soziales, Suchthilfe
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Seminar „Soziales Engagement“ (Grundlagenseminar) als Starthilfe
25./ 26.11 2006 und 20./21. 01.07 im Familien und
Nachbarschaftszentrum (FNZ) Neunkirchen
Es ist (fast)geschafft.
Am
Sonntag, 21.01.2005, haben Geschwister die Urkunde über die
Teilnahme an diesem Seminar von dem Vorsitzenden des GBW
(Guttempler Bildungswerk)
- Landesverbandes Rheinland-Pfalz und Saarland, Gustel Heer,
entgegengenommen. Insgesamt hatten 13 Geschwister für dieses Seminar
gemeldet. Doch manche müssen einen Teil nachholen, da sie beruflich
oder aus persönlichen Gründen an einem Teil nicht anwesend sein
konnten. Diese „Fehltage“ werden in Kürze nachgeholt.
Die Leitung (Moderation) lag in den Händen von Br. Tonak und
Br. Beermann, die auch schon im vergangenen Sommer in
Gückingen ein Seminar für die Geschwister in Rheinland- Pfalz
leiteten.
Die Thematik wurde nach den
erarbeiteten Unterlagen des GBW durchgeführt. Nun nahmen an diesem
Seminar ja nicht nur neue Guttemplermitglieder teil, auch so
genannte „alte Hasen“ wollten sich über den Stand und Entwicklung
der Guttempler nochmals informieren. Sie erfuhren manches was ihnen
entweder entfallen war oder sie einfach nicht wussten.
Schwester Brigitte Klär, die schon vor über 10 Jahren drei
Teile dieses Grundlagenseminars absolvierte, hat jetzt endlich die
ersehnte Urkunde in ihren Händen. Am Ende des Seminars waren alle
zufrieden, die Moderatoren über die intensive Mitarbeit, nicht nur
bei den Kleingruppenarbeiten sondern auch bei den Arbeiten im
Plenum, und die Teilnehmer über die locker, leicht verständliche
Art wie die doch manchmal trockene Thematik an die Frau/Mann
gebracht wurde.
Noch etwas gibt es zu erwähnen: Für das leiblich Wohl (Mittagessen,
Kuchen) sorgte Schwester Marga Tonak. Einen Dank auch
an die Seminarteilnehmer die sich nicht scheuten auch „Hand an das
Geschirr“ (spülen) zu legen oder die Räumen nach den einzelnen
Seminartagen wieder in den Urzustand zu bringen.
Die Teilnehmer drückten nicht nur ihre Anerkennung an die
Moderatoren und Köchin in Worten aus, die Anerkennung drückten sie
auch in Form mitgebrachter Präsente aus.
Bleibt
nur zu hoffen, dass weiter Geschwister sich in Form einer
Seminarteilnahe weiterbilden oder ihr Wissen auffrischen.
Diese Zeilen schrieb, zwei Stunden nach Seminarende, ein rundum
zufriedener Moderator.
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The same procedure as every year !"
;
„Dieselbe Prozedur wie jedes Jahr!“
Wenn
man so will war es wie jedes Jahr, im positiven Sinne. 30
Personen (Guttempler und Externe) trafen sich, wie schon viele Jahre
vorher, zur traditionellen Sylvesterparty.
Die Räume im
Familien- und Nachbarschaftszentrum (FNZ) waren diesmal in
Gemeinschaftsarbeit von vielen Geschwistern stimmungsvoll
hergerichtet worden.
Hier zeigte sich dass, wenn jemand wegen Krankheit
ausfällt, auch kurzfristig andere einspringen.
Unser Mann für die Technik ( W. Schmelzer) hatte wieder
einmal sein möglichstes getan und mit Musik, sowie dem Kultsketch
„Dinner for One“ für den richtigen Einstieg gesorgt.
In
seiner kurzen, aber inhaltsvollen Ansprache, ging der Vorsitzende
(HT) der Gemeinschaft Joachim Beermann nochmals auf das
ausklingende Jahr ein. Vieles haben die Gemeinschaftsmitglieder im
Jahre 2006 auf dem Gebiet der ehrenamtlichen, sozialen Arbeit,
geleistet. Auch im bevorstehenden Jahr sind alle
Gemeinschaftsmitglieder, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, gefordert
das Niveau unserer Arbeit aufrecht zu erhalten.
Den
weiteren Ablauf des Abends wurde von (Schwester) Marga Tonak
geleitet. Es begann mit einem von ihr vorgetragenen Gedicht (Heinz
Heymach/2003) mit dem Titel: Vor dem neuen
Jahr.
Danach ein Rückblick von Dieter Tonak in Versform:
Lauf der Zeit.
Der schon erwähnte Kultsketch machte Appetit
auf das sich anschließende kalt-warme Büffet. Hier wurde
geboten, was die regionale Küche zu bieten hat. Das Traditionelle,
wie Rippchen mit Kraut, oder Knoblauchwurst fehlte natürlich auch
nicht. Auch für die „Schleckermäuler“ hatte das Büffet was zu
bieten.
Im
weiteren Verlauf überraschte Gustel Heer die Anwesenden mit
einem kurzen Bühnenstück das da hieß: Der Erlkönig indem
auch die Mitarbeit der Anwesenden gefordert war. Ein Schmankerl war
der Aufsatz (vorgetragen von D. Tonak) den der in Deutschland
allseits bekannten Junge „Fritzchen“ verfasst hatte.
Titel: „Der Namenstag meines Vaters“ .
Gisela Schröder
und Sarah
Seppälä gaben sich erfolgreich Mühe die
Lose der anstehenden Tombola an die Frau bzw. Mann zu bringen. Als
einer der Hauptpreise war ein Essengutschein (Spende von einem der
GT nahe stehenden Peson) für das Restaurant „ Hotel am Zoo“, zu
gewinnen.
Das
neue Jahr hielt Einzug, allerdings war es uns diesmal nicht sehr
freundlich zugetan. Schon vor Jahreswechsel, aber auch über den
Wechsel hinaus, regnete es in Strömen. Das hielt jedoch einige
Geschwister nicht ab ihre mitgebrachten Feuerwerkskörper im Freien
zu zünden. Einen Guttempler kann eben nichts zurückhalten. Man
wünschte sich deshalb, nicht traditionsgemäß im Freien ein gutes
neues Jahr sondern verlegt das Ganze nach innen.
Ein
von unserem Hobbymaler
D. Tonak,
Mitglied der Hobby – und Freizeitkünstler Ottweiler, gemaltes Bild
nach Motiven von Paul Klee, ging nach einer Versteigerung in den
Besitz von Gertrud Heer über. Über einen schönen Betrag konnte sich
der Verwalter der Kaffeekasse
freuen.
Zum Abschluss des geselligen abends (morgens) noch
ein gemeinsames Rollenspiel: Der Bus , unter der Regie von
Hildegard Schmelzer .
So ging dann, gegen 2:30 in der Früh wieder einmal
eine kurzweilig- schöne Guttempler Veranstaltung zu Ende in der wir
wieder einmal gezeigt haben dass wir feiern können, ohne Alkohol,
ohne Drogen.
Freuen wir uns auf die kommenden Gemeinschaftsabende,
auf unsere Faschingsveranstaltungen, auf unsere Jahresfahrt, auf
unsere Wanderungen, Sommerfest, aber auch auf unsere
Guttemplerarbeit, denn diese ist genauso wichtig wie das Feiern. Und
wie schnell vergeht doch die Zeit, schon bald heißt es wieder:
“The same procedure as every
year !"
;
„Dieselbe Prozedur wie jedes Jahr!“
Ach ja fast wäre es in Vergessenheit geraten: Dem
„Aufraümkommando“ vom „Tag danach“ einen herzlichen Dank.
Dreifach ist der Schritt der Zeit: Zögernd kommt die Zukunft
hergezogen, Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen, Ewig still ist die
Vergangenheit.
Friedrich
Schiller,
Musenalmanach
         
Für die
GTG Einsicht Neunkirchen
reteid
kanot
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Alle Jahre wieder ……
Der Jahreskalender hatte es
diesmal gut mit den Mitgliedern und Freunden der Gemeinschaft
Einsicht gemeint.
Der Mittwoch ist traditionell der Tag an dem sich die
Gemeinschaftsmitglieder zu ihrem wöchentlichen Treffen
zusammenfinden. Diesmal fiel der Mittwoch auf den 06.12., also auf
den Nikolaustag. Der Nikolaus kam zwar nicht persönlich, doch an
Geschenke für alle Mitglieder hatte er trotzdem gedacht.
Schwester
Marga Tonak hatte wie immer für eine feierliche, stimmungsvolle und
weihnachtliche Tischdekoration gesorgt. Schwester Brigitte Gebhardt
und Bruder Tonak sorgten mit Gedichten für besinnliche Momente,
während Marga in Kürze noch mal auf die Entstehung des
Weihnachtsliedes „Stille Nacht, heilige Nacht“ einging. Zwischen
diesen „Darbietungen“ sang man bekannte Weihnachtslieder. Dabei ließ
man das Lied „Leise rieselt der Schnee“ bei den fast frühlingshaften
Temperaturen bewusst aus.
Im
Anschluss daran wurden die Weihnachtsgeschenke an alle Anwesenden
verteilt. Da hatte sich Marga wieder etwas besonderes einfallen
lassen. Jedes Gemeinschaftsmitglied bekam ein, von ihr,
selbstgemachtes Bild überreicht. Das wäre nichts besonderes, wäre
es nicht mit einer besonderen Technik (Scrapboocking = kreatives
Gestalten mit Fotos) hergestellt. Dazu erhielten alle
Anwesenden ein Täfelchen Schokolade, eingehüllt in das von Dieter
gereimte Gedicht „Niggeloos…“. Selbstverständlich fehlte die
Tüte mit dem selbstgebackenen Weihnachtsgebäck auch nicht.
Was natürlich nicht fehlen durfte war das obligatorische Tafeln.
Alles (fast) was die heimatliche Küche zu bieten hatte war da. Und
manche ( r) ließen es sich auch nicht nehmen mehrmals am Büffet
vorbeizumaschieren.
Sehr erfreut war man über das Kommen von Gemeinschaftsmitglied
Bruder Traebert mit seiner Familie der es sich, wie immer,
nicht nehmen ließ aus dem doch etwas entfernten Waldfischbach(
Pfalz) anzureisen.
Grüße erhielten wir noch von den in Kur weilenden
Gemeinschaftsmitgliedern Sarah Sepälä und Heinz Gebhardt.
Fazit aller: Es war wieder einmal ein schöner, geruhsamerund
gelungener vorweihnachtlicher Abend.
Für die GTG Einsicht
 
reteid kanot
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Finanzielle
Zuwendungen für ehrenamtliche Tätigkeiten im sozialen Bereich durch
die Stadt Neunkirchen
Auch in diesem Jahr zeigte sich die Stadt Neunkirchen
wieder spendabel. Am Nikolaustag lud sie die im Stadtbereich tätigen
Verbände und Organisation zu einer Feierstunde ins Robinson- Dorf
nach Furpach ein. Insgesamt 207 000 Euro gab es zu verteilen. Auch
wir, die Guttempler des Landesverbandes Rheinland/Pfalz
und Saarland, gehörten zu denen die für ihre soziale Arbeit mit
einer Spende bedacht wurden. Und wir sind (müssen) mit dem uns
zugeteilten Betrag zufrieden.
Stellvertretend für den beruflich verhinderten
Schatzmeister Joachim Beermann, nahm der Sachgebietsleiter
für Öffentlichkeitsarbeit in der GTG „Einsicht“, Peter
Engel (im
Bild vordere Reihe
4.
von
rechts), den
Überweisungsschein aus der Hand von Bürgermeister Fried
entgegen.
Die beiden Gemeinschaften „Einsicht“ und „Kerpen“
wurden für ihre soziale Arbeit im Bereich der Suchthilfe in
Neunkirchen und über die Stadtgrenzen hinaus bedacht.
foto und text:
reteid kanot

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Menschen bei Maischberger
(Thema: Alkohol
(Gebrauch, Missbrauch, Maßnahmen)
Gespannt
schaute ich an diesem späten Dienstagabend (24. Oktober 2006)in die
Röhre.
War doch eine Diskussionsrunde über den Konsum
und Missbrauch von Alkohol das Thema. Grund der Gesprächsrunde
waren die Vorschläge der EU wie der Konsum von Alkohol verringert
werden kann und damit der volkswirtschaftliche Schaden nicht weiter
ausufert. An dem Gespräch nahm auch unser Bundesvorsitzender, Peter
Nissen, teil. Um es vorweg zusagen: Bruder Peter Nissen war gut
vorbereitet, er überzeugte mit klaren Argumenten und Zahlen. Nun
kann ja jeder seine eigene Meinung über Alkoholgenuss,
Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit haben. Die Argumente der
Mehrzahl der Gesprächsteilnehmer war auch nachvollziehbar, aber muss
es denn in so einer Runde geduldet werden, und zwar vom ARD, dass
ein Teilnehmer, wenn er denn in Großaufnahme gezeigt wurde,
demonstrativ sein Weinglas erhebt, zuerst einen Schluck trinkt und
dann erst seinen Kommentar loslässt. Dieser Mensch, ich habe den
Namen vergessen, aber von Beruf war er glaube ich Koch, hat sich
gegen alle Spielregeln benommen. Während andere ihr Wasser tranken,
ist in solchen Sendungen üblich, hat er es nicht für nötig empfunden
auf Alkohol zu verzichten. Man sollte einmal hinterfragen ob dieser
Mensch Probleme irgendwelcher Art hat. Er jedenfalls war kein
Vorbild für die zuschauende Jugend. Und das ARD hat sich keinen
Dienst damit getan diesen Menschen einfach gewähren zu lassen.
Ich bin der Überzeugung, dass man für diesen
Gesprächsrundenteilnehmer einen adäquaten Ersatz gefunden hätte.
Oder war das ARD selbst überrascht?
Zum Thema Weingenuss hier noch ein
Auszug aus der neuen Apotheken- Illustrierten, vom 15. Oktober 2006
den die bekannte Fernsehmoderatorin und Ärztin Dr. med. Antje-
Katrin Kühnemann. Beginn des Auszuges:……… die kräftigen Farben
von Obst und Gemüse weisen auf den Gehalt dieser wirksamen
Antidoxidanzien
hin. In roten Trauben sind sie reichlicher vorhanden
als in weisen. Aus dieser Tatsache leitet sich auch die Meinung
ab, Rotwein sei besonders gesund. Es bedarf aber nicht des Alkohols,
um uns die wertvollen Inhaltsstoffe verfügbar zu machen. Wenn roter
Wein lange lagert, und daher für Genießer besonders kostbar ist,
hat er nur noch ziemlich wenig von dem zu bieten, was
tatsächlich gesund ist… Ende des Auszuges.
Wenn du das Trinken
aufgeben willst, schau dir mit nüchternen Augen einen Betrunkenen
an.
Chinesisches
Sprichwort
Dieter Tonak
Mitglied der
GTG Einsicht
66539
Neunkirchen
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Präventionsarbeit
der Guttempler in Rheinland-
Pfalz und Saarland
Auch in
diesem Jahr waren die Guttempler der saarländischen Gemeinschaften
wieder mit einem Informationsstand bei der Verbrauchermesse „Welt
der Familie“ in den Messehallen in Saarbrücken vertreten. Die
Organisation lag, wie in den zurückliegenden Jahren, in den Händen
der Gemeinschaft „Einsicht“ aus Neunkirchen. Schon weit im Vorfeld
hatte sich ein Arbeitskreis gebildet der die
·
Thematik ausarbeitete
·
Die
Gestaltung und die praktische Arbeiten ausführte
·
Den
Stand der Arbeiten besprach und Änderungen vornahm
·
Den
Auf und Abbau durchführte
Hier sei ausdrücklich betont, dass noch in keinem
zurückliegenden Jahr eine solche Bereitschaft an Mitarbeit zu
vermelden war wie in diesem Jahr.
Entsprechend reibungslos verlief auch die Durchführung.
Mitglieder aller Gemeinschaften des Saarlandes hatten sich
bereiterklärt bei der Betreuung des Standes, die Messe dauert eine
Woche, mitzuwirken. Darauf sind wir Guttempler besonders stolz.
Unser
Landesvorsitzender
Helmut Krethe ließ es sich nicht nehmen
sich persönlich über von unserer Arbeit zu überzeugen. Auch stellte
er sich für ein paar Stunden als Informant am Stand zur Verfügung.
Wenn sich auch, wie
gewohnt, der Andrang an Interessenten in Grenzen hielt, so kann man
doch sagen: Wir Guttempler sind eigentlich die Organisation die über
Jahre hinaus sich auf dieser Messe präsentieren, die hier Auskunft
und Hilfe anbieten. Andere Organisationen, die sich auch in früheren
Jahren präsentieren haben längst das Handtuch geworfen.
Wir Guttempler
resignieren nicht. Wie sagte doch die Freifrau und Schriftstellerin
Marie von Ebner – Eschenbach (13. 9.
1830, † Wien 12. 3.
1916)
Nichts ist erbärmlicher als die Resignation, die zu früh kommt.
   
Knapp
zwei Wochen nach der Verbrauchermesse „Welt der Familie“
zeigte sich die Gemeinschaft „Einsicht“ erneut aktiv. Bei
der Gesundheitswoche im Neunkirchen Saarpark- Center
waren Mitglieder der Gemeinschaft, in Verbindung mit dem
Förderverein des Neunkirchener Familien- und Nachbarschaftszentrum (FNZ),
der Tagungsstätte der Gemeinschaft, mit einem Informationsstand
vertreten. Kurz nach den Eröffnungsreden zeigte sich der saarl.
Staatssekretär im Gesundheitsministerium, der Neunkirchener
Oberbürgermeister, der Markleiter des Saarpark- Center weitere
Vertreter der Öffentlichkeit und die örtliche Presse interessiert an
unserer Arbeit. In einem überdurchschnittlich langen Gespräch mit
Gemeinschaftsmitgliedern informierten sich die Damen und Herren
recht ausführlich.
Hier ist ein Dank
an die Gemeinschaftsmitglieder angebracht die alle Kosten zu dieser
Präsentation selber trugen.
 
Für die
Gemeinschaften des Saarlandes und der Gemeinschaft „Einsicht“
aus Neunkirchen
Dieter Tonak
Mitglied der GTG
Einsicht
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|
Wochenendfahrt der Gemeinschaft „Einsicht“ in den Schwarzwald
(Barfuss durch
den Park)
Zuerst
vergehen die Tage endlos langsam bis ein Ereignis eintritt, dann
jedoch, wenn der Termin da ist, vergehen die Stunden und Tage
unwahrscheinlich schnell. So auch bei dem diesjährigen
„Großereignis“ unserer Gemeinschaft.
Den Schwarzwald hatte
sich Schwester Tonak, unser Organisationstalent, für dieses Jahr
ausgesucht. Dreiundzwanzig Personen nahmen an diesem Ereignis teil,
davon auch zwei Nicht- Guttempler.
Auch unser
Gemeinschaftsmitglied aus der Pfalz, „Sigi“ Morbacher, nahm wieder
an der Fahrt teil. Also ein ganz schön gemischter „Haufen“.
Marga hatte wie immer
nichts dem Zufall überlassen. In Abwesenheit ihres Mannes Dieter,
der im Bayrischen Wald zum Wandern war, machte sie die Vorfahrt,
machte Rastplätze ausfindig, sorgte für reservierte Plätze in
Lokalen, nicht zuletzt machte sie unser Stammquartier klar. Diesmal
ein sogenanntes „Schnäppchen“ im Hotel „Falken“ in Baiersbronn.
Ja was soll man sagen,
geplant war alles gut, jedoch schon bei der Abfahrt kam man ins
Stocken, da unsere Bundesbahn sich nicht an ihren Fahrplan hielt. So
kam unser Sigi aus Bruchmühlbach/Miesau später am Abfahrtort an.
Nun, es gäbe jede Menge
zu erzählen, Erfreuliches und wenig Erfreuliches, das würde jedoch
den Rahmen sprengen. Deshalb wie im Vorjahr die Fahrt im Zeitraffer.
Freitag, 14. Juli
2006
-
Abreise an unserem „Heimche“ FNZ
(Familien- und Nachbarschaftszentrum)
-
1. Rast in Annweiler am Trifels (Kaffe und
Kuchen, kurzer Besuch des Wochenmarktes, Weiterfahrt)
-
Mittagessen im schönen Schwarzwald
Städtchen Gernsbach an der Murg
(Essen bei herrlichem Wetter auf der Terrasse,
direkt an der Murg gelegen, allgemeiner Kommentar: hervorragend)
-
Weiterfahrt nach Baiersbronn, Ankunft
gegen 16 Uhr, Aufteilung der Zimmer, Kaffee, Schläfchen)
-
Fahrt nach Freudenstadt zum angekündigten
Event „Fontänenzauber“; Urteil: etwas zäh (viel Verpackung, wenig
Inhalt)
-
Abschluss im Hotel bei einem gemütlichen
Beisammensein
Samstag, 15. Juli
2006
-
Frühstück (super)
-
Abfahrt in eine Schinkenrösterei,
Besichtigung, Vortrag über Herstellung des Schwarzwälder- Schinkens,
Schoppen in der Hauseigenen Metzgerei
-
Weiterfahrt zum Mummelsee, Wanderung um
den See und Wetterstation Hornesgrinde
-
Weiterfahrt zum Schwarzenbach Stausee,
Besichtigung, Rast- Kaffee, Kuchen, Eis,
Fahrt mit der Sommerbob- Bahn (einige)
-
Rückfahrt ins Hotel, Abendessen (4- Gänge-
Menü; süüüper)
-
Wir besuchen das Baiersbronner-
Flerckerlfeschd, einige wagen sich auf das Kettenkarussel
-
Fazit: Ein gelungener Tag
Sonntag, 16. Juli
2006
-
Frühstück (wieder super)
-
Abfahrt in den Barfuß- Park, ein Erlebnis,
fast zwei Stunden wandern ohne Strumpf und Schuh über Steine, Glas,
Wiese, Schlamm, (Fazit: ein Vergnügen für Alle, und: außer Einem
machten alle mit ( allgemeiner Tenor: hervorragend)
-
Rückfahrt ins Hotel, Mittagessen (wieder
4- Gänge- Menü; nochmals süüüper)
-
Rückfahrt zum gemütlichen Ausklang in
Annweiler am Trifels
-
Ankunft in Neunkirchen gegen 18:30 Uhr.
Rückblick auf die
Wochenendfahrt am Mittwoch, 19.Juli 2006 mit Bildervorträgen unserer
Paparatzzis: Wolfgang
Schmelzer, Peter Engel, Albert Hoy
Fazit: Wir freuen uns auf
die nächste Fahrt, schau`n wir mal welche Überraschung Marga uns
2007 serviert.
Die Gemeinschaft bedankt
sich bei Schwester Tonak mit einem Präsent.
Ein zufriedener
Teilnehmer
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Stimmung und Humor ohne Drogen
Bereits zum 12.Male Fasching bei der Gemeinschaft Einsicht
Auch die Schönheitskönigin
aus dem bayrischen Schneitzelreuth war zu Gast
Ein Beitrag von
Dieter Tonak
Es
ist schlimm, in einem Lande zu leben, in dem es keinen Humor gibt.
Aber noch schlimmer ist es, in einem Lande zu leben, in dem man
Humor braucht, so äußerte sich einmal Berthold Brecht.
Nun
ja ganz so schlimm ist es ja nicht bei uns. Das wir Humor haben, das
zeigten die vielen närrischen Veranstaltungen in Deutschland. Es ist
aber nicht jedermanns Sache zu einem bestimmten Zeitpunkt den Hebel
herumzulegen und plötzlich sich so zu geben als ob der ganz
alltägliche Alltag nicht mehr vorhanden wäre.
Sicher kann man mit Brecht auch einmal der Meinung sein, dass man
Humor braucht. Man muss ein Ventil haben, das man aufdrehen kann um
gewisse Dinge leichter ertragen zu können. Das hat auch Joachim
Ringelnatz erkannt als er sagte:
Humor
ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.
Flower- Power
war das diesjährige Motto der närrischen Sitzung der GTG Einsicht.
Gäste und Gemeinschaftsmitglieder erinnerten
sich gerne zurück an diese Zeit, die damals doch etwas aus schiefen
Augenwinkeln angesehen wurde.
Es hatte wieder einmal gepasst. Es war o.k.
Angefangen von der Dekoration (Tischauflage) die der „Arbeitskreis
Fasching“ in „mühseliger“ Arbeit an einem Samstag bei gutem Kaffee
und Kuchen angefertigt hatte, bis hin zur musikalischen Umrahmung
und den humoristischen Beiträgen , ob nun als Sketch oder als Rede
mit musikalischer oder ohne solche dargeboten wurde.
Wie konnte es auch anders sein. Für eine
Faschingssitzung die bis Mitternacht dauerte bedarf es vorher einer
körperlichen Stärkung.
Anschließend war Attacke auf die Lachmuskeln
angesagt.
o
Da
war der Sketch zwischen den Generationen Vater (Hardy Bock)
und Sohn (Joachim Beermann), wo man zum Schluss
doch noch zu einem Konsens kam.
(Man war
erstaunt, welch ein Humor der Sauerländer Joachim doch besitzt)
o
Auch die „Dame“ (Gisela Schröder)die von ihrer
Schönheitskur und den damit verbundenen Anwendungen berichtete
(die Falten bleiben doch erhalten)
o
„Und `nen Bauch
hab ich auch“
und frei nach
Jürgen von der Lippe: „Ich bin ein Blumenmann“ so sang
Blumenmann (Dieter Tonak). Musikalisch begleitet von
Hardy.
o
„Mein Name ist
Röschen, und ich suche ein heißes Höschen“
so der
Kaufwunsch einer etwas seltsamen Dame (Marga Tonak)
o
Und dann kam er/sie, der Star an diesem Abend, die
„Schönheitskönigin von Schneizelreuth“ (Lucie Sontag) mit
Schärpe und umwerfendem Charme, mit männertötender Gesangsstimme
und einer Figur die manchen Mann zu Boden riss. Schneizelreuth liegt
bei Berchtesgarden die Heimat unseres HT Beermann. Böse Zungen
behaupten schon er hätte die Gemeinschaftskasse geplündert um diesen
Star zu engagieren.
o
Der Strassenmusikant (Dieter Tonak, „normalerweise sitz
ich joo do unne ann de Keksdos, awwa do isses jo zur Zeit saukalt“)
wusste viel zu berichten. „Man muss jo heit alles global
siehn,“ so sein Wahlspruch
o
Was ein älteres Ehepaar mit ihrer Tochter, die einen
Hippie ehelichen will, für einen Kampf auszustehen hat das
wurde in einem Sketch (Christa, Giesla, Joachim, Hardy) vorgeführt.
Ein Kampf der Generationen.
Geschunkelt wurde auch und die
obligatorische Polonaise durfte ebenso wenig fehlen wie der
gemeinsame Gesang diverser Lieder die Marga ausgesucht hatte.
Ja und da war
noch der Gast (Wolfgang Schaly) der noch nicht gemerkt hatte
, dass die Flower- Power Zeit von damals vorbei ist. Immer auf der
Suche nach einem Joint und etwas zum koksen.
Eine herrliche
Maske die treffend zu dem Thema und zu manchem Vortrag passte.
Gefeiert wurde
jedoch nach Guttemplerart: Ohne Drogen
So haben wir
Guttempler uns an diesem Samstag selbst beschenkt. Indem wir an dem
darauffolgenden Tag klarer sehen konnten als manch anderer
Karnevalist. Beschließen will ich den Bericht mit einem Zitat von
Georg
Christoph Lichtenberg :
Wenn die
Menschen sagen, sie wollen nichts geschenkt haben, so ist es
gemeiniglich ein Zeichen, dass sie etwas geschenkt haben wollen.
Die Moderation lag in den bewährten Händen
von Peter Engel.

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Rückblick auf unser(e)
Gemeinschaftsleben (Gemeinschaftsarbeit) 2005
Und
schon wieder ist ein Jahr vorbei.
Wieder ist es an
der Zeit, man kann es schon als Tradition bezeichnen, einen
Rückblick zu halten.
In den Medien
wird dies getan, auch viele Menschen lassen die verflossenen Tage
Revue passieren. Viele sind mit dem Erreichten zufrieden, andere
sind traurig die gesteckten Ziele nicht erreicht zu haben. Doch es
geht ja weiter im Leben, ein neues Jahr beginnt und damit ist die
Chance gegeben das nicht Erreichte nachzuholen, sofern dies noch
möglich ist. Ansonsten sollte man dem nicht nachtrauern, da es ja eh
nicht mehr zu ändern .
Und Bedenken zu
haben die neuen Ziele zu erreichen, sind nur ein Hemmschuh auf
diesem Wege. Denn, wie schrieb schon Friedrich Schiller in Wilhelm
Tell:
Wer gar zu
viel bedenkt, wird wenig leisten.
Auf der anderen
Seite steht jedoch der Spruch von Rudolf Rolfs:
Zufriedene
sind Resignierende, ohne es zu wissen.
Jeder muss selbst
entscheiden, ob er mit dem was er geleistet oder erreicht hat
zufrieden sein kann oder auch nicht.
Das gilt auch für jede
Guttempler-Gemeinschaft.
Auch für unsere,
die Gemeinschaft Einsicht.
Unser Ziele im
vergangenen Jahr waren klar abgesteckt:
Den bisherigen
Stand zu halten eventuell auszubauen
ü
Die Angebote für Ratsuchende zu stabilisieren und eventuell neue
Wege zu erschließen
ü
Die Angebote an Freizeitaktivitäten in gewohnter Manier fortzusetzen
oder neue Aktivitäten anzubieten
ü
Angebote zu weiterbildenden Möglichkeiten wahrzunehmen
ü
Sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren und unsere Einstellung zu
Alkohol und illegalen Drogen klar dazulegen
ü
Die bestehenden Kontakte zu Kliniken und Beratungsstellen zu
festigen
Rückblickend
kann man mit Fug und Recht behaupten bei allen aufgeführten Punkten
zumindest mit einer schwarzen Null das Jahr 2005
abgeschlossen zu haben. Wir haben:
Ø
Ende 2005 einen Mitgliederstand von 35 (+1)
Ø
Unsere Gruppenabende werden im Schnitt von 45% der Mitglieder
besucht
Ø
Wir helfen weiterhin in Neunkirchen und in Miesau/Rheinland-Pfalz
Menschen in Gesprächsgruppen
Ø
Unsere Mitglieder sind in den Dauner- Kliniken, zeitweise in der
Klinik Münchwies und im
Ø
Fliedner- Krankenhaus/Neunkirchen präsent.
Ø
Wir helfen bei der Stabilisierung der Saarbrücken Gruppen
Ø
Unsere Thematik an den Gruppenabenden sind vielfältig
Ø
Wir nahmen an Seminaren in Hoya, Mahlertshof und in Lebach teil,
Ø
Beim Guttemplertag in Hameln warten wir präsent
Ø
Wir nehmen die Einladungen der Beratungsstellen und der Kliniken war
Ø
Unsere Freizeitaktivitäten wurden im vergangenen Jahr auch von
Externen wahrgenommen
Die gute
Zusammenarbeit mit dem Landesvorstand soll nicht unerwähnt bleiben
Sicherlich gibt
es auch Unstimmigkeiten, wie in jeder Gruppe.
Bleibt nur zu
hoffen, dass das neue Jahr 2006 ähnlich positiv verläuft wie das
verflossene.
Abschließen
wollen wir den Bericht mit einem Zitat des englischen Politikers
Harald Macimilian (1894- 1986)
Die
Vergangenheit sollte ein Sprungbrett sein, nicht ein Sofa.
Daran wollen
wir Guttempler von der Gruppe Einsicht uns auch halten
Für
die GTG Einsicht
Dieter
Tonak
Schriftführer
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Problemlöser ??
Problemlösung? – so nicht !!!
Oder: Kopf in
den Sand stecken ist keine Lösung
Guttempler aus dem Landesverband
Rheinland – Pfalz und Saarland bei der Messe:
Welt der Familie in Saarbrücken
„Wir
haben es mal wieder geschafft“,
so meine Aussage nachdem am Sonntag gegen 19 Uhr die Heimreise nach
Neunkirchen angetreten wurde.
Es war eine lange Zeit der Ideensammlung,
Ideensortierung und die Umsetzung der übrig gebliebenen Ideen. Es
ist ja nicht immer alles zu verwirklichen. Das hängt mit an der
Standfläche zusammen, der zeitlichen Möglichkeiten, der zur
Verfügung stehenden Helfern und der zur Verführung stehenden
geldlichen Mitteln . Hier muss man der Führung unseres
Landesverbandes einmal ein Lob aussprechen da sie, trotz
finanzieller Engpässe, doch noch Mittel bereitstellen konnte.
Aber auch den ungenannte Sponsoren,
die z.B. das Fahrzeug zum Transport der Ausstellungsgegenstände, der
Werkzeuge und auch sonstiges bereitstellte (kopieren, drucken ),
auch ihnen einen herzlichen Dank.
Doch was wäre das alles, wenn der
Stand nicht betreut werden könnte, wenn man keine Schwester, keinen
Bruder hätte der sich etliche Stunden an den Stand stellt und die,
zugegebenermaßen wenigen, Fragen beantworten würde. Immerhin haben
sich aus unserem Landesverband Mitglieder aus 4 Gemeinschaften
bereit erklärt eine Woche lang den Stand zu besetzen und zu
betreuen. Den weitesten Weg dabei hatten die Geschwister aus der
Gemeinschaft LahnblicK (Altendiez) zurückzulegen. Auch
ein Lob an die Geschwister die mehrmals den weg nach Saarbrücken
nicht scheuten.
Ehe ich jemanden vergesse: Allen
die mit geholfen haben, egal was sie gemacht haben, allen möchte ich
recht herzlich dafür danken.
Wir, die Guttempler, haben
gezeigt, dass mit wenigen Mitteln, aber mit viel Einsatzfreude und
Elan einiges zu bewältigen und zu erstellen ist. Möge es auch für
die Zukunft so bleiben.
Noch etwas zum Stand selbst: Ich
arbeite nun schon über zehn Jahre mit an der Gestaltung dieses
Standes, aber es ist mir in all den Jahren noch nicht vorgekommen,
dass unser Stand auf soviel Interesse gestoßen.
ist. Und in diesem Sinne möchte ich
mich einmal selber beweihräuchern. Ach ja, meiner Frau möchte ich
auch noch danken, sie stößt mich immer wieder an und sagt mir was
ich noch (besser) machen könnte.
In diesem Sinne:
Zeigen wir als Guttempler allen,
dass wir ohne irgend welche Drogen ein gutes zufriedenes Leben
führen können. Und ich glaube bemerkt zu haben:
Unsere Botschaft kommt an.
Dieter Tonak
Mitglied der GTG Einsicht
Neunkirchen
Die Bilder von dem Stand wurden
von Bruder Schmelzer und Bruder Engel „geschossen“
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Kann man gutes nochmals toppen ?
– oder:
Die unerschöpflichen Ideen unserer „Bildungsministerin“ Marga
Tonak
Bericht eines
rundum zufriedenen Teilnehmers
Man ist
es ja von gewohnt, dass sie sich immer wieder etwas Neues,
Schöneres, Besseres einfallen lässt. Doch die Fahrt in diesem Jahr,
als es in den Odenwald nach Michelstadt ging, das war
der bisherige Höhepunkt ihrer Organisationsfähigkeit. Frei nach dem
Motto des ehemaligen Fußball-Bundestrainers Sepp Herberger:
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel begann sie mit den
Planungsarbeiten schon recht früh. Und diesmal hatte sie noch Petrus
auf ihrer Seite:
Das
Wetter spielte auch mit.
Erinnern
wir uns einmal kurz wie es anfing. Im Jahre 2002 wurde die
Idee geboren ein Wochenende mit den Gemeinschaftsmitgliedern zu
verbringen. Übergreifend sollten andere Gemeinschaften mit
einbezogen werden. Leider klappte das nur einmal als es im Jahre
2002 nach Montabaur , in den Westerwald, ging. 2003
hieß das Ziel Gerolstein in der Eifel, 2004 war
Cochem an der Mosel das auserwählte Ziel und in diesem Jahr
hatte Marga den schönen Odenwald ins Visier genommen. Nun soll diese
Fahrt ja nicht nur zur Erholung dienen, nein sie dient auch der
Bildung. Man lernt die nähere Umgebung kennen, besucht Denkmäler,
Museen, Kirchen und regionale Feste. Das bei jeder Fahrt eine
besondere Überraschung mit eingeplant ist versteht sich bei Marga
von selbst.
Hier ein Abriss
des Programms der diesjährigen Tour.
ü
Abfahrt
um 9:00 Uhr in Neunkirchen am FNZ (Familien und
Nachbarschaftszentrum)
ü
Anzahl
der Teilnehmer: 19 (17 Mitglieder,1 externe Person, 1 Kind (Purzel,
der ja eigentlich schon Mitglied ist)
ü
Streckenverlauf:
Neunkirchen- Kaiserslautern - Mannheim- Heidelberg-
Neckarsteinacch- Hirschhorn- Gammelsbach- Erbach- Michelstadt
ü
Rast
in: Raststädte Pfalz (Wattenheim);
am Neckar bei Hirschhorn; Mittagtisch im Gasthaus Waldschenke (vor
Erbach)
Programm
Freitag, 29.08.2005
Ø
Gegen 14:00 Uhr, Bezug
der Zimmer im Hotel Drei Hasen
Ø
15:30 Abfahrt nach
Erbach zum Besuch des Elfenbein – Museums
Ø
ab 19:00 Uhr
gemütlicher Tagesausklang im Hotel
Samstag, 30.08.05
- ab 8:00
Uhr Frühstück
- 9:00Uhr
Rundgang durch und um Michelstadt
-
Mittagessen
- 13: 15
Abfahrt nach Amorbach
- 14:00
Kutschenfahrt rund um Amorbach (ca. 2 Stunden)
-
Rundgang durch Amorbach mit Cafe- Besuch,
Rückfahrt nach Michelstadt
- Ab 19 Uhr
Besuch des Wiesenfestes in Erbach
- Gegen
21:30 Uhr Ausklang in einem Eiscafe (Michelstadt)
Sonntag, 30.08.05
- ab 8:00
Uhr Frühstück
- Räumung
der Zimmer
- 9:30 Uhr
Abfahrt nach zum Jagdschloss Eulbach (mit Besuch des
Botanischen Gartens)
- 11:00
Rückfahrt
-
Mittagessen in Heidelberg (anschließend Rückfahrt, zwanglos)
Fazit:
-
Es wurde nicht gemeckert aber viel gelacht
-
Die Gemeinschaft bedankte sich bei den Geschwistern Tonak für
die gute Ausrichtung der Wochenendfahrt mit einem Gutschein
(Eiscafe)
-
Die externe Teilnehmerin bedankte sich mit einem Korb voller
Süßigkeiten für das schöne Wochenende bei der Guttempler-
Gemeinschaft EINSICHT.
-
Die Bilder die im Anhang zu sehen sind, wurden von unserem
Pressefotograf
Peter Engel
in gewohnt gute Qualität „geschossen“.
-
Die Einstellung in unsere Home – Page erfolgt wie immer durch
Wolfgang Schmelzer
Grammatische Fähler bitte
ich enn aller Form se entschuldische
Übersetzung ins Deutsche:
Schreibfehler bitte ich zu
entschuldigen
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Neue Gemeinschaftsmitglieder –
Überzeugungsarbeit zahlt sich aus
Es
war schon eine etwas grotesk anmutende Situation an diesem Samstag,
dem 25.Juni 2005.Während im Zentrum von Neunkirchen das Stadtfest
„lief“, Musik aus den Lautsprechern ertönte,die Gaststätten gut
gefüllt waren und dem Essen und Getränken (nicht alkoholischer und
alkoholischer Art) reichlich zugesprochen wurde, da feierten die
Gemeinschaftsmitglieder GTG Einsicht, nur ein paar hundert
Meter weiter, die Aufnahme neuer Mitglieder.
Drei
neue Anwärter stellte die Gesprächsgruppenbeauftragte; Schwester
Gisela Schröder, dem Hoch-Templer der Gemeinschaft, Bruder
Joachim Beermann, zur Aufnahme vor. Leider konnte Bruder
Herbert Klär , der mit Schwester Schröder die
Gesprächsgruppe leitet, aus gesundheitlichen Gründen an diesen
Aufnahme-feierlichkeiten nicht teilnehmen. Man hatte, entgegen
sonstigen Gepflogenheiten, die feierliche Aufnahme auf einen Samstag
verlegt um den wöchentlichen Ablauf des Gemeinschaftsabends nicht zu
stören. Desweiteren wollte man sich nach den Aufnahmefeierlichkeiten
noch etwas länger zu Gesprächen zusammensetzen, ohne den üblich
abendlichen Zeitdruck.
Inge
Krebs, Sarah Sepälä und
Albert Houy sind die neuen Mitglieder der Gemeinschaft
Einsicht. Alle drei waren über einen längeren Zeitraum Mitglied der
Gesprächsgruppe. Etwa ein halbes Jahr nahmen die neuen Geschwister
als Gäste an den Gemeinschaftsabenden teil, ehe sie sich zur
Mitgliedschaft entschlossen. Im Vorfeld wurden alleüber die
Entstehung des Ordens und die Aufgaben die er sich gestellt hat
informiert. Über den Ablauf der Aufnahme, die Zermonie oder wenn man
so will, das Ritual wurden die Neuen von HT Beermann vorab
informiert.
Die
Aufnahmefeier, die nach den Satzungen des Deutschen Guttemplerordens
durchgeführt wurde, enthielt edoch, im musikalischen und
gesanglichen Teil ein paar Erneuerungen. So sang Schwester
Hildegard Schmelzer,Mitglied des Gospelchores „Gospeltrain“
Neunkirchen am Anfang der Sitzung das Lied: „Komm sag einfach laß
uns leben“
( Ursprünglich
gesungen von Dana Winner)
.
Bei der
Einführung der neuen Mitglieder wurde das Lied von Nana
Mouskouri: „Nun Freunde laßt es mich einmal
sagen: schön wieder hierzusein,
schön euch zu sehn“
gespielt. Sowohl die neuen Mitglieder als auch die anwesenden
Gäste fanden die Aufnahmefeier mehr als gelungen.
Als Gäste
waren Gemeinschaftsmitglieder der Gemeinschaft Kerpen aus
Illingen, die aus Mitgliedern der Gemeinschaft Einsicht
entstanden war anwesend.
Inzwischen ist
die Mitgliederzahl auf 37 angestiegen.
Bilder von der
Feier:
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Sommer – Party bei Hildegard und
Wolfgang (Geschwister Schmelzer)
Hallo und guten Tag
zusammen.
Am vergangenen Samstag,
16.07.2005 war es wieder soweit. Große Sause im Garten von Hildegard
und Wolfgang.
Es war ein Super- Event mit allem was dazugehört :
Stimmung, Gesang,
Gespräche, Lachen , sich im Rhythmus wiegen, Essen und Trinken.
Für Hildegard und Wolfgang
war es bestimmt Streß (wobei Wolfgang wohl den größeren hatte).
Hildegard sorgte mit ihrem neu gegründeten Damen Drio:
The Red
Shades für die musikalische Umrahmung.
Manche waren so unverschämt und hielten bis kurz vor Mitternacht die
Stellung . Ein Zeichen das es super war.
Schaut euch die Bilder an die von Bruder Peter Engel
„geschossen“ wurden. Dafür ein besonderes Lob.
Allen die geholfen haben ein
recht herzliches Dankeschön vom Gemeinschafts- Vorstand.
***
Für alle die etwas
mehr Zeit haben und lesen wollen: Es gibt einen Anhang –
eine Satire über dieses alljährlich durchgeführte Event

Zur
Bildergalerie:

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Die
Maiwanderung
(oder: Erschütternd ist die Zahl der Opfer)
Ein Mensch sonst sportlich nicht der
Beste,
glaubt, dass er zu dem Maienfeste,
wie Tausende, oder Millionen,
auf festen oder leichten Sohlen,
mit Guttemplern und mit andern,
in den Mai doch mit kann wandern.
Die „Einsicht“ wandert schon seit
Jahren,
das hat der Mensch neulich erfahren,
im Saarland über Stock und Stein
fröhlich in den Mai hinein.
Ein immer herrliches Event
das man schon vieler Orts hier kennt.
12 Kilometer, die sind angesagt,
der Mensch hat vorher nachgefragt.
Das sind gut drei oder vier Stunden,
nicht viel, so hat’s der Mensch empfunden.
Entschlossen schließt er sich auch dann,
der Einsicht- Wandergruppe an.
Am Höcherberg da geht es los,
Schwierigkeiten?... wo sind die bloß?
Drei Kilometer sind’s jetzt knapp,
die Strecke eben, oft bergab.
Quer durch den Wald, auf guten Pfaden,
der Rucksack drückt etwas beim Tragen.
Die erste Rast, her mit dem Trinken,
das Pausenbrot, belegt mit Schinken.
Als Sitz, da dient dem Mensch ein Baum,
recht hart, doch spürt er’s kaum.
Und manchen kümmert`s einen Dreck,
wirft seinen Unrat einfach weg.
Ein junger Mensch, er wandert mit,
kurz und schnell, so ist sein Schritt.
Manch Großer blickt da skeptisch drein,
denn schließlich ist der Mensch noch klein
Doch kommt kein Jammern und kein Klagen,
der Knirps lässt sich nur selten tragen.
2 Stunden sind jetzt schon
vergangen,
zu schwitzen hat man angefangen.
Die Wade zwickt, das Schuhwerk drückt,
der Mensch denkt, ich werd` noch verrückt.
Die Sonne, die brennt gnadenlos
so wird der Mensch auch Pfunde los.In
des Waldesstille dringt hinein,
plötzlich, Lärm und vieles Schrei`n.
Der Mensch sieht Menschen ungelogen,
noch jung, auch luftig angezogen,
am Weiher campen oder rasten,
im Wägelchen viel Bier im Kasten.
|
Die halbe
Strecke hat man nun,
nun gilt es sich gut auszuruh`n.
Spätestens in `ner dreiviertel Stunde,
beginnt man mit der 2. Runde.
Zurück geht’s zu dem Ausgangspunkt,
noch ist der Mensch im Geist gesund.
Manche müssen immer eilen,
können selten lang verweilen.
Andre möchten gern verweilen,
müssen mit den andern eilen,
weil in der Gruppe mitgegangen,
fühlt man sich fast schon wie gefangen.
Die Sonne brennt nun gnadenlos,
was ist nur mit dem Menschen los?.
Der Weg führt stetig nur bergauf,
das ist nun mal des Lebens Lauf:
oft leicht geht es ins Tal hinab,
nach oben, machen viele schlapp.
*
Der kleine Mensch sollt man noch
wissen,
ruhig schläft in weichen Kissen.
Er hat, was viele kaum gedacht,
fast den halben Weg allein geschafft.
Auf dem Rückweg, da lässt er sich schieben,
für mich ist Ende meine Lieben.
Der Rest wir immer mehr zur Qual,
immer weiter, keine Wahl.
Noch wenige Schritte bis zum Wagen,
dann sind vorbei des Wandern Plagen.
Der Mensch, doch innerlich zufrieden:
„Ich hab’s geschafft, seht meine Lieben.“
Ein andrer Mensch im Garten sitzt,
auch müde und etwas verschwitzt.
Er wartet auf die Wandersleut,
hat keine Mühe heut gescheut,
für deren Leibeswohl zu sorgen,
die schon gestartet früh am Morgen.
Die Gruppe sitzt so gegen vier,
müd`, kaputt im Garten hier.
Der Kaffee weckt die Lebensgeister,
der Kuchen wie vom Bäckermeister,
da ruft doch so ein Sprücheklopfer:
„Erschüttert ist die Zahl der Opfer.“
Ein Mensch, der sportlich nicht sehr
fit
macht nächstes Jahr auch wieder mit.
Dieter Tonak
(Mai 2005)
|
Bilder von der Maiwanderung:

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Kann Mehrheit
verpflichten? – oder: Ist es immer gut sich an vorderster Stelle zu finden?
Rein persönliche Gedanken
zum und um den Verbandstag in Mainz- Mombach ( 13.03.2005)
von
reteid kanot
Der
Distrikt hatte eingeladen. Und alle, die einigermaßen gesund waren, sich auf
den Beinen halten konnten, nicht arbeiten mussten, waren gekommen. Das man
mit unserer Mitgliederzahl nicht das kurfürstliche Schloss zu Mainz füllen
kann dürfte wohl jedem klar sein. So hatte die Gemeinschaft „Mainzer
Rad“ in das Soziale Zentrum des Caritasverbandes in Mainz –Mombach
eingeladen. Um es vorweg zu sagen: Die Räume dort entsprechen den
Anforderungen. Man fühlt sich als eine Familie, was wir ja
auch im übertragenden Sinne sind.
Als Abgeordnete des Ordens war Schw. Carola J. anwesend. Sie
überbrachte sie die Grüße des Ordensvorstandes.
Bruder Martin Kl., von der Gemeinschaft Saarland aus
Saarbrücken, ließ es sich nicht nehmen, trotz seiner inzwischen 88
Lebensjahre, an dem Landesverbandstag teilzunehmen. Oft meint man bei ihm er
würde, während den Dialogen und Berichten, ein „Nickerchen“ machen, das
täuscht. Br. Kl. ist hellwach. Er verfolgt das Geschehen auf seine Art.
Unser Landesverband ist zwar flächenmäßig groß, gemessen an der
Mitgliederzahl jedoch sehr klein. Ganze 6 Gemeinschaften ( paritätisch
aufgeteilt ) „tummeln“ sich in den 2 Bundesländern. Die meisten Mitglieder
hat die Gemeinschaft „Einsicht“ aus Neunkirchen. Demzufolge ist es nicht
erstaunlich, dass auch die meisten Ämter im Landesvorstand von dieser
Gemeinschaft „besetzt“ sind. Geht man davon aus, dass der Vorsitzende
Gerhard W., z.Z. seiner Wahl auch „Einsichtler“ war,
Schatzmeister Kurt W. Gründungsmitglied der Gemeinschaft,
dann (war) ist bis auf das Amt der Distriktssekretärin Damaris K.
alles in „saarländischer Hand“ (wobei ihre Vorgängerin Brigitte K.
auch „Einsicht“ Mitglied ist). Dies kann man als Gemeinschaftsmitglied mit
einer gewissen Euphorie verkünden.
Kann man kann auch stolz
sein auf solch eine Konstellation ???
Sicher kann man das. Aber es bringt auch eine gewisse Verpflichtung
gegenüber den anderen Gemeinschaften mit sich.
Es
sei mir einmal erlaubt einen kurzen Rückblick auf die Geschichte des
Distriktes zu geben, der sich allerdings nur auf das wesentliche beschränken
kann.
In
den 50er Jahren war der „Mittelpunkt“ der Guttempler unserer Landesverbände
in der Schuhstadt Pirmasens. Dort führte Br. R.
jahrelang recht erfolgreich die Geschwister durch Höhen und Tiefen.
Oft musste er sich, zusammen mit seiner Frau, als Alleinunterhalter gefühlt
haben. Zumindest am Ende seiner Tätigkeit als Landesvorsitzender.
Danach verlagerte sich das Geschehen nach Saarbrücken. Dank der
intensiven Arbeit der Geschwister dort, angeführt von Hilde
und Manfred Kl. erlebte man eine Neugeburt der Guttempler
im Saarland. Gleichzeitig gingen die Mitgliederzahlen in Rheinland-
Pfalz zurück. Manche Gemeinschaft musste geschlossen werden. Br. Kl. war
jahrelang auch Ordensvorsitzender.
Eine Zeit auf die wir heute noch stolz sein können. Sein Nachfolger; Bruder
Kurt W., setzte die Arbeit erfolgreich fort. Doch Br. W. hatte nicht
nur das Amt des Vorsitzenden inne. Er kümmerte sich „nebenbei“ noch (mit) um
die Finanzen, machte Suchthilfe, Öffentlichkeitsarbeit usw. Doch irgendwann
einmal ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Kurt W. trat zurück,
zumindest als 1. Vorsitzender. Und so , ich glaube man kann es ruhig so
sagen, begann die „Saarbrücker Krise“.
Zwar war ist Geschäftsstelle in Saarbrücken doch alle Ämter, außer dem des
Schatzmeisters, gingen zu den Mitgliedern der Gemeinschaft Einsicht über.
Die Geschichte wiederholt
sich.
Ob
Erweiterung der Klinikbetreuungen, Krankenhausbetreuung, Gründung von
Gesprächsgruppen, von Kinder- und Jugendgruppe, von der Betreuung und
Herrichtung des Standes bei der „Welt der Familie“ usw., (fast) alles lag in
den Händen der „Einsichtler“. Es ging (geht) jahrelang gut. Man
(ist) war stolz jemand zu sein.
Die Geschichte wiederholt
sich.
Inzwischen, so ist jedenfalls mein persönlicher Eindruck, geht die
Bereitschaft in der „Einsicht“ zurück, als Galionsfigur zu fungieren. Eine
gewisse (Amts-) Müdigkeit meine ich feststellen zu können. Wen wundert’s.
Und so sehe ich auch eine Wende zum Guten (pardon: Es gibt ja nichts
Schlechtes bei uns), wenn es so kommt wie es geplant ist und so
gewählt wird wie auf der Klausurtagung 2004 vorausgeplant wurde.
Dann wird sich die Geschichte wohl noch einmal wiederholen. Die
Verantwortung wird wohl noch einmal dorthin zurückkehren wo sie schon einmal
in den 50ziger Jahren war: Nach Rheinland- Pfalz.
Die Delegierten haben
dann nur ein Wahlproblem (Zitat von Gabriel Laub):
Wen soll ein
wählerischer Mensch denn wählen?
Ende des Berichtes
Bildergalerie vom D-Tag in Mainz Mombach
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Hardy´s Geburtstag

Normalerweise bin ich nur für die
Öffentlichkeitsarbeit in der GT-Gemeinschaft-„ Einsicht „ zuständig,
doch ab und an geschehen auch interne Ereignisse,die es allemal wert sind,
veröffentlicht zu werden!
So möchte ich diesmal von einem
Event berichten, welches sich uns wie folgt ankündigte:
.....ein
heimtückischer, hinterhältiger, gemeiner Kalender
hat
ein äusserst sensibles Ereignis
offenbart:
jemand, den Sie gut kennen, wurde Opfer einer weltweiten
Verschwörung, die
Menschen ohne Grund alt werden lässt.
Unser Bruder Hardy Bock feierte im
AWO-Heim in Ludwigsthal seinen 60 sten Geburtstag und wir „ Einsichtigen“
waren eingeladen. Am 26. Februar um 19:00 Uhr
ginge es los.Leider konnten nicht
alle an den Feierlichkeiten teilnehmen, da sie aus
beruflichen – oder persönlichen
Gründen verhindert waren.
Martin Später und ich kamen gegen
20:00 Uhr am Ort des Geschehens an und wurden gleich mit den Worten begrüßt:
„ Herzlich willkommen, sucht euch erst mal
eine Sitzgelegenheit, uns fehlen
etwa 20 Stühle „. Mir fiel gleich die Geschichte ein,wie ein Lehrer den
Kindern die Mengenlehre erklärt:
„Stellt
euch einmal vor, in einen leeren Raum gehen 3 Personen, danach gehen 5
Personen wieder raus; also müssen wieder 2 Personen in den Raum gehen, damit
dieser leer ist „ !
Hardy als Pädagoge hatte natürlich
eine ganz andere Rechnung aufgemacht;
und zwar:
Von cirka 80 geschätzten
Gästen sind:
·
mindestens 15 am Buffet zum Essenfassen,
·
wenigstens 3 im Durchschnitt auf dem Weg zur
Toilette,
·
4 – 5 Pesonen gehen nach draußen rauchen
·
und letztendlich müssen sich wenigstens 3-4 Leute
von ihren Plätzen erheben um die zuvor genannten durchzulassen.
Hieraus
ergibt sich zwangsläufig, das 50 bis 55 Stühle ausreichen müssen!
Manchen Leuten war es tatsächlich zu
eng. Ein Paar verließ mit den Worten „ Wir lassen uns in unserer
persönlichen Freiheit nicht einengen „ sofort wieder die Feierlichkeiten.
Wir standen aber auf dem Standpunkt, man darf alles nicht so eng sehen.
Im Laufe des Abends hat sich dann
dieses Platzproblem von selbst aufgelöst.
Zu Beginn des Abends wurden wir
musikalisch von Hardy und seinen Musikern mit
Irischer Folklore begrüßt.
Übrigens: Hardy, der ja mit Joachim
Beermann zu unserer geistigen Elite zählt, ist inunserer Gemeinschaft für
rechtliche – und wissenschaftliche Fragen zuständig. Dies stellt er uns
öfters mit seinen fundierten Vorträgen und Erklärungen unter Beweis.
Im Laufe des Abends haben dann
unsere Schwestern Marga Tonak und Gisela Schröder
dem Geburtstagskind „ Hardy“ im Namen der GT-Gemeinschaft Einsicht
gratuliert und ihm ein Geschenk überreicht. Auch wurde ihm zum Anlass seines
Ehrentages der Titel „ Ur Alt Sack „ verliehen, welcher er in Zukunft
ehrenvoll tragen und in keinster Weise in den Schmutz ziehen darf.

Hervorzuheben war auch der
musikalische Vortrag unserer Schwester HildegardSchmelzer, die unter Gitarrenklängen dem Geburtstagskind ein
Ständchen gab.
Ein weiteres High-Ligth waren die
von Christa ( Lebensgefährtin von Hardy ) und
Ihren Partnerinnen dargebrachten Sketche und Lieder.
Zum Ausklang des Abends spielten
Hardy und seine Mannen noch fetzige Schlageraus den 60 ger und 70 ger
Jahren.
Aus meiner Sicht gesehen ein
gelungener und kurzweiliger Abend mit hervorragen- den musikalischen- und
schauspielerischen Akteuren. Auch der Küche muss ein Loberteilt werden,
deren Buffet kaum Wünsche offen ließ.
Wie uns Hardy zu einem späteren
Zeitpunkt bestätigte, haben sich seine nicht abstinenzen Gäste gewundert,
daß man auch ohne alkoholische Getränke kräftig und ausgelassen
feiern kann.
Ps.: Was mir noch auffiel:
„ Warum gehen eigentlich
Frauen im Lokal meist zu zweit auf die Toilette“ ? In meinemT-Shirt
mit der Aufschrift:- Ich bin 55 Jahre, können Sie mir über die
Straße helfen ?- sehe ich ja
noch einen Sinn, aber dieses.........,
vielleicht kann mir in dieser Frage
mal jemand weiterhelfen!
Peter
Engel
Elversberg,
den 03.03.2005
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Sachgebiet: Gesundheit - Soziales - Suchthilfe
Seminar :
Aufsuchende Hilfe
Seminarort: Fachklinik
Mahlertshof
Zeitraum : 04.02.-
06.02.2005

Bericht zum Seminar von Marga und Dieter Tonak
Der
Mahlertshof ist eine Einrichtung des Guttempler- Hilfswerkes. Er liegt in
der Nähe der hessischen Stadt Fulda, in der Vorderröhn. 45 Patienten können
hier Aufnahme finden. Eine, gegenüber anderen Fachkliniken, eher familiäre
und idyllische Einrichtung. Sie liegt, wie fast alle Kliniken dieser Art
abseits vom Alltagsgeschehen, sprich einige Kilometer von der nächsten
Ansiedlung entfernt. Doch gerade in der familiären Art liegt wahrscheinlich
der Reiz dieser Einrichtung. Zur Seminarszeit war die Klinik mit 41 Personen
fast gänzlich belegt. Um es vorweg zu sagen: Die Unterkunft war in Ordnung,
die Verpflegung Spitze. Ein Lob der Verwaltung und dem Personal.
Der österreichische Schriftsteller (
humoristische Romane und Erzählungen über das Leben der ländlichen
Bevölkerung) Karl-Heinrich Waggerl sagte, als er auf die Hilfe
angesprochen wurde folgendes ( Zitatanfang):
„Gott will nicht, dass du ihn für den
Nächsten um Hilfe anflehst, sondern dass du hingehst und hilfst“
(Zitatende).
Aufsuchende Hilfe, so war
die Vorgabe zur Seminarausschreibung. Was verbirgt sich dahinter, was ist zu
tun, wie kann (soll) man es tun, wann soll man es tun und wie lange soll
man aufsuchende Hilfe gewähren oder anbieten. Das Thema ist für
ältere Schwestern und Brüder nicht neu. Es wurde schon früher von den
Guttempler praktiziert, ehe man zu der These überging:
Wer ein Problem mit einem Suchtmittel hat
der soll zu uns kommen, nicht wir zu ihnen.
In einer Zeit wo sich jedoch das Verhalten
der Gefährdeten, Betroffenen und Mitbetroffenen geändert hat, das Alter
dieser Zielgruppe sich enorm verjüngt hat man sich an diese Art der Hilfe
noch einmal erinnert. Vielleicht ist es nicht für jede Gruppe und
Gemeinschaft durchführbar. Man sollte jedoch in den Gruppen und
Gemeinschaften darüber reden und diskutieren. Das ist es allemal wert.
Eine
spannende Geschichte, das Seminar und das Thema. Die Zeit an diesem
Faschingswochenende ging rasend schnell vorbei.
Einen nicht unerheblichen Teil an diesem
informativ, kurzweiligen Seminar hatte vor allem Moderator Christian
Bölcke aus Hamburg.
Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig so schien
seine Devise für dieses Wochenende zu lauten. Ausreichende Pausen die
zwischenmenschlichen Beziehungen zu pflegen waren genauso vorhanden wie eine
abwechslungsreiche Gestaltung der einzelnen Themenblöcke. Rollenspiele und
eine Gesprächsrunde mit Patienten rundeten das Seminar ab.
Etwas unglücklich war wohl der Zeitpunkt
gewählt. Am Faschingswochenende blieb der Ein oder Anderen lieber in den
heimlichen Gefilden. So waren es nur 8 Teilnehmer aus 6 Landesverbänden die
angemeldet und auch gekommen waren. Anwesend auch der Leiter des
Sachgebietes Gisbert Ulmer.
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Auf ein Neues .     
„Tradition ist die
gewaltsame Fortsetzung einer abgeschlossenen Geschichte“
so äußerte sich Wolfgang Herbst einmal. Dem kann, muss man aber nicht
zustimmen. Gewiss, manches wird zur Gewohnheit oder ist nicht mehr so wie
vor Jahren. Eine gewisse Anfangseuphorie geht mit der Zeit verloren, so ist
nun einmal der Ablauf in unserem Leben. Aber gleich von einer gewaltsamen
Fortsetzung sprechen zu wollen ist doch mehr als übertrieben.
Die Mitglieder der
Gemeinschaft „Einsicht“ trafen sich nun schon zum 10.Male um
gemeinsam ein neues Jahr zu beginnen. Manche Gemeinschaftsmitglieder hatten
es diesmal vorgezogen den Jahreswechsel in einem anderen Kreis zu
vollziehen, andere waren beruflich verhindert, andere wiederum wollten
einfach einmal nicht. Trotzdem trafen sich an diesem 31.12.2004 noch 17
Gemeinschaftsmitglieder und 2 Personen aus der Gesprächsgruppe um in unserem
„Heimchen“ , dem Familien- und Nachbarschaftszentrum, die Zeit bis zum
Jahreswechsel zu verbringen. Auch Bruder Jürgen
Traebert
hatte es
sich nicht nehmen lassen die fast 60 Km von Rotalben bis nach Neunkirchen
auf sich zu nehmen und für kurze Zeit mit seinen beiden Söhnen bei uns zu
verweilen.
Traditionsgemäß
eröffnete „Chefin“ Brigitte Klär den Abend mit den ihr
eigenen, gefühlvollen Worten. Sie bedankte sich bei allen die zum gelingen
dieses traditionellen Treffens ihren Beitrag geleistet hatten. Besonders
erwähnte sie, und schloss in ihre Gedanken mit ein, die Opfer, Ver-wundeten
und Hinterbliebenen der Kotstrophe in Asien. Es war eine ihrer letzten
Aufgaben im Vorstand der Gemeinschaft, da sie ja im Januar nicht mehr für
ein Amt zur Verfügung steht, und eine mehr als traurige dazu. Schwester
Marga Tonak sprach ebenfalls ein paar Worte zum
Jahres-wechsel.
Danach ging es zum gemütlichen Teil über, essen trinken, sich einfach nur
unterhalten. Ein spezielles Programm war nicht erstellt. Bruder Schmelzer
hatte jedoch eine kleine Kostbarkeit bereit: Er führte den nun schon
mittlerweile zum Kult gewordenen Sketch „Dinner for One“ im Film vor.
Die schon inzwischen
obligatorisch gewordene Tombola, zur Auffrischung der Gemeinschaftskasse,
wurde von den Geschwistern A. Gebhardt,
G. Schröder und H.
Klär souverän geleitet und über die Bühne gebracht. Die
Gemeinschaftsmitglieder hatten beschlossen die Hälfte der Einnahmen auf ein
Spendenkonto für die Opfer der Asien-Katastrophe abzuzweigen. So konnte
Kassierer H. Klär kurz vor Jahreswechsel den anwesenden verkünden,
dass 65 Euro für diesen guten Zweck überwiesen werden können.
Ja und dann war es so
weit, der Jahreswechsel wurde vollzogen.
Allgemeine Glückwünsche
wurden ausgetauscht, man ging auf die Strasse um sich das Feuerwerk, das im
übrigen doch wenige geworden ist, anzusehen. Nachbarn und Bekannte, die sich
kurzzeitig eingefunden hatten wünschte man ebenfalls ein „Prost Neujahr“ .
Gegen 1Uhr 30 machten
sich die Ersten auf den Heimweg. Hartgesottene hielten es bis 3:30 Uhr aus.Um
10 Uhr morgens (Neujahrstag) traf sich der harte Kern zum Aufräumen („klar
Schiff machen“) und zum „Vernichten“ des übrig gebliebenen Essens.
Um noch einmal auf den Ausgangspunkt zu kommen: Traditionen aufrecht zu
erhalten muss nicht in Stumpfsinnigkeit ausarten, es kommt darauf an ob man
Traditionen nicht auf irgendeine Art auffrischen kann.Und das hängt
schließlich immer davon ab wie sich Menschen in Traditionen einbringen.
Die
Gemeinschaftsmitglieder wünschen allen Menschen
Ein gutes, friedvolles
Jahr 2005
Diesen Bericht schrieb:
Reteid Kanot
Weihnachtsfeier 2004
Ein Bericht von Knecht Rupprecht
   
...........
dann steht Weihnacht im Kalender.
So endet einer von zahlreichen
Versen die der Nikolaus bei der Weihnachtsfeier der
GTG
Einsicht
sprach.
Nach einem Jahr Pause
erschien er wieder, der Mann in seinem roten Mantel.
Entgegen seiner
sonstigen Art rügte er keinen der Gemeinschaftsmitglieder, sondern ließ die
Weihnachtszeit , DAMAL und HEUTE, in Reimform Revue passieren.
Er war nicht gerade
begeistert den allzu stark geschmückten Häusern und von den vielen
„Kollegen“ die an den Häuserwänden sich mühsam einen Einstieg suchen
(Auszug) :
............
Häuser, was ich gar nicht schätze,
erleuchtet sind wie Kirmesplätze,
Kollegen, alle schwer beladen,
an Häusern, Giebeln und Fassaden,
hangeln, klettern, furchtbar fluchen,
verzweifelt nach `nem Einstieg suchen,
er zeigte aber auch
kleine Eigenarten verschiedener Mitglieder auf (Auszug):
...........,
die Tische hier sind schön gedeckt,
die Marga meist dahintersteckt,
und Hildegard was nicht verpönt,
alle mit `nem Song verwöhnt,
Bruder Tonak mal nicht motzt,
die Geschwister nicht ankotzt,
Martin Später mit Verlaub,
in Peru sein Geld drauf haut,
der Hardy, was er sonst nicht liebt,
uns bis 9 Uhr die Ehre gibt,
wenn Eintracht Frankfurt mal gewinnt,
das Peter –Uwe fröhlich stimmt
..........,
und am Schluß den
alljährlichen Kampf von Schwester Schröder mit ihrem Weihnachtsbaum,
der in dem Reim endet:
........,
Schwester Schröder ganz verschwitzt,
vor ihrem Weihnachtsbaume sitzt,
und kriegt den Baum nicht in den Ständer,
dann steht : Weihnacht im Kalender.
Aber auch einen
wehmütigen Rückblick auf Traditionen die schon (fast alle) in Vergessenheit
geraden sind hatte der Nikolaus parat (Auszüge):
........,
Oma, Mutter schon bei Zeiten,
zum Fest taten alles vorbereiten,
alle saßen unbeschwert,
abends um den warmen Herd,
und der Raum erfüllt von Duft,
von gebratenen Äpfel kam der Duft,
als noch nicht die künstlichen Bäume,
zerstörten alle Weihnachtsträume,
........,
Auch das Beschaffen
des Weihnachtsbaumes war damals noch etwas schwieriger:
.........,
Opa..., oder der Papa,
weil kaum Geld im Hause war,
in dunkler Nacht am Waldessaum,
klauten einen Tannenbaum,
sich versahen bei dem schlechten Lichte,
heim brachten sie nur eine Fichte,

Dann wurden noch, wie üblich, besonders
aktive Gemeinschaftsmitglieder mit einem „Sonderpreis“ geehrt.
So erhielten die Schwester Anneliese Gebhardt,
Gisela Schröder und Alfred Franz ein, in schwerer
Heimarbeit, gebastelten Sonderpreis für Gesprächsgruppentätigkeit über Jahre
in Bruchmühlbach- Miesau und Neunkirchen (Foto). Der künftige
(wahrscheinlich) Schatzmeister des Distriktes, Bruder Beermann
erhielt , symbolisch, eine Lupe mit der er künftig die Cent und Euro-
Münzen oder –Scheine finden kann. Vielleicht findet er dann mehr als der
jetzige Schatzmeister, der es ohne Lupe, aber mit sehr viele Energie und
auch sehr viel Können gemacht hat(te).
Auch HT Brigitte Klär erhielt
in Abwesenheit (berufstätig) einen Preis für langjährige Vorstandsarbeit.
Schwester Klär hat ja definitiv ihren Rücktritt für 2005 angekündigt.
Ach ja, Purzel muss noch
erwähnt werden. Auch er war anwesend und trat, direkt nach dem Erscheinen
des Nikolaus mit demselbigen in einen lebhaften Dialog.
Zum Schluß überreichte der Nikolaus allen
Anwesenden eine kleine Tüte mit diversen Leckereien (Foto) und einen von
Schwester Marga Tonak extra erstellten Kalender 2005 der alle
bekannten Termine der Gemeinschaft und des Distriktes sowie alle Geburtstage
der Gemeinschaftsmitglieder aufzeigt.
Zum Schluß dieses Berichtes soll nicht
unerwähnt bleiben, dass Bruder SIGI MOHRBACHER aus Miesau den
weiten Weg nicht zu uns gescheut hat. Leider war seine Frau, unsere
Schwester Ruth, verhindert.
Auch Mitglieder der Gesprächsgruppe aus Neunkirchen
nahmen an der Weihnachtsfeier teil.
Bisherige „Preisträger“ der Gemeinschaft :
Ø
Wolfgang Schmelzer
erhielt einen „Wolfi“ für die Herstellung guter Filme
Ø
Heinz Jürgen Gebhardt
erhielt einen „Schwenker“
für seine Dienste bei den Sommerfesten
Ø
Brigitte Gebhardt und
Kerstin Beermann
erhielten einen Preis als
„Küchenfee“ für ihre Tätigkeiten bei Festlichkeiten
Ø
Herbert Klär
erhielt eine „Schatztruhe“
zum Aufbewahren der Finanzen unserer Gemeinschaft
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Die EINSICHT wurde
(schon) 15 Jahre (alt?)
Liebe Freunde, dies ist eine etwas länger Geschichte, die sich aber zu lesen
lohnt.
Die
GTG Einsicht feierte im Mai ihr 15 jähriges Bestehen. Dies ist
für manche ein Grund zum Feiern, für andere ist es ein Tag der keine
besondere Bedeutung hat. Nun gut, andere Gemeinschaften bestehen schon mehr
als die doppelte Anzahl von Jahren und mehr. Nur, für mich persönlich ist
jedes Jahr die unsere Gemeinschaft besteht ein gewonnenes Jahr. Es zeigt mir
doch, dass es trotz mancher Unstimmigkeiten, die hin und wieder auftreten,
weitergeht und wir in unserer Stadt Menschen, die eine Anlaufstelle wegen
ihres Suchtverhaltens, oder auch für solche die unserer Idee nahe stehen,
suchen anbieten können.
Es war ein
gelungener Abend an diesem Mittwoch im Mai.
Beiträge einzelner
Gemeinschaftsmitglieder lockerten den Abend auf. Ohne die anderen Beiträge
in den Hintergrund drängen zu wollen gefiel mir doch der nachfolgend
abgedruckte sehr gut.
Nehmt Euch
etwas Zeit und dann viel Vergnügen beim Lesen.
Am
16. 11.1996 war es als ein Waldbauernbub aus Schneitzelreuth in die
weite Welt, also nach Neunkirchen ins Saarland reiste.
Schon am ersten
Morgen machte mir meine damalige Freundin Kerstin klar, dass ich den
Saarländern sagen müsse, dass ich angekommen bin.
Ich ging also, mit
banger Furcht im Herzen, in ein großes Haus auf dem Rathaus geschrieben
stand. In Schneitzelreuth bestand das Rathaus aus 2 Zimmern und hier in
Neunkirchen schickte man mich über endlos lange Flure und in große Zimmer
hinein. Zu Leuten ich gar nicht kannte. Das war schon sehr komisch, denn in
Schneitzelreuth kennen sich natürlich alle Menschen, es gibt dort nur sehr
wenige.
Am Ende dieser
Prozedur war ich irgendwann Saarländer geworden, wie man mir Freude
strahlend mitteilte, nicht ohne mich aufzufordern, dass ich mich unbedingt
beim Arbeitsamt melden müsse, denn was so ein richtiger Saarländer wäre
würde tüchtig schaffen. Also machte ich mich mit noch bängerer Furcht als
zuvor auf die Suche nach dem Arbeitsamt, welches ich, mit Hilfe von ein paar
freundlichen Eingeborenen, dann auch nach geraumer Zeit fand. Man schickte
mich über endlos lange Flure..... aber das kennt ihr ja bereits. Am Ende war
ich immer noch Saarländer, immerhin, aber auch arbeitslos.
„Also wir
können nun wirklich nichts für Sie tun, am besten helfen Sie sich selbst“
sagte man mir.
Das war also das
Haus das Verrückte macht wie ich später von Eingeweihten erfuhr. So
vergingen die ersten Tage und am Ende fand ich sogar Arbeit, oder so was
ähnliches. Genauer fand ich einen Ort an dem pausenlos Menschen umherliefen
und man mir für viel Arbeit wenig Geld gaben. Und so ist es bis heute
geblieben, aber das ist eine andere Geschichte.
Nun bin ich ja
ein junger Mann der in seinem früheren Leben zu viel Durst auf zu viele, und
vor allem falsche, Getränke gehabt hat. Und so suche ich an allen Orten, an
denen mich länger aufzuhalten gedenke, Menschen die in ihrem früheren Leben
genauso viel Durst auf die falschen Sachen gehabt haben wie ich. Ich suchte
und suchte nach einer Gruppe die zu mir passen würde, nach anonymen Trinkern
und nicht so anonymen Säufern und meine damalige Verlobte Kerstin riet mir,
sie doch zu dieser Bruderschaft zu begleiten die da Guttempler Orden heißt.
Dort würde ich zur EINSICHT gelangen.
Auf meine
begierigen Fragen hinteilte sie mir mit, dass sie mir nicht allzu viel
erzählen dürfe. Denn im Grunde sei alles sehr geheim und ich müsse selber
sehen und schauen. Da ich aber so wiss-begierig war erbarmte sie sich am
Ende doch meiner und gab mir ein paar wenige Einblicke in die faszinierende
Welt dieser geheimnisvollen Gemeinschaft. Meine Mutter hatte mich Zeit ihres
Lebens vor Sekten gewarnt und unser Religionslehrer auch, doch meine Neugier
war stärker als alle Vernunft.
Ich erfuhr von
Kerstin, dass es einen Vizetempler gibt der schon sehr bedeutend ist, eine
Hochtemplerin die enorm viel schafft und sehr hoch ist, dass in einer
anderen großen Stadt ein Distriktstempler residiert, und dass es einen
Kaffeetempler gibt der über allen anderen steht. Und da ich gerne Kaffe
trinke bin ich einfach einmal mitgegangen.
Kerstin warnte
mich noch vor einer geheimen Organisation innerhalb des Ordens die K.U.R.T.
hieße, von allen aber nur flüsternd Kurt genannt werde und damit
solle man sich besser nicht anlegen, vor allem das Wort Geld nicht
aussprechen.
Ich ging also zu
den Guttemplern, die sich hier in Neunkirchen die Einsichtigen nennen. Ich
erfuhr viel Neues dort, so z.B. warum es dort etwas gab was sich Frau und
Familie nannte, Mann und Familie aber nicht. Schade dachte ich später,
wenn ich groß geworden bin wollte ich doch eine Familie gründen. Es gab
Brüder und Schwestern die für die Öffentlichkeit arbeiten aber die traf ich
nie,
wahrscheinlich
weil sie so beschäftigt waren und ihre Arbeit sehr geheim war. Ihre Arbeit
war wohl so geheim, dass Öffentlichkeitsarbeit bedeutete, dass nichts
davon an die Öffentlichkeit dringen darf. Doch heute stimmt das nicht mehr,
denn seit der Bruder Peter E. die Öffentlichkeitsarbeit betreut,
dringt mehr und mehr von seiner guten Arbeit nach außen.
Es gab eine
Kindergruppe, jedoch wenige Kinder und eine Jugendgruppe doch
wenig Jugendliche.
Es gab Geschwister
die für die Bildung arbeiteten und zwar für die, die nicht so
gebildet waren und das freute mich sehr, denn bilden wollte ich mich auch
sehr gerne.
Und dann waren
noch stark idealisierte Brüder und Schwestern in einer Gruppe tätig die sich
Suchtgefährdetenhilfe nennt.
Vorsteher war
Bruder Dieter T. der berühmt geworden ist durch sein inzwischen
patentiertes M.d,N. Prinzip. Für die die es noch nicht kennen, das
bedeutet: „Motivieren durch Nörgeln“.
Zu diesem Prinzip
scheint auch die ständige Anwesendheit einer Zimmerlinde zu gehören. Später
wurde mir klar wie schwer es Menschen fallen kann einen Mittwoch von einem
Dienstag zu unterscheiden, dass man, wenn gar nichts mehr hilft am besten
Eis essen geht, und wenn das auch nichts nützt erst einmal einen Arbeitkreis
einberuft. Der Arbeitskreis geht dann erst einmal Eis essen.
Von Zeit zu Zeit
schwärmen die Geschwister aus in ferne Lande, die so geheimnisvolle Namen
wie Münchwies, Thommener Höhe, Rosenberg und Fliedner tragen.
Aber das trauen sich nicht alle und das kann ich gut verstehen, denn solche
Reisen sind lange und sehr gefahrvoll.
Es gibt
Geschwister die in einem Keller leben und dort geheimnisvolle Computer
bedienen, wahrscheinlich nach Guttemplern in fernen Ländern suchen. Das ist
Bruder Wolfgang S. der uns dann und wann in einem Film Bilder seiner
Suche zeigt. Und wenn er dann aus seinem Keller heraufsteigt, trifft er an
der Oberfläche seine Schwester Hildegard S. und dann freuen sich
beide sehr.
Wir haben eine
Schwester, Tatjana genannt, deren größter feind die Uhr ist. Und
unseren Bruder Peter- Uwe der in einem früheren Leben wahrscheinlich
Notar war und heute in einer Wohngemeinschaft mit einem seltenen Vogel lebt,
welcher Charly heißt und einen hessischen Dialekt spricht. Schwester
Gisela und Bruder Herbert machen Neuankömmlingen klar, dass Sucht
nicht das Ende sein muß, dass sie am Ende aber Guttempler werden müssen.
Ich habe mich
eingefunden in diese Gemeinschaft und beruhige inzwischen Freunde und
Bekannte, dass ich immer noch katholisch bin und auch nicht exkommuniziert.
Ein Sachgebiet
Mann und Familie hat sich immer noch nicht gegründet, aber ich habe meine
frühere Freundin , und spätere Verlobte geheiratet und bin inzwischen
stolzer Mitbesitzer eines Purzels oder er besitzt mich.
Inzwischen
empfinde ich alles was mir früher so seltsam vorkam als vollkommen normal
aber das ist wahrscheinlich bei allen Verrückten so.
Auf die nächsten
15 Jahre
Euer
Bruder
Joachim B.
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Guttempler beim
Selbsthilfegruppentag in der
Fachklinik Münchwies,
oder
Öffentlichkeitsarbeit, sieht sie so aus ?
Es
war mal wieder soweit. Die Fachklinik Münchwies lud zu ihrem
traditionellen Selbsthilfetag ein und viele, viele kamen.
Auch wir, die
Guttempler aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland waren
anwesend. Ein Vertreter der Gemeinschaft „Lahnblick“/Altendiez, ein
Vertreter der Gemeinschaft „Kerpen“/Illingen, 5 Vertreter der
Gemeinschaft „Einsicht“/Neunkirchen und als Vertreter der MINIS
war „Purzel“ Beermann anwesend. Das so viele Vertreter der
„Einsicht“ anwesend waren hat seinen Grund darin, dass diese Gemeinschaft
bis Anfang 2004 die Klinik monatlich betreut. Inzwischen teilt man sich die
Arbeit mit „Kerpen“.
Dieser
Selbsthilfegruppentag ist dazu gedacht den Gedanken der Hilfe zur
Selbsthilfe zu ver-stärken bzw. Menschen, die bisher
diesem Gedanken skeptisch gegenüberstanden, zu überzeugen: Es gibt
eigentlich, für den Suchtbereich gesprochen, keine bessere Alternative.
Dieser Tag ist dafür
gedacht, dass sich die einzelnen Gruppen und Organisationen darstellen, ihre
Arbeit erläutern, neue Wege aufzeichnen oder eventuelle Änderungen in ihrer
bisherigen Arbeits-weise aufzuzeigen. Er, der Selbsthilfegruppentag, ist in
keiner Weise dazu gedacht einen Grup-penabend daraus zu
machen, was heißen soll: Eigene Erlebnisse und Erfahrungen dürfen zwar
eingebracht werden, jedoch nicht in den Vordergrund gestellt werden.
Dieser Tag gilt
eigentlich nur der
Information, nicht der Selbstdarstellung.
Leider wird, ich bin nun schon im 10. Jahre dabeigewesen, von einer
Organisation immer wieder, ich muss es sagen, missbraucht. In diesem Moment
tritt sie ihre eigenen Grundregeln mit Füßen, die da Anonymität
heißt. Diese Selbstdarstellung ist zu akzeptieren, wenn es nachmittags in
den zuge-wiesenen Räumen zu Dialogen zwischen Patienten und Vertretern der
Gruppen kommt. Aber in keiner Weise kann man das in der Podiumsrunde, am
Vormittag gut heißen. Und diese „Arbeitsmethode“ wird noch akzeptiert.
Nun ist die Frage zu
stellen: Wenn Vertreter der anderen Verbände anwesend sind, warum erfolgt
nicht hin und wieder auch von dieser Seite aus eine Wortmeldung? Ist
dies nur die Aufgabe der Person die auf/im dem Podium, bzw. in der
Diskussionsrunde sitzt? Ich glaube nicht.
Unsere Arbeit besteht
darin das Selbstwertgefühl zu fördern, das
Selbstbewusstsein zu stärken, Persönlichkeitsentwicklung in
den Vordergrund zu stellen.
Diese
Arbeitsmethode bestimmt eigentlich unsere Gemeinschaftsarbeit.
Leider vermisst man dies bei den anwesenden Mitgliedern, nicht nur unserer
Organisation.
Etwas mehr Forschheit,
im Rahmen des vorgegebenen Rahmens der Diskussionsrunde, unsererseits wäre
hier schon angebracht.
Hier ist uns ein Verband
scheinbar um Längen voraus. Deshalb bin ich auch etwas neidisch auf diese
Kollegen.
Öffentlichkeitsarbeit
bei den Guttemplern:
Es gibt viel zu tun, packen wir es an ( lassen wir
sie nicht liegen).
Dieter Tonak
GTG Einsicht“
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Öffentlichkeitsarbeit in Schulen (Projekt: Pro Kids)
oder
Muss man sich das antun
?
Ich glaube es
war 1994 im November auf meinem ersten überregionalen Guttemplerseminar in
Bad Bevensen als ich von dem Seminarleiter erfuhr:
Jeder Guttempler ist ein
Öffentlichkeitsarbeiter, egal in welchem Sachgebiet er tätig ist.
Es war ein Seminar
des Sachgebietes
Öffentlichkeitsarbeit
auf das man mich
geschickt hatte. Und ich habe das Angebot gerne angenommen.
Ende Oktober
dieses Jahres hat es sich nun ergeben, dass die GTG EINSICHT von der Kripo
Neunkirchen gebeten wurde im Rahmen des Projektes
„Pro Kid“
Präventionsarbeit in der erweiterten Realschule in Wellesweiler zu machen.
Aufklärungsarbeit über
Alkoholmissbrauch, - Gefährdung
und – Abhängigkeit.
Vorgesehen waren 2 Tage mit jeweils 4 verschiedenen Klassen und je Klasse 2
Schulstunden. Ich erinnerte mich sofort an die Aussagen des damaligen
Seminarleiters und sagte mein Teilnahme als Referent zu. Das ich später, aus
verschiedenen Gründen leider teilweise alleine diese Arbeit machen musste
(Schwester Hildegard Schmelzer war an einem Tag für 2 Stunden auch
anwesend), war mir bei meiner Zusage nicht klar. Aber das ist wieder eine
andere Geschichte.
Nun gut. Ich ging
also frohen Mutes und mit klopfendem Herzen in die Schule, meldete mich
ordnungsgemäß bei dem zuständigen Direktor, musste mich in Geduld üben bis
er Zeit für mich hatte. Der Pessimist in mir meldete sich: „Das kann ja
heiter werden“, sagte er zu mir, und weiter: „ Da ist ja die
Ordnung bei Euch in der Gemeinschaft größer als hier in der Schule“.
Ich beruhigte mich und dachte, wenn es so schlecht anläuft dann kann es nur
noch besser werden.
Man hört ja so vieles wie es mit der Disziplin in
den Schulen so steht, aber was ich hier erlebte war für mich die Härte. Nun,
ich bin bereits in dem gesegneten Alter von 62 Jahren, meine Auffassung über
Respekt vor dem/der LehrerIN mag etwas konservativ sein, doch was ich
erlebte war jenseits all meiner Vorstellungskraft. Um die Disziplin und
Aufmerksamkeit hier schildern zu können bedürfte es etlicher Seiten, die
nicht zur Verfügung stehen. Es ist auch nicht meine Aufgabe darüber zu
diskutieren. Jedoch muss man über die indiskutable Aufmerksamkeit der
Schüler reden. Etwas Neues, ein neues (Lern-) Fach oder ein neues Thema
sollte eigentlich zu Aufmerksamkeit Anlaß geben, weg vom alltäglichen
Lernprogramm. Aber weit gefehlt. Die Aufmerksamkeit hielt im höchsten Fall
10 Minuten an, dann war sie für den Rest der Stunden dahin.
Ich bin der Meinung den
„Unterricht“ locker gestaltet zu haben, was auch der zeitweise anwesende
Leiter des Projektes Herr Müller bestätigte. Man versucht die Schüler mit
einzubinden, man stellt Fragen und erwartet manchmal auch eine Antwort. Aber
das Thema Sucht: Legale Drogen, scheint schon in der Jugend
ein Tabu- Thema zu sein. Manche Jugendliche, die zeitweise Interesse
zeigten und auf Fragen antworteten wurden gnadenlos ausgebuht oder
ausgepfiffen. Auch das Interesse des Lehrpersonals ist sehr gering. Nur
einmal war ein Lehrer anwesend. Das ganze gipfelte in einer Aussage eines
mir gut bekannten Lehrers, der selbst Alkoholiker ist: Damit will ich nichts
mehr zu tun haben und ging mit einer Entschuldigung nach ca. 15 Minuten. Ich
habe immer gehofft: In einer anderen Klasse ist es besser. Doch das war ein
Trugschluß.
Ein mir gut bekannte
Person aus dem Freundeskreis macht diese Präventionsarbeit schon längere
Zeit. Er kommt scheinbar besser klar als ich. Ich bewundere ihn ob seiner
Nervenstärke. Ich jedenfalls war nach diesen jeweils 4 Schulstunden
gestreßter als nach 8 Stunden normaler Berufstätigkeit. Und ich habe mich
gefragt: Soll ich es irgendwann, wenn man noch einmal gefragt wird, sich
diesen Strapazen stellen? Ich habe mich bis heute noch nicht entscheiden
können. Die Tendenz geht dahin es nicht mehr zu tun. Andererseits:
Soll man vor Schülern kapitulieren ?? Soll man die bestrafen
die doch Interesse zeigen, obwohl sie es nicht trauten zu zeigen ??
Eines ist mir an diesen zwei Tagen wieder einmal bewußt geworden:
Die Öffentlichkeit hat
scheinbar überhaupt kein Interesse Jugendliche über den Konsum und die
Folgen aufzuklären. Dies überlassen sie einer Minderheit von ehrenamtlichen
Helfern die mutig das Thema vor Ort angehen und mehr oder weniger entmutigt
dann das Feld räumen.
Eines ist jedoch
klar: Ich bin um eine Lebenserfahrung reicher geworden. Und das war das
Positive an der ganzen Geschichte.
Dieter
Tonak
GTG Einsicht
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Die EINSICHT auf Tour
(Jahresausflug 2004 ..... auch das Wetter spielte mit) |