Unsere Aktivitäten

Neben unseren normalen wöchentlichen Treffen gibt es eine Menge anderer gemeinsamer Unternehmungen

Er war doch wieder da….

Gruppendynamik

Dr. Martin Klewitz wechselt in die Gemeinschaft „ EINSICHT

Guttempler leisteten Sucht- Präventionsarbeit in der erweiterten Realschule Ottweiler

Weihnachtsfeier der Gemeinschaft Einsicht 2010

Kerpen

Welt der Familie
 
 
 
 
Mit Spaß und Spiel ins neue Jahr
 
GTG Mainzer Rad feierte 15jährigen Geburtstag
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

The same procedure as every year !" ; „Dieselbe Prozedur  wie jedes Jahr!“

Menschen bei Maischberger    (zur Sendung vom 24.10. 2006)

 
 
 
Stimmung und Humor ohne Drogen  (Faschingsveranstaltung vom 25.02.2006)
 
 
 
 
 
Die Maiwanderung (Erschütternd ist die Zahl der Opfer)

Kann Mehrheit verpflichten ?

Hardy´s Geburtstag

Sachgebiet: Gesundheit - Soziales - Suchthilfe

Auf ein Neues

Weihnachtsfeier 2004

Die EINSICHT wurde (schon) 15 Jahre  (alt?)

Guttempler beim Selbsthilfegruppentag in der Fachklinik Münchwies,

Öffentlichkeitsarbeit in Schulen (Projekt: Pro Kids)

Die EINSICHT auf Tour

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Er war doch wieder da….

 

Fast, überraschend, pünktlich um 19 Uhr konnte der Vorsitzende (HT) der Guttempler Gemeinschaft Einsicht Joachim Beermann Gäste aus dem Gesprächskreis und die Gemeinschaftsmitglieder begrüßen. Die Tische im Mehrgenerationenhaus (Nachbarschaftszentrum; Eckneschd) waren von Albert Houy mit selbst angefertigten weihnachtlichen Utensilien dekoriert worden (danke). Das Weihnachtsbüffet war wie immer reichlich und mit viel Liebe hergerichtet worden. Nach der Begrüßung verlas Marga Tonak die schon traditionelle Weihnachtsgeschichte, danach übte man sich im weihnachtlichen Gesang. Auch in diesem Jahr wieder mit  Begleitung  von einem mit einer Gitarre „bewaffneten“ Engel (Gerhard Bartsch).

Ja und dann kam er doch wieder …….der „Einsicht“-Nikolaus. Nachdem er im letzten Jahr definitiv seinen „Hut“ sprich Rute, Sack und Mantel genommen hatte hat er sich noch einmal überreden lassen, mangels Nachwuchses,  die Gemeinschaft bei der alljährlichen Nikolaus- Weihnachtsfeier zu erscheinen und den Finger auf „gewisse Wunden“ zu legen. Nachdem im letzten Jahr noch die positiven Seiten überwiegten, mussten sich die Gemeinschaftsmitglieder vorwiegend „negative Dinge“ sagen lassen. Hier ein paar „Ungereimtheiten“ aus dem Gemeinschaftsleben

 

Gruppendynamik

…….Macht sich am Ende mit der Zeit

etwa Gruppemüdigkeit  hier breit?....

Vorschläge ausarbeiten

Wer weiß etwas? Wer schlägt was vor?

Doch ….hier schweigt der „Einsicht Chor“…..

Diskussionen

…..Da fliegen Worte kreuz und quer,

sie zu verstehen fällt oft schwer.

Mach doch dies …. mach doch das

Ohne Boden ist das Fass…..

Kaffeekasse

Wer kocht Kaffee? …kassiert die Kröten?

Geht die Kaffeekasse flöten?....

Aufnahmefeier

….. Die Aufnahmefeier dieses Jahr

Doch schon etwas holprig war

Es hat gerade noch so gereicht,

mehr üben sollte man vielleicht….

Delegieren

…… Eine Gruppe gut zu führen

dazu gehört auch delegieren

Doch sollte man dabei bedenken,

man kann es nur bedingt anwenden…..

strebsam

Jahrelang, man soll nicht glauben,

hatte ER nur ein Ziel vor Augen.

Wann wird es endlich mir gelingen,

den Hammer abends hier zu schwingen…..

Ämterhäufung

….ER liebte diese Ämtermasse.

Von allem hat er sich getrennt,

nur die Kass, klebt noch an seinem Hemd.

Das Loslassen fällt  dem Herrn halt schwer

Drum ist er noch Finanzsekretär .

Ich bring es jetzt mal auf den Punkt,

der Herr steht gern im Mittelpunkt…

Zum Abschluss der Rede gabs noch einen „musikalischen Ohrenschmaus“, vorgetragen von  G. Bartsch und D. Tonak nach dem Lied „ In der Weihnachtsbäckerei“ von Rolf Zuckowski

Es gab aber auch positives zu berichten. So war die Jahresfahrt, die in diesem Jahr schon zum 10.male durchgeführt wurde, und die von Marga Tonak wieder  hervorragend geplant und organisiert war ein Ereignis. Ebenso die Tagesfahrten zu den römischen Ausgrabungen in Reinheim (planung :d.t.)an der französischen Grenze und Besichtigung des Freilichtmuseums in Bad Sobernheim (planung: peter-uwe schneider).

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Gruppendynamik

….was wurde getan, was… wird getan…. was haben wir für Ziele?

 

 Die Guttempler Gemeinschaft „EINSICHT“ aus Neunkirchen lud ihre Mitglieder zu einem Wochenendseminar vom 18.11.-20.11 nach Lebach ins Schönstattzentrum ein. Fünfzehn  Gemeinschaftsmitglieder nahmen das Angebot an, einschließlich  zweier Guttempler aus den befreundeten Gemeinschaften „GLANTAL“ aus Bruchmühlbach- Miesau und „KERPEN“ aus Illingen.

Geleitet wurde das Seminar von dem externen Moderator  Markus Summa, der den erkrankten Hans- Peter Zirwes hervorragend ersetzen konnte.

Warum hat nun die Gemeinschaft diesen Schritt ein Seminar, nur für ihre Mitglieder,  zu veranstalten ins Auge gefasst und durchgeführt. Nun in allen Gruppierungen ob Vereine, Gruppen, Verbänden und Organisationen schleichen sich nach langjährigem Bestehen und Zusammenarbeit gewisse Automatismen ein. Diese bewirken, dass die Aufgaben immer nach einem gewissen Schema ablaufen, sich keine Neuerungen und Ideen entwickeln.

Auch die Gemeinschaft EINSICHT, so war man der Meinung, durchläuft diesen Prozess. Damit man einer gewissen Lethargie entgegensteuern kann, darum traf man sich zu diesem Seminar.

Die Thematik, das Grundprinzip hatte noch Br. Zirwes ausgearbeitet, wurde von Markus Summa, Joachim  Beermann und  Dieter Tonak verfeinert und in verschiedenen Arbeitsblöcken abgehandelt.

Gruppenarbeiten, Rollenspiele und mitunter heftige, aber sachlich, geführte Diskussionen waren das „Salz“ in diesem Seminar. Hier wurden die unterschiedlichen Meinungen, die sonst an den Gemeinschaftsabenden aus verschiedenen (manchmal unerklärlichen) Gründen nicht angesprochen wurden oder werden, schonungslos angesprochen und sachlich diskutiert. Hier war die einfühlsame Leitung des Moderators eine wichtige und gute Stütze.

Interessant war das setzen der Punkte zu dem Thema: Wie stehe ich zu meiner Gemeinschaft. Viermal, von Freitag bis Sonntag, wurden diese Punkte gesetzt. Interessant war, dass anfänglich große Unterschiede zu erkennen waren die sich bis zum Abschluss am Sonntag allerdings wieder zu einem harmonischen Miteinander stabilisiert hatten.

Wie geht der Weg der Gemeinschaft(en) nach den Erkenntnissen dieser 3 Seminartage nun weiter?

Die erarbeiteten Vorschläge und Anregungen werden im Laufe des kommenden Jahres nach Möglichkeit abgearbeitet. Das Ziel ist es das Ergebnis, in einem Folgeseminar 2012, abzuhandeln und vielleicht neue Aufgaben in den Focus  zu setzen.

Mit einem kleinen Geschenk  bedankten sich die Seminarteilnehmer bei Moderator M. Summa für die sehr gute Zusammenarbeit. M. Summa hat angekündigt, wenn es gewünscht wird, wieder mit der Gemeinschaft zusammenzuarbeiten. Da werden wir ihn doch sicherlich beim Wort nehmen.

 

(fotos: p. engel /w.schmelzer)

 Zu den Bildern

Für die Seminarteilnehmer

Dieter Tonak

GTG Einsicht

Neunkirchen

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Dr. Martin Klewitz wechselt in die Gemeinschaft „ EINSICHT “

 

 

Im Rahmen einer am 02.03.2011 stattgefundenen Geschäftssitzung der Guttemplergemeinschaft

EINSICHT in Neunkirchen, wurde Bruder Martin Klewitz als neues Mitglied in die Guttemplerge-

meinschaft  EINSICHT aufgenommen.  Bruder Martin Klewitz, der bisher Mitglied in der Gemein- schaft SAARLAND war, vollzog diesen Wechsel in eine andere Gemeinschaft auf eigenen Wunsch.

Bruder Kleewitz, der erst vor ein paar Tagen seinen 94. sten Geburtstag ( ! ) feierte, sagte nach der feierlichen Aufnahme, das er diesen Schritt nur wegen mangelnder Mobilität und besserer Mitfahr-

gelegenheit unternommen hätte.                                                                                                                

 

Dr. Martin Klewitz war lange Jahre Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Landes-

verband Saarland und leitet von 1971 bis 1979 als Ordenstempler die Geschicke des Deutschen

Guttempler Ordens.

 

Bruder Martin Klewitz, bedingt durch sein fortgeschrittenes Alter stets auf seinen Gehstock ge-

stützt, erzählte nach der Aufnahme den Anwesenden von seiner Guttemplerlaufbahn und seinem wirken und walten auf Ordensebene. Nachdem  alle Mitglieder dem Neumitglied gratuliert hatten, fand noch eine gesellige Kaffeetafel mit Selbstgebackenem statt, die den Abend abrundete.

 

Obwohl der Beitritt von Bruder Klewitz den Altersdurchschnitt unserer Gemeinschaft arg empor-

schnellen lässt, sind wir dennoch stolz, Ihn in unseren Reihen zu wissen. Denn wer hat schon ein Mitglied in seiner Gemeinschaft, das auf eine  83 ( i. W. dreiundachtzig ) jährige Mitgliedschaft im

Deutschen Guttempler Orden zurückblicken kann.

 

 

 Zu den Bildern

 

Neunkirchen, den 02. März 2011

 

Bericht/Fotos

Peter Engel - Schriftführer

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Guttempler leisteten Sucht- Präventionsarbeit in der erweiterten Realschule Ottweiler (Saarland

 

 Wieder einmal waren Rat und Mitarbeit von Mitgliedern der Guttempler gefragt.

Nachdem schon in den vergangenen Jahren, regional und überregional, Mitglieder der Gemeinschaft „Einsicht“ Sucht- Präventionsarbeit an verschiedenen Institutionen geleistet hatten, wurde man nun von der Schulleitung der erweiterten Realschule in Ottweiler gebeten im Rahmen der Suchtwoche, die diese Schule alljährlich durchführt, an zwei Tagen insgesamt die Schüler von 4 Klassen zu je zwei Schulstunden über den Gebrauch und Missbrauch der Droge Alkohol zu unterrichten bzw. zu informieren.

Gerhard Bartsch und Dieter Tonak hatten sich bereiterklärt diese nicht gerade leichte „Arbeit“ zu übernehmen. Insofern nicht leicht weil es, wie die Vergangenheit gezeigt hat, es nicht einfach ist Jugendliche in der Altersstufe 12 - 15 Jahre für ein Thema zu begeistern dem sich auch Erwachsene oft nicht hingezogen fühlen. Etwa insgesamt 100 Schüler wurden an den beiden Tagen dahingehend informiert was passieren kann, wenn von anfänglichem Konsum über die Stufen: gelegentlichemregelmäßigem- riskantengefährlichem und  Hoch- Konsum - bis hin zur Abhängigkeit (Krankheit) auf den Konsumenten zukommt, mit welchen Nachfolgeerscheinungen man im sozialen Umfeld und auch im gesundheitlichen Bereich rechnen kann/muss.

Auf besondere Aufmerksamkeit stießen die Ausführungen der beiden Referenten als sie ihre eigene Geschichte erzählten. Zuerst etwas ungläubig, dann doch etwas mehr oder weniger schockiert hörte man den Ausführungen zu.

Nach diesen Informationstagen kann man zu folgendem Schluss kommen:

Es gibt in Deutschland, und vielleicht auch weltweit, zu wenig Sucht- Präventionsarbeit gerade in diesem Suchtbereich. Vielleicht liegt es daran, dass es zu wenig freiwillige MitarbeiterInnen gibt, oder Schulen, Vereine oder andere soziale Gemeinschaften sich nicht trauen einen Suchtbereich bei sich zum Thema zu machen.

Weiterhin ist es schwierig bei Jugendlichen dieser Altersstufe über eine gewisse  (Unterrichts-)Zeit die Konzentration so hochzuhalten, dass auch nachträglich noch etwas in der Erinnerung bleibt.

Bei diesen Suchttagen in der erweiterten Realschule Ottweiler scheint es gelungen zu sein, zumindest zeigten dies die Rückmeldungen.

 

Bild anklicken

Dieter Tonak

GTG Einsicht

Neunkirchen

 

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Verstärkung für den Weihnachtsmann – Weihnachtsfeier der Gemeinschaft Einsicht 2010

Trotz etwas ungünstigeren Witterungsverhältnissen war die diesjährige Weihnachtsfeier gut besucht.
Fleißige Hände hatten den Raum im Mehrgenerationenhaus „Eckneschd“ in ein weihnachtliches Gewand verwandelt. Marga Tonak
hatte wie immer für eine festliche Tischdekoration gesorgt.
Kurz nach 19 Uhr eröffnete der Vorsitzend der Gemeinschaft Joachim Beermann den Abend. Das erste Highlight kam direkt ,als
Hildegard Schmelzer (Gesang) und Gerhard Bartsch (Gitarre/Gesang) mit dem Gospelsong Halleluja für weihnachtliche Stimmung
sorgten. „Wie der kleine Weihnachtsengel glücklich wurde“ hieß die Weihnachtsgeschichte die M. Tonak dieses Jahr ausgesucht hatte.
Und dann kam er wirklich, der Gitarren spielende „Engel“ in Person von G. Bartsch. Er erzählte vom Weihnachtsmann der langsam in
die Jahre gekommen ist und verzweifelt einen Nachfolger sucht. Er, der Engel, sei vorausgeeilt um ihn den Weg frei zu machen und
zu unterstützen. Ja und dann, dann kam er doch noch der Weihnachtsmann (D. Tonak) der über 10 Jahre den Weg der Gemeinschaft
begleitet hatte, Gutes aber auch Unwegsames aufgezeichnet und niedergeschrieben hat. Zum letzten Mal wendete er sich an die
Gemeinschaftsmitglieder und bat darum sich rechtzeitig um Ersatz zu bemühen.
„…… ich hoff, ihr werdet es verteh`n,
so werdet ihr mich nicht mehr seh`n.
Vielleicht kommt jetzt ein jüngrer Mann,
zieht Bart du roten Mantel an,
oder…. Im Zeichen der Emanzipation,
tät`s auch eine Dame schon….. „
waren seine fast letzten Worte als „Einsicht- Weihnachtsmann“.

Vorher gab es jedoch noch einiges über gelungene oder auch nicht gelungen gute oder auch weniger gute Aktivitäten zu berichten.
Lassen wir einmal die weniger guten Sachen, aufgrund der Weihnachtszeit, ruhen und führen nur die positiven Dinge auf die da
gewesen wären:

- 100 Jahrfeier Landesverband der GT- Rheinland-Pfalz und Saarland.
„…von der Stadt und dem Land viel Prominente,
reichten der Guttemplerspitze die Hände“.
- Rückkehr der Gründungsmitglieder Renate und Kurt Weyrich zur Gemeinschaft;
„.. sie sind zu uns zurückgekehrt,
was uns erfreut, und uns auch ehrt.“
- Die „Gründung“ des Gesangsduos Schmelzer/Bartsch, die auch schon überregionales Interesse erzeugt haben.
„… am Anfang konnt man wirklich streiten,
klappt das jemals mit den Beiden?“
- Die Ausflugfahrt mit der Ostertalbahn im August, organisiert von P.U. Schneider.
„ … … „Bedenkt…. Man darf es nicht vergesse,
der Organisator ist ein Hesse.“
- Die Maiwanderung durch das Mühlental bei Fürth im Ostertal.
„… die Strecke dieses Jahr war toll,
sportlich, etwas anspruchsvoll…“
- Die Jahresfahrt der Gemeinschaft nach Freiburg, organisiert von M. Tonak
„… Die Jahresfahrt, sie war kein Segen,
in Freiburg gab es fast nur Regen… „
- Die Gründungsfeier der Gemeinschaft „Glantal“ in Bruchmühlbach .- Miesau
… „ in Bruchmühlbach – Miesau ist`s geschehen,
eine Geburt mit kleinen Wehen… „
- Die Neueröffnung einer Gesprächsgruppe in Ottweiler:
„… und plötzlich ist es doch gescheh`n,
wie damals dort in Bethlehem .
In Ottweiler direkt vor Ort,
fand der Gerhard einen Ort…“

Eine besondere Ehrung wurde dem Schriftführer und Leiter des Sachgebiets für Öffentlichkeitsarbeit Peter Engel zuteil. Er erhielt ein
3D-Bild das ein gut eingerichtetes Büro darstellte, frei nach dem Motto: Gutes Arbeitsfeld- gute Arbeit. Der Weihnachtsmann gab der
Hoffnung Ausdruck, dass er seine Arbeit zum Wohle der Guttempler, auch nach den anstehenden Wahlen, weiter ausführen wird:
„ Engel gibt es ohne Frage,
auch bei uns nicht alle Tage.
Doch hat man sie, muss man sie hegen,
bei Laune halten und gut pflegen….. „

Wie immer bekamen alle Anwesenden auch eine kleine Kleinigkeit. Diesmal war es außer der üblichen Gebäcktüte für jeden ein paar
„Zehen Socken“ für die bereits vorhandenen kalten Wintertage.
Auf besonderen Wunsch des Weihnachtsmannes sang unser Gesangsduo Schmelzer/Bartsch den Song von John Lennon : Happy
Xmess (wor ist over). Auch uneingeübt ein Ohrenschmaus.

Ja und dann, dann begann die Schlacht am kalten Büffet.

für die gtg einsicht
dieter tonak
                                                                 zu den Bildern


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Bericht aus der Saarbrücker Zeitung vom 7.12.2010

Klick mich

 

Unter folgendem Link ist ein Video von der Feier:        http://www.vimeo.com/17568378

 

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WELT  DER  FAMILIE  2010

 

Die Guttemplergemeinschaften des Landesverbandes Rheinland-Pfalz und Saarland e.V. haben auch in diesem Jahr an der Verbrauchermesse „ Welt der Familie “ in Saarbrücken

teilgenommen.

Die „ Welt der Familie “, welche in diesem Jahr vom 11. bis 19. September in Saarbrücken

stattfand, ist  mit  durchschnittlich   120.000  Besuchern  eine der führenden Verbraucher-

messen  im  südwestdeutschen Raum.  Das  Einzugsgebiet  der Messe umfasst  neben dem

Saarland und Rheinland-Pfalz  auch  das  grenznahe Frankreich und das Großherzogtum Luxemburg.

Wie schon seit  gut 20 Jahren haben die saarländischen Guttempler-Gemeinschaften auch

in diesem Jahr einen Informationsstand auf dieser Messe aufgebaut, um dem interessierten

Publikum unsere Guttemplerarbeit und unser Selbsthilfeangebot näher zu bringen. Unter

der Federführung der Gemeinschaft EINSICHT aus Neunkirchen und in Zusammenarbeit mit

der Gemeinschaft KERPEN aus Illingen war unser Info-Stand an allen 9 Tagen kontinuierlich

durch  mindestens  zwei  Mitglieder besetzt. Auch unser Ordenstempler Helmut Krethe, in Funktion als Distriktstempler , ließ es sich nicht nehmen, an einem Tag die Standbetreuung zu übernehmen.

Durch das Schaubild einer am Tisch sitzenden Familie sollte der Betrachter angeregt werden,

seinen eigenen Umgang mit Alkohol und die Verhaltensweise gegenüber heranwachsenden

Kindern in der Familie zu überdenken.

Wir sind uns sicher, mit unserem Guttempler-Info-Stand vielen Besuchern Denkanstöße gegeben haben und werden auch im nächsten Jahr wieder an dieser Verbrauchermesse

teilnehmen.

 

 Zu den Bildern

 

Spiesen-Elversberg, den 01. November 2010                                             Bericht + Fotos: Peter Engel /W. Schmelzer

                                                                                                                             GTG-Gemeinschaft „ Einsicht“

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Festakt zum 100jährigen Bestehen des Landesverbandes der Guttempler in Rheinland-Pfalz und Saarland

Der mitgliedermäßig kleine, doch flächenmäßig große  Landesverband (Distrikt) der Guttempler in Rheinland-Pfalz und Saarland feierte im Schönstatt Zentrum in Lebach am 09.04.2010 im Rahmen eines Festaktes sein 100jahriges Bestehen.

 Zu dieser Feierstunde waren Abordnungen aller Landesverbände der Guttempler,  Staatssekretär Pini von der Landesregierung , der Bürgermeister der Stadt Lebach Schmidt, sowie führende Persönlichkeiten anderer Verbände wie Prof. Feth (DPWV), R. Barth (Caritas). um nur einige zu nennen erschienen.

In ihren Grußworten würdigten alle die Arbeit der Guttempler im Landesverband. Aber auch die Arbeit der Guttempler innerhalb Deutschlands und in anderen Ländern sei eine nicht zu bezahlende Unterstützung im Gesundheitswesen. "Ich verneige mich in Ehrfurcht vor ihrer Arbeit", so Staatssekretär Pini am Ende seiner Rede.

Der stellvertretende Landesvorsitzende Gerhard Wagner ging ausführlich auf die Entstehung und Entwicklung des Verbandes in seiner Einführungsrede ein. Gegründet wurde der Landesverband im Juli 1910 als Distrikt 33 südliche Weinstrasse. Die Gründungsfeierlichkeiten fanden im damaligen Saalbau in Saarbrücken statt. Schnell wuchs der Verband, die Mitgliederzahl stieg. Erst mit dem Beginn des Nazi- Regimes verringerte sich die Zahl der Mitglieder. Das Geschehen, bzw. die Arbeit, verlagerte sich nach Rheinland-Pfalz, das Zentrum war jahrelang in Pirmasens wo der Landesvorsitzende Gustav Rippel 36 Jahre an führender Stelle stand. Erst Anfang der 80er Jahre als Dr. Martin Klewitz, Landeskonservator, in Saarbrücken tätig wurde verlagerte sich die Arbeit der Guttempler wieder ins Saarland. 

Die Mitglieder und Mitarbeiter des  Landesverbandes betreuen regelmäßig Klinken und Krankenhäuser in Saarbrücken, Münchwies, Daun, Wied und Neunkirchen. Sie arbeiten eng mit anderen Verbänden und Einrichtungen wie Diakonie und Caritas zusammen.

Die Festrede hielt der ehemalige Geschäftsführer der DHS (Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen) Rolf Hüllinghorst. Er ging auf notwendige Veränderungen innerhalb des Abstinenzverbandes der Guttempler ein, denn  so Hüllinghorst: „Die Guttempler sind mehr als Abstinenzverband, wir bieten mehr als nur eine gesunde alkoholfreie Lebensweise an“  Dieses mehr beinhaltet z.B. die Entdeckung der eigenen Persönlichkeit, der Freiheit was das Gegenteil der Abhängigkeit ist, das (neue) Erlangen des Selbstwertgefühls durch Einbringung eigener Ideen und Initiative. Guttempler …Selbsthilfe und mehr. Dieser Satz bietet allen die an der Guttemplerarbeit mitwirken wollen genügend Spielraum zur Selbstverwirklichung und zur gemeinsamen Arbeit an Menschen die unserer Hilfe bedürfen.

Umrahmt wurde der Festakt durch :     Carina Peitz,                                                   Klavier: (Musikhochschule Saarbrücken)

Hildegard Schmelzer, Christoph Allwissner, Gesang Christoph Allwissner Guitarre

bericht: reteid kanot

 fotos   . w.schmelzer         zu den Bildern.:

Video:                                  http://vimeo.com/10860373

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Landesverbandstag der Guttempler (Distriktstag) in Bruchmühlbach- Miesau

Der Landesverband der Guttempler Rheinland-Pfalz und Saarland fand in diesem Jahr im pfälzischen Bruchmühlbach- Miesau statt.
Die Guttempler Gemeinschaft Einsicht aus Neunkirchen im Saarland unterhält dort schon seit Jahren eine Selbsthilfegruppe für Alkohol- und Medikamentengefährdete bzw. Abhängige.
Aus dieser Gruppe sind schon einige Mitglieder herangewachsen. Dieser Arbeit wurde jetzt, mit der Ausrichtung des Frühjahrsdistriktstages, Rechnung getragen.
Der Landesvorsitzende Helmut Krethe bedankte sich in seiner Begrüßungsansprache recht herzlich für das Engagement der Gruppe und die hervorragende Ausrichtung des Landesverbandtages.
Besonders bedankte er sich bei der örtlichen Behörde für die Bereitstellung der Räume im Bürgerhaus und Jugendtreff.
Die Guttempler in Rheinland- Pfalz und Saarland zählen zurzeit 112 Mitglieder.
In Mainz, Altendiez, Obererbach, Saarbrücken, Neunkirchen, Illingen und nicht zuletzt in Bruchmühlbach - Miesau gibt es für Hilfesuchende die Möglichkeit diese auch zu erhalten.
Die Arbeit der Guttempler ist ehrenamtlich. Jeder, der das Bedürfnis für Rat und Hilfe hat, kann diese Gruppen unentgeltlich besuchen. Vertrauen und Verschwiegenheit dritten gegenüber ist eines der obersten Gebote der Guttempler.
In seinem Bericht ging der Vorsitzende noch auf den Festakt zum 100jährigen Bestehen des Landesverbandes am 09.04.2010 im saarländischen Lebach ein.
Einen breiten Raum nahmen die Berichte der einzelnen Gemeinschaften ein. Hier wurde wiederum deutlich, dass die Arbeit der Mitglieder in einem doch flächenmäßig großen Landesverband sehr vielfältig ist.
Neben Klinik- und Krankenhausbetreuungen, Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen wie Rheinland- Pfalz- Tag, Welt der Familie (Saarbrücken) und Gesundheitstage (Neunkirchen) gab es auch viele Freizeitveranstaltungen.
Bei den Neuwahlen gaben an der Spitze keine Veränderungen.
Helmut Krethe bleibt Landesvorsitzender. .Als Stellvertreter wurden Barbara Schnierle (Rhl-. Pfalz) und Gerhard Wagner (Saarl.) bestätigt.
Schatzmeister bleibt Joachim Beermann unterstützt von Kurt Weyrich. Sekretärin ist Damaris Krethe.
Im Amt des Sachgebiet Gesundheit - Soziales- Suchthilfe wurde Helga Pizutti bestätigt. Weitere SachgebietsleiterInnen: Frauen: Jutta Bär; Kinder und Jugend: Anneliese Gebhardt.
Die Öffentlichleitsarbeit ist Angelegenheit des Gesamtvorstandes.
Im Rahmen des Landesverbandstages wurden fünf Mitglieder in den Distriktsgrad eingeführt.
Verabschiedet aus dem erweiterten Vorstand wurde Gustel Heer (Bildung).
In Kürze beginnt für 10 Mitglieder die Ausbildung zum Gruppenleiter für das man Peter Zirwes (Hessen) gewinnen konnte.
Beendet wurde der Landesverbandstag mit der üblich üppigen Kaffeetafel.

ein bericht von dieter tonak
gtg einsicht/neunkirchen

Bilder

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Sylvesterparty der GTG Einsicht: Ein gelungener Jahresausklang

Hast du eine große Freude an etwas gehabt, so nimm Abschied! Nie kommt es zum zweiten Male.

Dieser Satz des Philosophen Friedrich Nietzsche war, zumindest auf die Sylvesterparty der Gemeinschaft bezogen, nicht nachvollziehbar, denn die Gemeinschaft Einsicht feiert bereits seit 1994 ihre Sylvesterparty im Familien- und Nachbarschaftszentrum (FNZ) in Neunkirchen und jede dieser Feiern war eine gelungene Veranstaltung mit Stimmung Harmonie und gelungenen Beiträgen. Je nach Terminplanung und Wetterverhältnissen mit einer geringeren und oftmals mit einer großen Resonanz. Bei der Sylvesterparty 2009 platzte das FNZ praktisch, räumlich gehen, aus den Nähten.
Gutes spricht sich herum und so konnte der Vorsitzende der Gemeinschaft Br. Joachim Beermann auch wieder Gäste (Nicht- Guttempler) begrüßen. Die Sylvesterfeier ist schon seit Jahren für die Öffentlichkeit zugänglich und jeder ist willkommen der an einer alkoholfreien Feier mitmachen will.
Nach einer musikalischen Einleitung (Schw. Hildegard Schmelzer (Gesang) und Br. Gerhard Bartsch, (Gitarre)) gab Br. Beermann einen kurzen Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr das für die Gemeinschaft mit etlichen Höhepunkten, aber auch mit einigem negativen Beigeschmack verlief.
Nach der schon traditionellen Sylvestergeschichte (Schw. Marga Tonak) zeigte Br. Wolfgang Schmelzer in einem von ihm zusammengestellten Film die Höhepunkte des Gemeinschaftslebens 2009 auf.
Das kalt- warme Büffet, das von den Gemeinschaftsmitgliedern zusammengestellt war, wurde gleich nach dieser Darbietung „gestürmt“. Die musikalische Umrahmung des Abends wurde von Hildegard und Wolfgang Schmelzer sowie Gerhard Bartsch sicher gestellt. Weiter ging es im Programm mit den Sketchen: „Die Einladung“ (Geschw. Tonak) und „Die Kromschublaad“ (Es ist unglaublich was man alles findet, wenn man etwas Bestimmtes vergeblich sucht!!) dargeboten von Br. Tonak.
Ein weiterer Höhepunkt war die von den Gemeinschaftsmitgliedern organisierte Tombola mit anspruchsvollen Preisen präsentiert von den Geschwistern Anni Gebhardt und Gisela Schröder. Nicht fehlen durfte natürlich der Kult-Sketch: „Dinner for One“ (Original).
Dann war es auch schon soweit, das alte Jahr verabschiedete sich und das Neue wurde begrüßt. Feuerwerker W. Schaly ließ es sich nicht nehmen wieder besondere Kracher in den Neunkircher Nachthimmel zu schicken.
Dass Tradition seine guten Seiten hat und alte Bräuche und Geflogenheiten immer noch gut ankommen zeigte sich bei dem Spiel „Ein Päckchen geht auf Reise“. Dieses Spiel sorgt immer wieder für Stimmung und Überraschung.
Gegen 2 Uhr brach man dann auf um noch wenigstens eine Mütze Schlaf zu nehmen ehe sich der harte Kern, sprich (Ver-) Putzkolonne, zu den Aufräumungsarbeiten und zum Verzehr der „Reste“ traf.
Die Mitglieder der Gemeinschaft Einsicht wünschen allen Menschen für die Zukunft alles Gute, Gesundheit und Glück.

Das Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt (Albert Schweitzer).

Für die GTG Einsicht

          Dieter Tonak                                                           Zu den Bildern

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Gemeinschaft Einsicht wurde 20 Jahre jung

Der beste Weg, sich selbst eine Freude zu machen, ist: zu versuchen, einem andern eine Freude zu bereiten. Frei nach dieser Aussage von Mark Twain ging die GTG Einsicht bei der Planung zur 20 Jahrfeier zu Werke.

Am 21.06.2009, als genau 20 Jahre und ein Monat nach der Gründung durch Ordensbruder Birmelin (Hessen) lud die Gemeinschaft zur Geburtstagsfeier ein. Der Termin war passend, denn am Ende der Suchtwoche an der sich alle Gemeinschaften des Landesverbandes Rheinland-Pfalz und Saarland beteiligten, konnte man sich anhand von Schautafeln und Informationsmaterial über den Missbrauch von Alkohol und anderen Suchtmitteln informieren. Ein echter „Hingucker“ war die von

den AHG Fachkliniken Daun (Klinik am Rosenberg und Thommener Höhe) zur Verfügung gestellten Skulptur mit dem Namen:

„Wer stellt die Fragen? wer gibt Antworten?

Dieses Werk wurde von Rehabilitanden der Klinik angefertigt.

Neben der Vertreterin der Stadt Neunkirchen Frau Backes, der Leiterin für Öffentlichkeitsarbeit in den Dauner Kliniken Frau Andrea Ehses, die ehemalige Leiterin des Familien – und Nachbarschaftszentrums (FNZ) Frau Metz und Ordenstempler (Bundesvorsitzender) und Distriktstempler (Landesvorsitzender) Helmut Krethe waren weiter zahlreiche Ehrengäste anwesend. Auch alle Gemeinschaften des Landesverbandes hatten Abordnungen nach Neunkirchen geschickt. Neben dem „Gründungsvater“ Kurt Weyrich, der mit seiner Frau Renate, im Jahre 1986 mit der Gesprächsgruppenarbeit begann, nahmen noch 2 Gründungsmitglieder an der Feier teil. Von den damaligen Gründungsmitgliedern sind noch fünf MitgliederInnen im Deutschen Guttemplerorden. Zwei davon gehören der Gemeinschaft Kerpen an, die aus der GTG Einsicht entstanden ist. Zur Eröffnung der Festveranstaltung sang der

neugegründete Chor der Gemeinschaft das Lied: Alles hat ein Ende, nur die Einsicht nicht. Die musikalische Begleitung (Gitarre) wurde von Gemeinschaftsmitglied Gerhard Bartsch durchgeführt, die Moderation lag in den Händen von Ralf Seib aus der Gruppe Bruchmühlbach/Miesau. Joachim Beermann, Hochtempler (1.Vorsitzender) der Gemeinschaft Einsicht begrüßte die anwesenden Gäste und Gemeinschaftsmitglieder.

In ihren Grußworten stellte die Vertreterin der Dauner Kliniken die gute Zusammenarbeit mit den Guttemplern, besonders denen aus Neunkirchen heraus. Sie bedankte sich für eine gute, immerhin schon 15 Jahre andauernde Zusammenarbeit. Frau Metz, die damalige Leiterin des Familien- und Nachbarschaftszentrum (FNZ) in dem die Gemeinschaft jede Woche tagt, und heutige Leiterin des ASB in Illingen in der die Gemeinschaft ihre Bleibe hat, erinnerte nochmals an die Anfänge. Nino Deda, ein über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus bekannter Musiker der auch den Gospel-Train Chor der evangelischen Kirchengemeinde in Wellesweiler leitet, untermalte mit den Sängerinnen Rosi und Hildegard, beide Mitglied des Chores, den offiziellen Teil der Veranstaltung. Die Beiträge des Trios wurden mit Standing Ovations angenommen. Die Festrede hielt Ordenstempler Helmut Krethe. Er befasste sich in seiner Rede mit der Wichtigkeit einer Guttemplergemeinschaft, deren Aufgaben sowie der oft nicht wahrgenommenen Wichtigkeit des Ehrenamtes.

Nach der Mittagpause ging es mit dem „kulturellen“ Teil weiter. Hier zeigten die Gemeinschaftsmitglieder wieder einmal, dass auch ohne irgendwelche Aufputschmittel gute Laune und Heiterkeit „produziert“ werden kann. Gesang, Hand-Puppenspiel, Sketsche sorgten für 80 Minuten „supergeile Laune“. Mit dem Lied: Ein schöner Tag ward uns beschert, dem Geschwisterkreis und einer mehr als üppigen Kaffeetafel klang eine von allen Anwesenden sehr gelobte Festlichkeit aus.

Für die Gemeinschaft Einsicht Dieter Tonak             

                    -Zu den Bildern-

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Mit Spaß und Spiel ins neue Jahr

Vollen Klang hat eine Wahrheit nur, wenn sie aus der Fülle der gelebten und angeeigneten Tradition heraus verkündet wird.
Hans Urs von Balthasar

Das das Leben von Traditionen kein Rückschritt sondern das Auffrischen von beliebten und nicht unter zu kriegenden Brauchtum ist bewies die Gemeinschaft wieder am Sylvestertag bzw. am frühen Neujahrstag 2009.
Wie schon seit über 15 Jahren üblich trafen sich Gemeinschaftsmitglieder, Externe und Gäste aus unserem Gesprächskreis im Familien- und Nachbarschaftszentrum (FNZ) um gemeinsam das Alte zu verabschieden und das Neue freundlich zu begrüßen.
Auch das winterliche Wetter (Kälte, Glatteis) hielt uns nicht davon ab stimmungsvoll von 19 - 2 Uhr morgens gemeinsam zu spielen, zu singen und den einzelnen Darbietungen zu lauschen.
Das von den Mitgliedern zusammengestellte kalt-warme Büffet sorgte dafür, dass auch der Gaumen und Magen zu ihrem Recht kamen.
In seiner Begrüßungsansprache bedankte sich der 1. Vorsitzende (HT) Joachim Beermann für die geleistete Arbeit im jetzt zu Ende gehenden Jahr und gab der Hoffnung Ausdruck, dass sich das Engagement im neuen Jahr, indem die Gemeinschaft ihr 20jähriges Bestehen feiern wird, fortsetzen wird. " Ich wünsche Dir Zeit....." , so das Gedicht das von Marga Tonak vorgetragen wurde. Die "Fragen an das Neue......" so der Vortrag von Dieter Tonak blieben vorerst noch unbeantwortet
(Ausschnitt:)
Bricht man mit den Traditionen,
die uns Guttempler stark gemacht,
oder will man nur noch das Moderne
um jeden Preis, mit aller Macht?

Wir treffen uns schon viele Jahre
wir leben MIT der Tradition,
ob Ohne wir auch glücklich wären,
ich weiß es nicht, wer weiß das schon?

"Vier Mann auf einem Teppich", so das Spiel das Geschicklichkeit und Ideenreichtum zum Inhalt hatte. Hierbei mussten vier Personen auf einem Teppich stehend diesen umdrehen ohne das Objekt (Teppich) zu verlassen. Es gelang, wenn auch mit etlichen Körperverrenkungen und spektakulären Einlagen.
Selbstverständlich durfte der obligatorische Sketch: "Dinner for One" nicht fehlen. Eine alte Tradition wurde wieder ins Leben gerufen. "Bänkelsänger" Dieter Tonak erinnerte nochmals an Vergangenes, an die Gründerzeit.
(Auszug auf saarländisch:)

Ich bin ein Bänkelsänger, am Anfang da waren wir drei
der Herbert ist von uns gegangen, da waren wir nur noch zwei,
die Schrödersch die hann ich schon mehrmools, zum mitmache animiert,
doch ich könnt medd de Wänn dort schwätze, dann wäs ich das aach nix passiert.

Da gab’s auch noch den Hardy, der war unser Musikus
der kommt schon lange nemmeh, der machte plötzlich Schluss,
vor eich do steht heit Oowend, von all dem der traurige Reschd
doch will ich hier äähnfach behaupte, allään bin ich aach nedd schlecht.

Die Tombola von Annie Gebhardt und Gisela Schröder vorzüglich präsentiert brachte neben schönen Preisen auch einen guten Betrag in die Gemeinschaftskasse. Der Hauptpreis war ein Warengutschein von 50 Euro.

Dann war es soweit. Das Neue war angebrochen. "Feuerwerker" Wolfgang Schaly ließ es ordentlich krachen.
Fast zum Schluss das schon obligatorische Spiel mit dem Päckchentausch das immer wieder die Lachmuskeln in Bewegung setzte.
Es wurde Zeit zum Aufbruch, schließlich musste am frühen Vormittag alles wieder in den "Normalzustand" gebracht werden.
Die (Ver-) Putzkolonne leistete gute Arbeit, alle Reste wurden vertilgt.
Das Gemeinschaftsleben läuft wieder in seinen gewohnten Bahnen.

Schließen will ich mit einem Zitat des franz. Philosophen und Politikers Jean Jaures (1859-1914) der über Traditionen folgendes sagte:

"Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Schüren der Flamme."

für die gemeinschaft einsicht
dieter tonak
 

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GTG Mainzer Rad feierte 15jährigen Geburtstag

 

Vor 15 Jahren, am 18.12.1993 wurde in den Räumen des Mainzer Rathauses die Gemeinschaft Mainzer Rad gegründet.

Es war ein hartes ringen um die Landeszugehörigkeit der neuen Gemeinschaft da ein Teil der Gesprächsgruppenteilnehmer sich eher zu Hessen hingezogen fühlte, ein Teil wollte nach Rheinland- Pfalz/Saarland.

In einem Gespräch zwischen den damaligen Landesvorsitzenden (Distriktstemplern) von Hessen und Rheinland-Pfalz und Saarland wurde man sich dann doch einig. Und so hatte ein zähes Ringen seinen doch noch

versöhnlichen Abschluss gefunden, wenn auch einige Gesprächsgruppenmitglieder nach Hessen  (Mainz- Kastel) abwanderte und sich dort der Gemeinschaft Brückenschlag anschloss.

Zuerst traf man sich in einem Raum in der Großen Bleiche ehe man dann in die alkoholfreie Tagesstätte "Senfkorn" umzog. Ende Mai schloss dann diese Tagesstätte und man musste sich eine neue Bleibe suchen.

Diese fand man im Martinsstift, Raupelsweg 1 in Mainz.

Dort fand nun auch die Feier zum 15 jährigen Bestehen, verbunden mit einer Neuaufnahme, statt.

Es war eine schön und gut ausgerichtete Feier zu der zahlreiche Vertreter anderer Gemeinschaften anwesend waren, ihre Grußworte nebst Geschenken überreichten.

Auch die Gemeinschaft Einsicht war mit einer Abordnung vertreten. Dies war eine Selbstverständlichkeit stellte doch die Gemeinschaft Einsicht bei der Gründung vor 15 Jahern zwei Paten damit die notwendige Anzahl

an Gründungsmitgliedern stimmte.

Inzwischen ist die Gemeinschaft Mainzer Rad angewachsen und sehr rege.

Dass eine Gemeinschaft, wenn auch die Mitgliederzahl nicht allzugroß ist, trotzdem gut und effizient arbeitet zeigt die Ausrichtung des 116. Bundestages (Ordenstages) im Mai dieses Jahres im Kurfürstlichen Schloss.

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Renovierung der Geschäftsstelle in Saarbrücken ist abgeschlossen

Die Geschäftsstelle des Landesverbandes Rheinland-Pfalz und Saarland der Guttempler in Saarbrücken, Ecke Lessing - Großherzog- Friedrichstrasse ist renoviert worden.
„Räume in denen man sich (wieder) wohlfühlen kann. Allen Helfern die daran mitgewirkt haben die Räume weder so herzurichten, dass alle Saarbrücker Guttemplergemeinschaften, alle Gesprächsgruppen und auch sonstige Besucher ein angenehmes Gefühl haben wenn sie die Räume betreten, und sich darin aufhalten, gilt mein besonderer Dank“, so die Worte des Landesverbandsvorsitzenden, gleichzeitig auch Bundesvorsitzender Helmut Krethe bei seinem ersten Besuch nach der Renovierung. Alle Arbeiten wurden in ehrenamtlicher Tätigkeit ausgeführt.
Hauptverantwortlich zeichneten die Guttemplermitglieder aus Neunkirchen. Federführend waren Marga und Dieter Tonak von der Gemeinschaft „Einsicht“. Aber auch andere Mitglieder der Gemeinschaft haben einen großen Anteil an den Renovierungsarbeiten. Ob J. Beermann (Bodenbelag), P. Engel (Scheinerarbeiten) oder W. Schmelzer (Elektrizität), aber auch den Guttemplerdamen die an der Reinigung der Fenster, Türen und beim Säubern des Mobiliars nach den Malerarbeiten mitgewirkt haben ist ein großer Dank auszusprechen.
„Was jetzt noch fehlt ist, dass die Räume wieder mit mehr „neuem Leben“ ausgefüllt werden“, so der Beauftragte für den Teil Saarland im Landesverband Gerhard Wagner.
Die Guttempler bieten dienstags von 19 – 21 Uhr ihre Gesprächsgruppe für Abhängigkeitserkrankungen, vorwiegend Alkohol, Medikamente, Spielsucht, an. Aber auch andere Hilfesuchende sind immer herzlich willkommen.
Der Donnerstag ist für Erst-, und, oder Einzelgespräche reserviert. Hier wird um eine telefonische Terminvereinbarung gebeten.
Rufen Sie auf der Geschäftsstelle an, sollte sie nicht besetzt sein wird eine Rufumleitung auf die 06821/4 25 09 (Tonak) geschaltet. Dort können Sie ihre Wünsche und Anliegen vorbringen. Wir vereinbaren einen Termin, oder Sie kommen einfach dienstags abends in die Gruppe.
Sie werden sich nicht nur wegen der neuen Räume wohlfühlen.

Die offizielle Einweihung der Räume ist für Anfang 2009 vorgesehen.

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Stand der Guttempler auf der „Welt der Familie“ 2008

 

Für die Guttempler der Gemeinschaft EINSICHT aus Neunkirchen ist es inzwischen schon Tradition für die Planung, den Aufbau und die organisatorische Leitung des Guttempler Standes bei dieser größten Verbraucherausstellung im Südwesten der Bundesrepublik Deutschland verantwortlich zu zeichnen.  In früheren Jahren war die Konzeption immer auf eine rein sachliche Informationsweitergabe ausgerichtet, in den letzten Jahren jedoch wird dem Betrachter –neben den noch immer wichtigen Fakten- auch immer ein optisches „Highlight“ geboten, ein visueller Anker, der einen wichtigen Aspekt besonders hervorhebt.

Beim diesjährigen Messestand war es die Darstellung des „pro Kopf Verbrauches“ an Alkohol im Durchschnitt für die Bevölkerung der Bundesrepublik. Dieser lag im Jahre 2006 bei über 10 Litern reinen Alkohol, was sich in der Darstellung in vielen Kästen Bier, Wein-, Sekt- und Schnapsflaschen niederschlug, die wir - natürlich als Leergut- auf dem Ausstellungsstand aufgebaut hatten.

Da in diesem statistischen Wert auch jeder Säugling, Greis und alle Menschen die, aus welchen Gründen auch immer, gar keinen Alkohol trinken, zeigten sich viele Messebesucher  verwundert oder gar betroffen. Die reinen Zahlen sind immer ein abstrakter Wert, füllt man dies dann mit Inhalten, dann wird klar wie weit die legale Droge Alkohol im Alltag mancher Bundesbürger Fuß gefasst hat.

Die Guttempler Gemeinschaft EINSICHT beruft zur Sammlung von neuen Ideen (wichtig), zur Planung (noch wichtiger) und letztendlich zur Ausführung  (am wichtigsten) in jedem Jahr einen Arbeitskreis ein, der in effizienter Arbeit alle Schritte durchführt und damit einen wesentlichen Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit der Guttempler im Distrikt Rheinland-Pfalz und Saarland beiträgt.

An dieser Stelle ist es Pflicht und Freude den Geschwistern der Guttempler Gemeinschaft KERPEN aus Illingen, sowie unserem Bundes- und Landesvorsitzenden Helmut Krethe zu danken, die bei der personellen Bestückung des Messestandes über die Zeit vom 20.09-29.09.2008 so wertvolle Hilfe geleistet haben.

Als Resümee haben wie Neunkirchener Guttempler festgehalten, dass es wieder viel Arbeit war, aber Arbeit die sich lohnt und auch Freude bereitet.

An alle (nun) interessierten: Wir sehen uns – auf der „Welt der Familie 2009“ oder aber vorher , für Ideen, Anregungen und Hilfe sind wir dankbar.

 

Joachim Beermann

(1.Vorsitzender Guttempler Gemeinschaft EINSICHT, Neunkirchen)  

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Bericht zur Gemeinschaftsfahrt 2008

oder:  Hurra, endlich ist ein Bericht da

 Leben wie im Urlaub, und das jeden Tag. Sanfte Hügel mit Burgen, exotisch anmutenden Wäldern, Parks und Weinbergen charakterisieren die Bergstrasse, deren Mittelpunkt Weinheim ist. Zwei Burgen, der romantische Marktplatz mit seinem mediterranen Flair, die Grünen Meilen, Parks und Gärten. „Hier fängt Deutschland an, Italien zu werden“, schwärmte schon Kaiser Josef II. 1764 auf der Durchreise von Frankfurt nach Wien. Gäste und Einheimische sind sich einig: Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein. ( aus dem Tourismusführer der Stadt Weinheim) 

  Nach der letzt jährigen etwas anstrengenden Fahrt in schöne Lipperland, (Detmold, Lemgo…..) wo immerhin eine Fahrtstrecke von 435 km zu bewältigen war, ließen wir es dieses Jahr etwas ruhiger angehen.Zum siebten Male machte die Gemeinschaft Einsicht  nun schon ihren Jahresausflug. Nach Montabaur, Gerolstein, Cochem, Michelstadt, Baiersbronn, Detmold, ging es diesmal in die nähere Umgebung. Das baden-württembergische Weinheim an der Bergstraße war das Ziel das sich Organisatorin Marga Tonak in diesem Jahre ausgesucht hatte.

 Wieder nahmen über 20 Personen, Gemeinschaftsmitglieder und auch Externe, wieder die Gelegenheit war sich zwei Tage etwas zu entspannen. Zum ersten Male dabei war unser neues, im Februar eingetretenes Mitglied Ralf Seib aus der Gruppe Miesau- Bruchmühlbach. Also ein Pfälzer.

Da fühlte sich Siggi Mohrbacher doch richtig wohl. Siggi, auch aus der Miesau – Gruppe, fährt ja schon etliche Jahre mit uns mit. Die Annäherung Pfalz – Saarland ist also weiter fortgeschritten.

 Entspannen war in diesem Jahr angesagt. Nach der doch etwas strapaziösen aber sehr schönen Fahrt ins „Lippische“ im vorigen Jahr ging es diesmal ruhiger zu. Erst freitags, um 13 Uhr machte man sich auf die Socken bzw. besetzte die Fahrzeuge und fuhr Richtung Weinheim. Es waren ja nur etwas 120 Km zu bewältigen, praktisch lag das Ziel vor der Haustür. 

 Ein paar Kilometer vor Weinheim, etwas abseits gelegen, bezogen wir Quartier.  Kurz nach dem Einschecken  fuhren wir den nach Weinheim, etwa 4 Km weiter, zum Kaffeetrinken und zum ebenfalls obligatorischen Stadtrundgang. Leider war uns der Wettergott an diesem Nachmittag etwas ungnädig gestimmt. Es fing leicht an zu regnen. Das tat der guten Stimmung aber wenig Abbruch.

Weinheim ist eine Stadt mit zwei Gesichtern: hier die moderneren Außenbezirke, dort die schöne Altstadt mit Türmen, Schlossgarten, kleinen winkligen und malerischen Gassen. Auf den nahegelegenen Anhöhen zwei Burgen: Burgruine Windeck und etwas höher gelegen die Wachenburg. Das Wetter besserte sich wieder. Am Abend fuhren wir dann zur Windeck und zur Wachenburg. Das Wetter hatte sich inzwischen soweit gebessert, wir wurden mit herrlichen Ausblicken belohnt.  Nach dem Abendessen, das wir auf der Wachenburg einnahmen fuhren wir ins Hotel zurück.

 Für Samstagmorgen hatte Marga, wie jedes Jahr etwas besonders versprochen.

Im nahegelegenen Hegehof bei Ladenburg versuchten wir uns in einem Maisfeld- Labyrinth zurechtzufinden. Es gab auch Aufgaben zu lösen. Es war ein eineinhalbstündiger Riesenspaß, immer begegnete man sich und fast immer gelangte man an einen Ort den man vorher schon besucht hatte.

Dann fuhren wir in das ebenfalls schöne Ladenburg. Nach Stadtrundgang un Mittagtisch fuhren wir ins

Daimler Museum. Hier gab es fast alles zu sehen: vom „Oldtimer“ Wunschauto bis zum modernen Silberpfeil Boliden. Für den Abend war Kegeln angesagt und anschließend wurde getafelt.

Das Kegeln wurde zu einem „Erlebnis“. Die Bundeskegelbahn entpuppte sich zu einer etwas altertümlichen Asphaltbahn mit Kugel (Scheiben) die auch schon etliche Jahrzehnte ihren Dienst getan haben mussten. Gestandene Kegler der Gemeinschaft schauten immer wieder verwirrt auf die Anzeigetafel. Manche ( r ) zweifelte an seinen Keglerqualitäten. Dagegen war das Abendessen ein Genuss. Wie sagt man doch so schön: Eine Kröte muss man schlucken oder: Es kann nicht alles perfekt sein. Ein Schöner erlebnisreicher Tag fand so sein Ende.

 Der Sonntagmorgen war für einen Spaziergang im Schlossgarten reserviert, manche durchstreiften wieder die Altstadt und andere zog es in den benachbarten Exotenwald oder den Hermannshof mit unzähligen exotischen Pflanzen, Sträuchern und Bäumen.

Das Wetter war so schön geworden, dass wir den Mittagtisch im Schlosshotel unter freiem Himmel einnehmen konnten. Danach eine zwanglose Verabschiedung. Manche fuhren noch zum Sommerfest der Gemeinschaft Mainzer- Rad, manche fuhren direkt nach Hause. Die „Kolonnenfahrt“ war aufgehoben. Wieder war ein schönes Wochenende, eine schöne Wochenendfahrt leider viel zu schnell zu Ende gegangen.

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Gesundheitstage im Saarpark Center Neunkirchen vom 05.05.2008-10.05.2008

 

Nachdem die Mitglieder der Gemeinschaft Einsicht die Teilnahme oder aber auch

Hilfe am Ordenstag in Mainz erfolgreich absolviert hatten, kam postwendend schon die nächste Aufgabe auf die Guttempler aus Neunkirchen zu. Schon zum fünften Mal richtete die

IGP (Internationale Gesellschaft für Prävention) im Auftrag des Saarpark Centers Neunkirchen die Gesundheitstage 2008 aus und bereits im dritten Jahr waren auch die Geschwister der Gemeinschaft Einsicht mit einem eigenen Stand beteiligt. Der optische Mittelpunkt des diesjährigen Messestandes stellte der –mögliche-  Sucht Lebenslauf eines Menschen von den Kindesbeinen bis hinein in das Erwachsenenalter dar, den Marga Tonak in detailgenauer und ansprechender Weise gestaltet hat. Auch kam die „Rauschbrille“ wiederum zum Einsatz, die ein Sehvermögen bei einem Blutalkoholspiegel von 1,3 Promille simuliert und die Probanden jedes Mal überrascht und erschüttert und so hoffentlich wirksam dazu beiträgt Autofahrten unter Alkoholeinfluss zu verhindern.

Der Besucherzuspruch war auch in diesem Jahr, trotz des ausgesprochen guten Wetters, sehr zufrieden stellend und am Eröffnungstag  konnten neben den Vertretern der Stadt Neunkirchen und des Center Managements  auch eine Vertreterin des Gesundheitsministeriums, Frau Theis, begrüßt werden.

Die Mitglieder der Gemeinschaft Einsicht haben auch in diesem Jahr mit viel Einsatz und Fleiß dafür gesorgt, das unser Ausstellungsstand kontinuierlich besetzt war, das allen Interessierten und Hilfesuchenden Informationen und Ratschläge gegeben werden konnten und so wesentlich dazu beigetragen, das die Guttempler in Neunkirchen sowohl als fester Bestandteil der Suchtselbsthilfe und Prävention, als auch ein wesentliches Mitglied der Neunkirchener Bürgergesellschaft wahrgenommen werden.

Als Fazit aus der diesjährigen Veranstaltung ergibt sich für die Guttempler in Neunkirchen

das wir auch im Jahr 2009 wieder auf der Gesundheitsmesse vertreten sein werden. 

 

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Sportlich und kreativ

Guttemplerarbeit und – leben ist nicht nur Selbsthilfe, es ist mehr.
So wie es die neue Darstellung auch aussagt. Den Beweis, dass Guttempler nicht im stillen Kämmerlein sitzen, sich nur zu ihren Gruppenabenden oder zum Eisessen treffen zeigen viele
Aktivitäten der einzelnen Gruppenmitglieder. Da wird im Gospelchor gesungen, in Bands gesungen und Auftritte durchgeführt, gemalt, gewandert, Fremdsprachen erlernt, Weltreisen unternommen, (Hobby-) Filme gedreht, kreative Hobbys gepflegt und anderes mehr. Den erneuten Beweis lieferten zwei Gemeinschaftsmitglieder der Gemeinschaft EINSICHT am vergangenen Wochenende (12+13.04.08).

Zum einen leitete Marga Tonak ihr erstes Scrapbooking - Seminar in den Räumen der AWO in NK.- Wellesweiler. Das Wort Scrapbooking kommt vom englischen „Scrap“, welches Schnipsel, Stückchen bedeutet. Es ist jedoch weit mehr. Sinn des Scrapbookings ist es, Fotoalben auf die besten Bilder zu reduzieren und diese mit Beiwerk in Szene zu setzen. Gleichzeitig soll über kleine Texte und Anmerkungen die Geschichte zu den Bildern festgehalten werden. Der Gesamteindruck versucht die Stimmung zum Zeitpunkt der Aufnahme zu vermitteln und so über das reine Foto hinaus zu bewahren. Gleichzeitig gibt Scrapbooking die Möglichkeit, viele künstlerische Techniken und Stilrichtungen in die Alben einfließen zu lassen. In Scrapbooks werden diese Schnipsel und Papierstücke als Stücke der Lebensgeschichte eingeklebt und gesammelt. Die ersten bekannten prominenten Scrapbooker waren Königin Victoria von England und Mark Twain.
Dieses erste Tagesseminar (4 Stunden) kann man als Erfolg bezeichnen. Sieben Teilnehmerinnen konnte die Seminarleiterin begrüßen. Nach einer kurzen Einführung gingen die Damen an „Werk“.
Zwei Bilder, sprich Layouts, sollten in dieser Zeit fertig gestellt werden. Und alle Teilnehmerinnen lösten dies Aufgabestellung mit Bravour. Am Ende waren sich alle einig: dieses Seminar schreit förmlich nach einer Fortsetzung. Dieser Aufforderung will unsere Guttemplerschwester Marga Tonak auch nachkommen.

Zum andern nahm unser Schatzmeister Wolfgang Schaly nicht zum ersten Mal an einem Marathonlauf teil. Im letzten Jahr wagte er sich an den Berlin- Marathon. Den hatte er mit Bravour überstanden. Jetzt war es der Globus- Marathon der saarländischen Kreisstadt St. Wendel der ihn zur Teilnahme geradezu herausforderte. Dieser Marathon ist im südwestdeutschen Raum ein Ereignis zu dem über 2800Läufer (Kinder, Jugendliche, Erwachsene, aktive Amateure, Hobbyläufer) teilnahmen.
In seiner Altersklasse (Ü50) konnte unser Wolfgang den 2. Rang unter 48. ins Ziel gekommenen Läufer belegen. Ob es die Tatsache war, dass Wolfgang kurz zuvor Opa wurde und ihn das so beflügelte wissen wir nicht. Seine Laufzeit: 3:12.18,0 Std. Das entspricht einem Schnitt von 4,33`/Km.
Hierzu kann man nur sagen: Chapeau Wolfgang.
Als Entlohnung ging es tags darauf mit Gattin in den Urlaub nach Ägypten.

Ein Bericht der GTG Einsicht                     
Dieter Tonak                                                                 

           Maraton                    Scrapbooking 

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Aufnahme neuer Mitglieder 2008

 

 Das Kalenderjahr einer Guttempler Gemeinschaft wird, neben den Routineaktivitäten, auch geprägt von den herausragenden Ereignissen und davon wollen wir –in aller Kürze- im Nachgang berichten:

Am 15.März 2008 versammelten sich Geschwister aus den Guttempler Gemeinschaften „EINSICHT“ (Neunkirchen) und „KERPEN“ (Illingen) um insgesamt 7 neue Mitglieder in die jeweilige Gemeinschaft und somit auch in die Organisation der Guttempler in Deutschland aufzunehmen. Drei „Neulinge“ stellten die Geschwister aus Illingen und die  Einsichtigen aus Neunkirchen konnten vier Aspiranten beisteuern.

Pünktlich um 15.30 eröffneten die beiden Hochtempler (gleich 1.Vorsitzende) der Gemeinschaften die festliche Sitzung, die wir, ohne den vorgegebenen Rahmen des Bundesverbandes zu verlassen, um einiges erweitert und ausgeschmückt hatten. Zur Einstimmung und Umrahmung gab es Musik von Franz Schubert, Nana Mouskuri und Dana Winner und zudem wurden einige, zu diesem Anlass besonders gut geeignete Lieder aus dem traditionellen Liedgut der Guttempler gesungen.

Der Höhepunkt einer solchen Aufnahme ist das Bekenntnis der neuen Mitglieder zur alkoholfreien Lebensweise und die anschließende Überreichung der Mitgliedsurkunden.

In einer Kaffeetafel ergaben sich die Möglichkeiten zu vielen guten Gesprächen und zur ausgiebigen Beglückwünschung der neuen Mitglieder.

Aus Sicht der Gemeinschaft Einsicht ist besonders hervorzuheben, dass nach langer Zeit wieder Teilnehmer aus unserer Gesprächsgruppe in Miesau in den Guttempler Orden eingetreten sind, was zeigt und beweist, das sich langfristiges Engagement, Beharrlichkeit und Festhalten an den Zielen und Grundsätzen der Guttempler letzten Endes auszahlt.

Die Namen derer zu nennen, die geholfen haben um diesen Nachmittag so gut und würdevoll zu gestalten, würde den Rahmen sprengen den sich dieser kleine Beitrag selbst gegeben hat.

So bleibt dem Verfasser dieser Zeilen nur allen Beteiligten ganz herzlich zu danken und der Hoffnung Ausdruck zu verleihen, dass bald – vielleicht schon 2008 –  noch einmal Anlass bestehen wird einen solchen Aufsatz zu verfassen.

Unsere Guttempler Grundsätze Enthaltsamkeit – Brüderlichkeit – Frieden waren, sind und werden immer aktuell und bedeutsam sein.

Joachim Beermann (Guttempler) Gemeinschaft EINSICHT, Neunkirchen                        

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Verabschiedung und Ehrung

 

  Im Rahmen des Frühjahrdistriktstages des Guttempler- Landesverbandes Rheinland-Pfalz und Saarland am 09.03.2008 in Oppenheim  wurde Martin Klewitz von der Gemeinschaft Saarland für seine 80jährige Mitgliedschaft im Deutschen Guttempler-Orden geehrt.Br. Klewitz aus Mühlheim/Thüringen stammend war Ordenstempler, Distriktstempler im Distrikt  Rh.-Pfalz und Saarland, Vorsitzender des Guttempler  Hilfswerkes und Mitbegründer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Rh.-Pfalz und Saarland. Der Landeskonservator i.R. ist auch heute noch, wenn es die Gesundheit zulässt, auf jedem D- Tag anwesend. Sein Rat und sein Wissen ist auch heute noch von den Geschwistern seines Landesverbandes gefragt.

 

 Fast 15 Jahre hatte er das Amt des Distriktsleiters "Gesundheit, Soziales und Suchthilfe" (vorher SGH) geleitet. Jetzt kandidierte Br. Dieter Tonak  von der Gemeinschaft Einsicht nicht mehr für dieses Amt. Tonak ließ die 15 Jahre für die Geschwister noch einmal im Zeitraffer vorüberziehen. Erinnre daran wie er zu diesem Amt kam (wie die Jungfrau zum Kinde), Jahre geprägt von mancher Enttäuschung aber auch von vielen positiven Erlebnissen wie:

•           Die Mitausrichtung des Ordenstages 1998, auch vom Krankenbett aus

•           Die jährlichen Treffen mit den anderen SGH Leitern

•           Das Kennen lernen und die Kontakte mit führenden Personen in den Kliniken und Krankenhäusern

•           Die Mitarbeit in Beraterkreisen von Caritas und Diakonie, des eigenen Arbeitgebers und anderer Firmen

•           Das mitorganisieren von Aktionstagen (Welt der Familie, Prävention bei der Bundeswehr und in verschiedenen Betrieben: Michelin, Krupp- Gerlach)

•           Besuch von Fachtagungen und Selbsthilfegruppentagen

Sein Fazit:

Ich konnte dazu beitragen, dass die Guttempler, dort wo sie hinkamen und noch hinkommen gerngesehene Gäste sind, die man durch das Auftreten, das Fachwissen, die Mitarbeit und die Zuverlässigkeit hoch einschätzt. Möge es auch weiterhin so bleiben.

Ich habe viel investiert, ich habe aber auch eine Menge zurückbekommen.

 

Bilder

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Unsere Arbeit intern und extern im Jahre 2007

 

 Im Rahmen der uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten haben wir auch im vergangenen Jahr 2007 wieder gute Arbeit geleistet. Dies kann man, ohne dass es überheblich erscheint, mit Fug und Recht behaupten.

 Wenn wir unsere Arbeit veröffentlichen, dann wollen wir damit den Lesern unserer Internetseite die Arbeit der Guttempler- Gemeinschaft „Einsicht“ präsentieren.

 Vorweg eines: Wir hatten uns wieder viele Ziele gesetzt und diese auch erreicht. Manchmal gingen wir an unsere Grenzen, aber gibt es etwas Schöneres als den erhofften Erfolg zu sehen?

 Wir glauben nicht. Es ist für jeden ehrenamtlichen Helfer Motivation und erfüllt ihn mit Stolz, wenn seine Arbeit anerkannt wird.

Mark Twain sagte:

Es ist besser, Ehrungen zu verdienen und nicht geehrt zu sein, als geehrt zu sein und es nicht zu verdienen

 

Unsere Arbeit ist nicht immer sichtbar, aber die Geschwister die sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten einsetzen sehen den Erfolg und auch den Misserfolg der mit sozialer Arbeit verbunden ist.  

 

 Ein Ereignis möchten wir besonders herausheben auf das unsere Gemeinschaft stolz sein kann und auch ist:

Im April 2007 richteten wir eine gemeinsame Aufnahmefeier aus.  Die Gemeinschaftsvorsitzenden der Gemeinschaften: Einsicht, Kerpen und Saarland konnten jeweils neue Mitglieder willkommen heißen

(Bericht siehe unter Aktivitäten: Neue Mitglieder…. )

Wahrlich ein Ereignis über das noch lange, im positiven Sinne, geredet wurde und wahrscheinlich in diesem Jahr eine „Wiedergeburt“ feiern wird.

 Die von unserer Gemeinschaft betreuten Gesprächsgruppen werden unterschiedlich frequentiert.

  • Eine positive Entwicklung zeigt sich in der Pfalz (Bruchmühlbach- Miesau) ab.
  • In Saarbrücken ist eine größere Fluktuation zu verzeichnen.
  • Die Gruppe in Neunkirchen läuft nach wie vor konstant.

 

 Die Klinikvorstellungen in Saarbrücken (Tiefental), Daun (Rosenberg und Tommener  Höhe)wurden ebenso wahrgenommen wie die Betreuung der psychiatrischen Abteilung des Fliedner- Krankenhauses in Neunkirchen.

All diese Institutionen werden auch im Jahr 2008 wieder besucht.

 Auch die Präventionsarbeit bei der Bundeswehr  unter dem Thema: Alkohol (Gebrauch- Missbrauch- Abhängigkeit) ist herauszustellen. Es war ein Versuch und das positive Echo spornt an diese Aktion zu wiederholen, wenn man uns denn ruft.

(Bericht siehe unter Aktivitäten: Präventionsarbeit bei der Bundeswehr)

 Die schon traditionellen Informationsstände bei der Verbrauchermesse „Welt der Familie“ in Saarbrücken, sowie der Gesundheitstage im Neunkircher  Einkaufsmetropole „Saarpark- Center“ brachten uns  im vergangenen Jahr ein Besucherrekord  und große Anerkennung von interner als auch externer Seite. Dieser Erfolg verpflichtet und motiviert neue Ideen zu verwirklichen  (Bericht siehe unter Aktivitäten: Welt der Familie und  Gesundheitstage im…. )

 Wenn auch teilweise nur aus der Ferne, so sind wir doch in die Vorbereitungen zum Bundesverbandstag (Ordenstag) 2008, der in Mainz vom 01. Mai bis 05. Mai stattfindet, mit eingebunden. Die Präsentation zum Ordenstag finden Sie auf der Startseite dieser Site.

 Der gesellschaftliche Teil kam auch in diesem Jahr nicht zu Kurz.

Neben Themenabenden wurden Wanderungen durchgeführt. Gartenfeste, Faschingsfeier und den Übergang ins neue Jahr (Sylvesterparty) führen wir nach wie vor gemeinsam durch.

 Unsere Wochenendfahrt führte uns im Jahre 2007 in den Teutoburger Wald nach Detmold und Umgebung. Dabei nehmen auch immer wieder Externe teil. In unserem Quartier „Haus Berkenkamp“ in Stapellage (Lage/Hörste) waren wir willkommene Gäste. Man fühlte sich gleich „wie bei Muttern“ 

  Die Ziele und Aufgaben  für das Jahr 2008 haben wir schon im Blick. Mit den Vorbereitungen werden wir in Kürze beginnen wobei weitere  Aktivitäten bei entsprechender Resonanz (Möglichkeit) der Mitglieder in Angriff genommen werden.

 Wir sind zwar nicht die Besten, wir bemühen uns aber unser Bestes zu geben.

 Zum Abschluss noch ein Zitat  von Marie von Ebner- Eschenbach:

 Wir sind so eitel, dass uns sogar an der Meinung der Leute, an denen uns nichts liegt, etwas gelegen ist.

 

 

Für die Gemeinschaft Einsicht                                               

Dieter Tonak                                                                          

Distriktleiter Gesundheit, Soziales, Suchthilfe                           

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7.Landestagung der Selbsthilfegruppen und der Elternkreise für
Drogengefährdete und drogenabhängige junge Menschen


Zu dem diesjährigen Landestreffen der Selbsthilfegruppen in Rheinland-Pfalz, welches regelmäßig
vom Drogenbeauftragten der Landesregierung initiiert wird, waren – erstmalig – neben den Gut-
templern aus Rheinland-Pfalz auch MitgliederderGemeinschaft EINSICHT aus Neunkirchen ange-
reist. Da unser Guttempler Landesverband ja aus den Teilen Saarland und Rheinland-Pfalz besteht, war es den Saarländern aus Neunkirchen ein Anliegen über die Landesgrenze hinwegzuschauen und sich
über die Situation der Selbsthilfe im Nachbarland zu informieren.
Um es vorwegzunehmen: Wir wurden als „Ausländer“ sehr freundlich aufgenommen und die Teilnahme zeigt, dass es einfach notwendig ist, in einem solch, flächenmäßig großen Landesverband, Erfahrungen und Informationen auszutauschen. Für die Guttempler aus Neunkirchen waren Gisela Schröder, Peter Engel und Joachim Beermann nach Budenheim gereist.

Die Sitzung wurde pünktlich um 10.00Uhr im Schloss Waldthausen durch den Landesbeauftragten Herrn Ingo Brennberger, eröffnet.
Drei Referate bestimmten den Vormittag bis 12.15, wobei ein thematischer Einstieg durch den
Theaterschauspieler Jean-Marie Solt aus Trier gegeben wurde, dessen Ein-Mann-Programm zur
Situation drogenabhängiger Jugendlicher einen wunderbaren Beginn lieferte und die Tagungsteilnehmer zu lang anhaltendem Beifall animierte.
Weiter im Programm ging es mit einer historischen Betrachtung über die Entwicklung der Suchtso- zialpolitik in Rheinland-Pfalz seit Gründung des Bundeslandes im Jahr 1947 durch Herrn Wolfgang Glöckner, Ministerialdirigent a.D..
Der zweite Vortrag wurde von Prof. Robert Frietsch zum Thema „Fördern und Fordern in der Suchtkrankenhilfe - die Folgen“, gehalten und gab mit Hilfe einer Power Point Präsentation einen
Einblick in welchem Spannungsverhältnis die Suchtkrankenhilfe im Angesicht der neuen Sozialpolitik (Hartz IV) lebt bzw. leben muss. Die Interessen der ARGEN, der Arbeitsagenturen auf der einen und die Erfordernisse der professionellen und ehrenamtlichen Suchtselbsthilfe auf der anderen Seite, müssen und sind auch oft nicht deckungsgleich, im schlimmsten Fall können sie sogar diametral verlaufen.
Das letzte Referat zeigte noch einmal deutlich auf, welche Problemfelder die heutige Suchtselbsthilfe zu bearbeiten hat. Neben anderen Bereichen wurden hierbei durch den Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle gegen Sucht e.V., Herrn Rolf Hüllinghorst, vor allem die Probleme der Überalterung der Gruppen und Verbände genannt, den nachlassenden Zuspruch durch neue Mitglieder bzw. die feh-
lende Bereitschaft zum Mitmachen in den Suchtselbsthilfeverbänden und die Einstellung zu neuen Suchterkrankungen sowie Mehrfachabhängigkeiten genannt.
Nach einer einstündigen Mittagspause wurden die Vorträge in zwei Workshops thematisch vertieft
und zum teil durchaus kontrovers diskutiert, aber bei allen Unterschieden die die verschiedenen Selbsthilfegruppen und Verbände auszeichnet, stellten alle Diskussionsteilnehmer eindeutig heraus, dass der Mensch und sein Hilfeanliegen immer im Mittelpunkt einer jeden ehrenamtlichen Suchtselbst- hilfearbeit stehen muss. Konkurrenzdenken ist dabei überflüssig oder kontraproduktiv, sondern, ganz im Gegenteil, verbandsübergreifende Zusammenarbeit ist das Gebot der Stunde, auch Angesichts der
oben schon erwähnten neuen Herausforderungen.
Beschlossen wurde die Tagung mit einer Zusammenfassung der Arbeitssitzungen, wobei die
die Vorstellung des dritten Workshops, der in nur zwei Stunden 3 Bilder eines Statuentheaters vor-
stellte. Hiefür wurden sowohl die Teilnehmer, als auch der Herr Jean-Marie Solt mit vollkommen berechtigtem Applaus bedacht.
Um 16.00 ging die Landestagung zu Ende und die drei „Saarländer“ machten sich, nach ausgiebiger Verabschiedung auf den Weg in die Heimat. Das übliche Guttempler Verfahren
(d.h. einmal bei jeder Reise vom Weg abzukommen) handelten die drei „Einsichtigen“ aus Neunkirchen auf der Rückfahrt ab, wobei anzumerken ist, dass Peter Engel trotz der wenig hilfreichen, meist sogar störenden Kommentare seiner beiden Mitreisenden Gisela Schröder und Joachim Beermann schnell wieder auf den rechten Kurs zurückfand. Ohne seine beiden Mitreisenden hätte er es wahrscheinlich eher geschafft.
Auf der nächsten Tagung werden mit Sicherheit wieder Teilnehmer der Gemeinschaft Einsicht dabeisein!




Joachim Beermann, Guttempler Gemeinschaft Einsicht Neunkirchen
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4. Gesundheitstage im Saarpark-Center Neunkirchen
vom 06. bis 13. Oktober 2007



- Hören, sehen, fühlen, schmecken, mitmachen und ausprobieren – bei den 4. Gesundheitstagen
im Saarpark-Center in Neunkirchen kamen gesundheitsbewusste Saarländer unter dem Motto
„ Gesundheit macht Spaß “ voll auf ihre Kosten.

Hier im Saarpark-Center in Neunkirchen, dem größten Shopping-Center im Saarland, fanden in
diesem Jahr die 4. Gesundheitstage statt. Auch wir als Abstinenzverband mit dem Schwerpunkt
SUCHT-FAMILIE-SOZIALES haben zum zweiten mal an dieser Veranstaltung teilgenommen.
An einem kleinen Informationsstand versuchten wir mit selbst angefertigten Schautafeln, dem
Interessierten Publikum das Trinkverhalten eines Menschen, vom Kindes- bis zum Rentenalter
und deren möglichen Folgen, zu veranschaulichen.
An einem Prospektständer wurden Informationsmaterial über die Suchtgefahren bei Alkohol-
und Drogenkonsum angeboten. Hierbei wollten wir insbesondere heranwachsende Jugend-
liche und / oder deren Eltern ansprechen.

Auch hier kam , wie auch auf der diesjährigen Ausstellung WELT DER FAMILIE,
unsere Rauschbrille zum Einsatz. Der Benutzer konnte durch das Aufsetzen der Rauschbrille
erfahren, wie man bei einem Blutalkoholwert von ca, 1,3 bis 1,5 Promille reagiert. Die Test-
person sollte also die Brille aufsetzen, einen vorher auf dem Fußboden deponierten Schlüssel
aufheben und dann damit ein Schloss öffnen. Die meisten Nutzer der Brille waren überrascht,
wie unsicher und ungenau man durch diesen simulierten Rauschzustand ist und die einfachsten
Handgriffe zum Problem werden lassen.

Die Organisation und Durchführung unseres Informationstandes lagen wieder in den bewährten
Händen der Guttempler-Gemeinschaft EINSICHT aus Neunkirchen.
Für uns Guttempler war diese Auststellung wieder ein voller Erfolg, da wir eine große Zahl von
Personen ansprechen und ihnen vielleicht ein wenig mit ihren Problemen weiterhelfen konnten.
Dies hat uns auch dazu bewogen, auch im Jahre 2008 wieder an diesem Event teilzunehmen

ein paar Bilder von der Ausstellung

 

Peter Engel
Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit
im Saarland
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WELT DER FAMILIE 2007 vom 15. bis 23. September 2007

Wie schon die Jahre zuvor ist es uns zur Tradition geworden, auch in diesem Jahr an der Verbrauchermesse WELT DER FAMILIE als Aussteller teilzunehmen.

Die Welt der Fam. findet seit über 40 Jahren in den Messehallen der Saarmesse in Saarbrücken statt.
Sie ist eine der bedeutenden Verbrauchermessen im südwestdeutschen Raum. Das Einzugsgebiet im
Umkreis von 100 Kilometern umfasst das Saarland, das angrenzende Bundesland Rhein-Pfalz,
sowie Ostfrankreich und Luxemburg. Insgesamt ca. 4 Millionen Verbraucher.
Die Gesamthallenfläche beträgt ca. 26.000 m2. In diesem Jahr besuchten etwa 130.000 Besucher
diese Ausstellung.

Unser Abstinenzverband, GUTTEMPLER in Deutschland, Distrikt Rheinland-Pfalz und Saarland,
hatte auch in diesem Jahr in der Messehalle 3, seinen Informationsstand aufgebaut.
Konzeption, Aufbau und Abbau des Standes lagen, wie in den vergangenen Jahren, in den be-
währten Händen der GT-Gemeinschaft EINSICHT aus Neunkirchen. Die Standbetreuung wurde
überwiegend im Wechsel durch die saarländischen Gemeinschaften aus Neunkirchen, Illingen und Saarbrücken durchgeführt.
Auch unser Distriktstempler Helmut Krethe nebst Gattin Damaris ließen es sich nicht
nehmen, von Mainz nach Saarbrücken zu reisen und an einem Tag die Standbetreuung zu übernehmen.

Auf einer Grundfläche von 4 mal 3 Meter wurden an zwei großen Wandflächen und einer frei-
stehenden Litfaßsäule mittels Schautafeln und Plakaten auf die Suchtgefahren durch erhöhten
Alkoholkonsum hingewiesen. Der Schwerpunkt lag hierbei bei den Gruppen der heranwachsenden
Generation, also den 13 bis 20 jährigen Jugendlichen.

Ein wahrer Hingucker in diesem Jahr war die von den Geschwistern Marga und Dieter Tonak ange-
fertigte Schautafel, auf welcher das Trinkverhalten eines Menschen und die möglichen Folgen
schematisch und in Bildern veranschaulicht wurde.

Als weiteres High-Light präsentierten wir in diesem Jahr zum ersten mal unsere Rauschbrille, die
dem Benutzer den Eindruck von einen Blut-Alkoholwert von ca. 1,3 bis 1,5 Promille vermittelte und
selbst die elementarsten Handgriffe, wie zum Beispiel das Aufheben eines Schlüssels und das Öffnen
eines Schlosses, zum Problem werden ließ.
Viele Besucher ließen es sich nicht nehmen, diese Rauschbrille einmal auszuprobieren und waren sehr
verwundert, wie weit doch bei diesem Promillewert die Wahrnehmung und die Reaktionen einge-
schränkt sind.
Wir sind der Überzeugung, dass wir durch die diesjährige Ausstellung wieder mit Erfolg zur Sucht-
prävention beigetragen haben und einigen Ratsuchenden bei ihren Problemen weiterhelfen konnten.

Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle auch an die BZgA ( Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ),

welche uns großzügig mit Informationsmaterial , wie z. B. Broschüren und Flyer,
versorgt hat.

Selbstverständlich werden wir im kommenden Jahr wiederum mit einem Informationsstand an der
WELT DER FAMILIE teilnehmen.

Bilder von der Welt der Familie

Bild anklicken

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Präventionsarbeit bei der Bundeswehr  

von Dieter Tonak

   Jeden Donnerstag steht auf dem Dienstplan der Fernmeldestelle 122 in Mudau/Reisenbach ein 

Schulungthema. Diesmal:

   Alkohol (Gebrauch- Missbrauch- Abhängigkeit).

Referent  : Dieter Tonak (Mitglied im Abstinenzverband der Guttempler in Deutschland; Landesverband    Rheinland-Pfalz /Saarland)

Wie kommt man nun zu solch einem Engagement?

 Auch bei der Bundeswehr hat man, nicht erst seit heute erkannt, dass es Probleme mit legalen und auch illegalen Drogen intern gibt bzw. geben kann. Auch eine Institution wie die Bundeswehr kann es sich nicht erlauben die Augen vor solchen Problemen zu schließen.

An Referenten, die zu Themen Sucht und Suchtgefährdung, Informationen geben können fehlt es bestimmt nicht. Bei der Wahl die auf mich fiel spielte der Zufall eine Rolle.

Thomas Tonak, Oberfeldwebel bei dieser Einheit, machte den Vorschlag dieses Thema auf den Schulungsplan zu bringen. Als geeigneten Referenten schlug er seinen Vater vor, der ja in der Suchthilfe schon Erfahrungen hat. So kam also der Kontakt zustande.

Am 24. Mai war es dann soweit. Ich wurde von zu Hause abgeholt und nach Mudau/Reisenbach, ca. 190 Km von Neunkirchen entfernt,  chauffiert.

Diese Außenstelle ist mit ca. 20 Soldaten besetzt, teilweise Wehrpflichtig, teilweise mit Berufssoldaten. Sie liegt abgelegen und an den langen Abenden gibt es wenig Unterhaltung. Man muss sich schon etwas einfallen lassen um die arbeitsfreie Zeit sinnvoll auszufüllen.

Der Empfang durch OFw Pehling und seinen Mannen war sehr herzlich und freundlich.

Schon beim Mittagessen, zu dem ich eingeladen war, wurde ich mit Fragen überhäuft.

Um 13 Uhr begann das Referat. Zwei Stunden waren vorgesehen. Doch schon nach nicht einmal einer halben Stunde war klar, dass die angesetzte Zeit nicht ausreichen würde. So stark war das Interesse und die Fragen schienen Unerschöpflich zu sein. Solch ein Interesse und solch eine Mitarbeit hatte ich nicht erwartet. Ich war mehr als positiv überrascht.  Leider war die Zeit, nach hinten, zu kurz. Eine Verlängerung der Redezeit um eine halbe Stunde wurde mir gestattet, der nächste Referent stand schon in den Startlöchern. Die Zeit zwischen den Referaten nutzen die Soldaten auch noch Fragen zum Thema zu stellen. Als Fazit kann ich sagen. Es war für beide Seiten eine gelungene Veranstaltung. Die Zuhörer waren sehr wissbegierig, ich war mehr als überrascht ob dem Interesse.

Zum Abschluss erklärte ich mich bereit, bei Bedarf, diese Schulung oder diesen Informationsvortrag fortzuführen bzw. zu ergänzen.

 Gegenüber meiner vor Jahren durchgeführten Präventionsarbeit in einer erweiterten Realschule kann man Sagen:

Dort, in der Schule, war das Interesse seitens der Schüler eher negativ, hier war es mehr als positiv.

Hier wie dort war die Teilnahme Pflicht, hier wie dort war die Thematik die Gleiche.

Woran liegt das unterschiedliche Interesse?

 

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Jahresfahrt der GTG Einsicht in den Teutoburger-Wald

 Experiment geglückt, kann man da nur sagen.

Ehe man einen Bericht über ein Ereignis abgibt, sollte man dieses erst einmal „sacken lassen“.

Dies ist jetzt geschehen und mit dem entsprechenden Zeitabstand ist eine Beurteilung auch entsprechend objektiver.

Zum ersten Mal, seit die „Einsicht“ ihre jährliche Jahresfahrt durchführt ging die Fahrt über vier Tage.

Ziel war diesmal der Teutoburger Wald, besser gesagt: der Ort Stapellage bei Hörste, unweit der Stadt Detmold.

Hier hatte Schw. Tonak ein Quartier ausgesucht das nicht nur in der Region, sondern auch in anderen Bundsländern, sowie im benachbarten Ausland einen mehr als guten Ruf hat:

Die/das  Pension- Hotel: Haus Berkenkamp.

Nun muss man sagen, die Geschwister Tonak fahren seit 1995 mindestens einmal im Jahr an diesen schönen, ruhigen und mehr als erholsamen Ort um sich zu entspannen und zu erholen. Und wo man oft hinfährt, fährt man auch gerne hin.

Schon sehr früh, für manchen zu früh, ging es am 3. Mai um 5:30 in Neunkirchen/Wellesweiler los.

Über die Autobahn Kaiserslautern- Mainz – Frankfurt Richtung Dortmund.

An der Raststätte Wetterau war die erste Rast angesagt. Hier stieß man auf andere Teilnehmer die aus anderen Regionen als dem Saarland kamen.

Weiter ging die Fahrt über Gießen- Marburg auf der B 252 Richtung Korbach- Paderborn - Bad Meinberg- Detmold- Stapellage.

Immerhin sind vom Start bis zum Ziel runde 430 Km zu bewältigen, und wer jemals Kolonne gefahren ist, weiß wie beschwerlich so eine Fahrt ist.

Nun gut, es hat funktioniert und fast pünktlich zu Mittag war man am Ziel.

Das haus Berkenkamp ist ein Familienbetrieb, entsprechend freundlich und herzlich ist der Empfang.

Schw. Tonak hatte ein umfangreiches Programm zusammengestellt, das viel versprach und auch hielt. Leider ist bei einem solchem Umfang und bei der Zeitknappheit eine gewisse „Hektik“ nicht zu vermeiden. Doch auch dies würde mit bemerkenswerter Disziplin bewältigt.

Der Höhepunkt dieser Fahrt war ohne Zweifel der von der Gemeinschaft gestaltete Bunte Abend am Freitag mit Gesang, Sketchen, Spielen und diversen Überraschungen. An diesem Abend nahm auch die ehemalige Guttempler- Schwester Edith Schmalbein, deren Mann Willi (leider  zu früh verstorben) früher Sachgebietsleiter Gesundheit- Soziales- Suchthilfe in NRW war, teil.

Um es kurz zu machen: es waren vier schöne, unvergessliche Tage im Teutoburger Wald.

Vieles hätte man sehen könne, leider war die Zeit zu knapp. Hier aufgezählt die Sehenswürdigkeiten die aufgesucht und besichtigt wurden

Die Rückfahrt wurde am Sonntagmorgen angetreten. Nach dem Mittagessen, das man noch gemeinsam in Münchhausen,  einnahm fuhr man getrennt weiter, da einige noch andere Städte und orte besuchen wollten.

Bei dem zwei Wochen später angesetzten Gemeinschaftsabend mit DIA- Schau, zusammengestellt von unseren Fotografen Peter Engel und Wolfgang Schmelzer,  kamen nochmals schöne Erinnerungen hoch und manches Schmankerl, das die/der ein oder andere noch nicht mitbekommen hatte sorgte doch für eine gute heiter Stimmung.

Und eines sollte man doch noch erwähnen: Auch in diesem Jahr nahmen wieder Externe an unsre immer beliebter werdenden Jahresfahrt teil.

 

Diesen Bericht schrieb

reteid kanot                                                                             Bilder

 

Die nachfolgenden Bilder wurden von Peter Engel und Wolfgang Schmelzer „geschossn“.

Die Bearbeitung fürs Internet wurde wie immer von Wolfgang Schmelzer durchgeführt                       

Vielen Dank den beiden.

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Maiwanderung durch das schöne Kasbruchtal

 

  Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.

An diesen Satz aus Johann Wolfgang von Goethes Erinnerung musste wohl so mancher Teilnehmer an der diesjährigen Maiwanderung der Gemeinschaft EINSICHT gedacht haben. Dazu sei bemerkt, dass die meisten Gemeinschaftsmitglieder aus der Nähe Neunkirchens kommen. Und genau dort liegt das Kasbruchtal das inzwischen so bekannt ist, dass man immer Wanderer, Spaziergänger, Läufer und Erholungssuchende von ganz früh bis spät antrifft. Alleine ist man dort fast nie.

Wieder waren es über 20 Personen, darunter auch wieder externe Freunde unserer Gemeinschaft, die das Angebot annahmen. Vorgeschlagen wurde diese Wanderung von Schw. Brigitte Gebhardt, und als Sach – und Wegkundiger fungierte Br. Tonak, der als Anwohner die Strecke aussuchte. Elf Kilometer mussten bewältigt werden, dabei ging es, bei sehr warmen Temperaturen bergauf- bergab, ohne jedoch sehr anstrengend zu sein. Und oft hörte man den Satz: „Ei saa e mool, das doo kenn ich awwa nedd, do war ich noch nie. Onn ich wohne doch schonn

e Ewischkääd doo“.

Für Menschen die diese Seite lesen und die saarländischen Mundart nicht kennen sei der Satz übersetzt: „ Sag einmal, das hier ist mir unbekannt. Hier war ich noch nie, wobei ich doch schon eine Ewigkeit hier wohne“.   

Pünktlich um 12 Uhr erreichte man einen kleinen See wo Mittagsrast gemacht wurde.

Es war reiner Zufall dass dieser Platz, bei diesen Temperaturen,  auch noch Backofenloch genannt wird. Und weiter ging der Weg auf teilweise historischen Wegen und Sehenswürdig-keiten wie: römischer Steinbruch, Felsenbank, Opferstein, Jungfernstieg, Denkmälern und einem schön angelegten Brunnen.

Nach über dreieinhalb  Stunden war es geschafft.

Es galt sich zu erholen, und dies tat man im Garten bei den Gesch. Tonak.

Während die Gruppe unterwegs hatte Schw. Tonak alles vorbereitet und bereitgestellt, damit verloren gegangene Energie schnell wieder aufgetankt werden konnte.

So ging dann auch dieser schöne Wandertag irgendwann auch wieder zu Ende.

Auf ein nächstes Mal.

Ach ja, die Bilder im Anhang wurden wieder von unseren „Gemeinschaftseigenen“  Fotografen Br. Engel und Schmelzer „geschossen“.

Eingestellt wurde alles von unserem „Profi“ Br. Wolfgang Schmelzer.

Für den Text zeichnet verantwortlich: Br. Tonak                        Klick mich

 

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Neue Mitglieder für die saarländischen Gemeinschaften

    

 

Es war eine gute Idee eine gemeinsame Aufnahme für neue Guttemplermitglieder durchzuführen.

Die Gemeinschaften, in alphabetischer Reihenfolge genannt, EINSICHT, KERPEN und SAARLAND können neue Mitglieder vermelden. Die Anzahl hält sich zwar in Grenzen, aber bei den Guttemplern sind die willkommen, die sich für die Grundsätze einsetzen und nach ihnen leben wollen. Und diese Aufgabe ist eine sehr schwere, denn Enthaltsamkeit, Brüderlichkeit und Frieden in Einklang zu bringen, das ist für „alte- erfahre“ Guttempler schon sehr schwer. Umso schwerer ist es für neue Mitglieder.

 Der Mitgliedschaft geht in der Regel eine ausreichende Zeit in einer Gesprächsgruppe (Gesprächskreis) sowohl für Abhängige, Gefährdete und auch Angehörige  voraus.

Dann folgt eine Zeit als Gast in der Gemeinschaft, in der man sich das Gemeinschaftsleben anschauen, miterleben und beurteilen kann. Es folgt die abschließende Frage an sich selbst: Bin ich bereit für ein Leben in solch einer Gemeinschaft, in einer solchen Organisation? 

Erst nach einer solchen Beurteilung sollte die Aufnahme erfolgen.    

Am 28. April haben sich vier Menschen für ein Leben nach unseren Grundsätzen entschieden.

In einer feierlichen Stunde wurden vier neue Mitglieder aufgenommen.

Die Aufnahme fand in Neunkirchen, im Familien- und Nachbarschaftszentrum (FNZ) statt.

Fast 40 Mitglieder gaben der Aufnahmefeier einen festlichen Rahmen.

Aufgelockert wurde die Aufnahmefeier durch einen musikalische Beitrag von Schw. Hildegard Schmelzer sowie einem Lied von Nana MousKouri (CD- Aufnahme).

Eingestimmt wurde die Feier mit dem musikalischen Titel: Morgenstimmung.

Nach der Aufnahmefeier konnte man sich bei einem reichhaltigen Kaffee und Kuchen- Büfett  zusammenfinden und gute Gespräche führen, was auch angenommen wurde.

Es war ein Treffen der saarländischen Gemeinschaften das man wiederholen sollte, nicht nur bei Aufnahmen.

Der Dank der anwesenden Gemeinschaftsvorsitzenden (HT) galt der ausrichtenden Gemeinschaft EINSICHT, besonders aber den Gemeinschaftsmitgliedern die aktiv an den Vorbereitungen und der Durchführung mitgewirkt hatten.

 

Text: Dieter Tonak  

Klick mich (Album)

 

Bilder: W. Schmelzer und Peter Engel

 

Die Veröffentlichung der Bilder erfolgt im Einvernehmen mit den neu aufgenommenen Mitgliedern der einzelnen Gemeinschaften

 

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Besuch der GT- Gemeinschaft  Einsicht beim Saarländischen Rundfunk

*

Rundfunk und Fernsehen haut-nah erlebt                                          

 

 

  Sag noch einmal jemand DIE HESSEN  hätten keine guten Ideen.

Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass gute und schle-chte Ideen eines Menschen (Guttemplers) nicht an der Herkunft eines Bundeslandes abhängen, so ist dieser Beweis jetzt angetreten worden.

Unser Br. Peter- Uwe Schneider (wobei er besondern Wert auf den vollen Vornamen legt) hatte einen Besuch beim SR engagiert. Planung und Durchführung lag in seinen Händen und, was soll man sagen, es hat alles super funktioniert.

Fast drei Stunden wurden die Mitglieder der Gemeinschaft EINSICHT durch die Produktionsstätten geführt. Es war jedoch nicht nur eine reine Führung mit Erklärungen, nein man konnte auch mit Hörfunk- Moderatoren von  „Unser Ding“; SR3 reden und dem Fernseh- Moderator des aktuellen Berichtes Joachim Weyand  (de Schärer Erwin)  bei der Arbeit zuschauen.

Die Einsicht hinter die Kulissen von Rundfunk und Fernsehen war für viele Neuland, andere Mitglieder der Gemeinschaft waren schon vor Ort und waren selbst als aktive Akteure im Einsatz, so z.B. Schw. H. Schmelzer und A. Gebhardt, die mit dem Gospelchor Wellesweiler schon bei Produktionen Mitgewirkt haben.

Der Dank der Gemeinschaftsmitglieder galt Br. Peter- Uwe Schneider für einen gelungenen Gruppenabend.

 

Text: d.t;                                                                    Klick mich

fotos: P. Engel; W. Schmelzer

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Ei joo, ei joo, ess war alle schonn mool doo

 

So war diesmal das Motto beim 13. Faschingstreffen der Guttempler Gemeinschaft „Einsicht“  aus Neunkirchen. Übersetzt für Nicht Saarländer, die soll es ja auch geben, heißt das: Ja, ja, es war alles schon einmal da.

Auf Wunsch vieler wurden noch  einmal Büttenreden aus vergangenen Jahren vorgetragen die zu den Schönsten und erfolgreichsten zählten.

Die Einsicht ist eine Gemeinschaft bei der zwar die ehrenamtliche Tätigkeit im Vordergrund steht, jedoch sind wir auch eine Gruppe von Menschen die, wenn es gilt den Sorgen des Alltags Paroli zu bieten, sehr humorvoll sein kann. Und so kam auch diesmal der Humor nicht zu kurz.

Neben den bewährten „Büttenkräften“ kam auch der Nachwuchs nicht zu Wort. So stand Sarah Seppällä zum ersten Male in der närrischen Bütt und erntete mit ihrer Rede („….. mei Mann der iss off Zack“) und ihrem Outfit einen großen Erfolg.

Welche Irritationen beim ersten Kirchgang auftreten können, davon wusste Marga Tonak zu berichten.

Unser Profi Gisela Schröder, die ja auch bei den Neunkircher „Roten Funken“ aktiv tätig ist strapazierte die Lachmuskeln mit zwei Reden aus dem militärischen Bereich.

Der Chef des Protokolls, Dieter Tonak, wusste etliches aus dem Gemeinschaftsleben zu berichten. Über den Öffentlichkeitsarbeiter Peter Engel („….das ärmste Schwein in dem Verein, das muss der Peter Engel sein.“). Oder über den Urlaub von  GBW-Landeschef Gustel Heer mit 3 Damen an die Algarve („…..gefilmt hat der, ich kann’s euch sage** der Schmelzer iss ein Waiseknabe“). Über Brigitte Klär (  „ … Jetzt duud die doch medd ihre Nording – Stecke ** emm Kasbruch umm sechs Uhr schonn die Rehe erschrecke“).

Auch über mangelnde Hilfsbereitschaft etlicher Mitglieder beim Herrichten des Raumes am Gruppenabend konnte er berichten („…..Dann, so ebbes koorz noo siwwe** wenns denn Äähnem duut gelinge** die Geschwister zu bewege** sich endlich mool hierher se begebe** dann wolle die, das iss e Schann** aach noch e Platz am Enngang hann*+ den hann die sich ganz ungeniert** schon lange vorher reserviert“.)

Die zweite Rede handelte vom Italienurlaub mit Kind und Kegel. In dieser Rede wurde die Sprache aufs Korn genommen (… „Mutti frischer Kaffe kocho** Vatti naga Rippi Knocho** klein Bambino umilaufo** macht in Grasi Stinkohaufo“.)

Auch der Blumenmann hatte wieder seinen Auftritt.

Jedoch wurde nicht nur geredet, es wurde gesungen („Einsicht – Nationalhymne“), getanzt und geschunkelt, die Polonaise durfte natürlich ebenso wenig fehlen wie das obligatorische Büffet.

Noch etwas zur Dekoration: Auch diesmal hatten sich im Vorfeld Geschwister, vornehmlich weiblichen Geschlechts, zusammengetan und die Dekoration vorbereitet. Auf- und Abbau wurde in Gemeinschaftsarbeit bestritten. Die „Oberaufsicht“ beim Dekorieren hatte Sw. Tonak

Moderation und Ansage lag in den Händen von Br. Engel, der auch wieder Bilder für die Chronik „schoss“.

Wolfgang Schmelzer, der aus privaten Gründen, nicht anwesend sein konnte ließ es sich jedoch nicht nehmen die Musikanlage und andere technische Einrichtungen zu installieren.

Bestimmt wurde etwas oder jemanden  vergessen, das ist nicht  aber nicht so schlimm. Wichtiger ist, oder war, das es trotz der 13. Veranstaltung, wieder ein gelungener Abend war und man sich jetzt schon sicher ist im nächsten Jahr wieder in die Bütt zu gehen

 

Für die Gemeinschaft EINSICHT           Klick mich

reteid kanot                                        

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Unser Gemeinschaftsleben 2006 im Zeitraffer

 Er kommt zwar etwas spät, aber er kommt noch, der Rückblick auf unser Gemeinschaftsleben 2006, oder besser gesagt: Was haben wir erreicht im Jahre 2006?

 In diesem kurzen Rückblick wollen wir auch externen Lesern unserer Internet- Site unsere Arbeit präsentieren. Guttemplerarbeit ist Arbeit mit und für Menschen, die unsere Hilfe in Anspruch nehmen (wollen). Es ist Sozialarbeit im Rahmen unserer Möglichkeiten.

Wir haben uns Ziele gesteckt und diese auch erreicht.

Wir haben Termine angenommen und diese auch erfüllt.

Wir wollten uns weiterhin wie bisher in der Öffentlichkeit präsentieren und diese Möglichkeiten eventuell ausbauen, das haben wir erfüllt

Wir wollten das gesellschaftliche Gemeinschaftsleben pflegen, das haben wir getan

Wir wollten weitere Mitglieder durch unsere Arbeit gewinnen, das haben wir leider (noch) nicht  erreicht

 

Inzwischen betreuen wir vier Gesprächsgruppen, bzw. eine Gesprächsgruppe betreuen wir zusammen mit der Gemeinschaft Kerpen aus Illingen.

Wir waren bei den Gesundheitstagen im Neunkircher Saar-Park-Center mit einem Informationsstand zum ersten Mal vertreten. Diese Aktion werden wir im Jahre 2007 wiederholen.

Den Info- Stand bei der Verbrauchermesse „Welt der Familie“ richten wir schon traditionell aus. Bei der Betreuung des Standes über eine Woche halfen uns Geschwister aus Illingen, Saarbrücken und auch aus Rheinland- Pfalz.

Auch der gesellschaftliche Teil kam nicht zu kurz.

Neben Themenabenden wurden Wanderungen durchgeführt. Gartenfeste, Faschingsfeier und den Übergang ins neue Jahr (Sylvesterparty) führen wir gemeinsam durch. Unsere Wochenendfahrt führte uns im Jahre 2006 in den Schwarzwald.  Dabei nehmen auch immer wieder Externe teil.

Auch 2 Grundlagenseminare wurden von Moderatoren unserer Gemeinschaft geleitet (Rheinland- Pfalz in Gückingen und Saarland  in Neunkirchen).

 

Auch für das Jahr 2007 haben wir uns wieder Ziele gesetzt.

So werden wir, unter anderem, wieder die Betreuung der Fachklinik Tiefental in Saarbrücken übernehmen.

Die Gemeinschaftsfahrt 2007 führt uns diesmal nach NRW, in die Nähe des Herrmandenkmals nach Detmold.

Weitere  Aktivitäten sind in Planung und werden bei entsprechender Resonanz (Möglichkeit) der Mitglieder in Angriff genommen.

Sehr wichtig für uns ist jedoch auch die Mitarbeit zur Vorbereitung des Ordenstages 2008, der in Mainz stattfinden wird.

 

Beenden will ich den Bericht mit einer Aussage von Albert Schweitzer der sagte:

Die großen Flüsse brauchen die kleinen Wässer.

 

 

Für die Gemeinschaft Einsicht

Dieter Tonak

Distriktleiter Gesundheit, Soziales, Suchthilfe

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Seminar „Soziales Engagement“ (Grundlagenseminar) als Starthilfe

25./ 26.11 2006 und 20./21. 01.07 im Familien und Nachbarschaftszentrum (FNZ) Neunkirchen

 

Es ist (fast)geschafft.

 

 Am Sonntag, 21.01.2005, haben Geschwister die Urkunde über die Teilnahme an diesem Seminar  von dem Vorsitzenden des GBW (Guttempler Bildungswerk) - Landesverbandes Rheinland-Pfalz und Saarland, Gustel Heer, entgegengenommen. Insgesamt hatten 13 Geschwister für dieses Seminar gemeldet. Doch manche müssen einen Teil nachholen, da sie beruflich oder aus persönlichen Gründen an einem Teil nicht anwesend sein konnten. Diese „Fehltage“ werden in Kürze nachgeholt.

Die Leitung (Moderation) lag in den Händen von Br. Tonak und Br. Beermann, die auch schon im vergangenen Sommer in Gückingen ein Seminar für die Geschwister in Rheinland- Pfalz leiteten.

 Die Thematik wurde nach den erarbeiteten  Unterlagen des GBW durchgeführt. Nun nahmen an diesem Seminar ja nicht nur neue Guttemplermitglieder teil, auch so genannte „alte Hasen“ wollten sich über den Stand und Entwicklung der Guttempler nochmals informieren. Sie erfuhren manches was ihnen entweder entfallen war oder sie einfach nicht wussten.

Schwester Brigitte Klär, die schon vor über 10 Jahren drei Teile dieses Grundlagenseminars  absolvierte, hat jetzt endlich die ersehnte Urkunde in ihren Händen.  Am Ende des Seminars waren alle zufrieden, die Moderatoren über die intensive Mitarbeit, nicht nur bei den Kleingruppenarbeiten sondern auch bei den Arbeiten im Plenum,  und die Teilnehmer über die locker, leicht verständliche  Art wie die doch manchmal trockene Thematik an die Frau/Mann gebracht wurde.

Noch etwas gibt es zu erwähnen: Für das leiblich Wohl (Mittagessen, Kuchen) sorgte Schwester Marga Tonak. Einen Dank auch an die Seminarteilnehmer die sich nicht scheuten auch „Hand an das Geschirr“ (spülen) zu legen oder die Räumen nach den einzelnen Seminartagen wieder in den Urzustand  zu bringen.

Die Teilnehmer drückten nicht nur ihre Anerkennung an die Moderatoren und Köchin in Worten aus, die Anerkennung drückten sie auch in Form mitgebrachter Präsente aus.

Bleibt nur zu hoffen, dass weiter Geschwister sich in Form einer Seminarteilnahe weiterbilden oder ihr Wissen auffrischen. 

 

Diese Zeilen schrieb, zwei Stunden nach Seminarende, ein rundum zufriedener Moderator.

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The same procedure as every year !" ; „Dieselbe Prozedur  wie jedes Jahr!“

 

Wenn man so will war es wie jedes Jahr, im positiven Sinne. 30 Personen (Guttempler und Externe) trafen sich, wie schon viele Jahre vorher, zur traditionellen Sylvesterparty. 
Die Räume im Familien- und Nachbarschaftszentrum (FNZ)  waren diesmal in Gemeinschaftsarbeit von vielen Geschwistern stimmungsvoll hergerichtet worden.

Hier zeigte sich dass, wenn jemand wegen Krankheit ausfällt, auch kurzfristig andere einspringen.  Unser Mann für die Technik ( W. Schmelzer) hatte wieder einmal sein möglichstes getan und mit Musik, sowie dem Kultsketch „Dinner for One“ für den richtigen Einstieg gesorgt.

In seiner kurzen, aber inhaltsvollen Ansprache, ging der Vorsitzende  (HT) der Gemeinschaft  Joachim Beermann nochmals auf das ausklingende Jahr ein. Vieles haben die Gemeinschaftsmitglieder im Jahre 2006 auf dem Gebiet der ehrenamtlichen, sozialen Arbeit,  geleistet. Auch im bevorstehenden Jahr sind alle Gemeinschaftsmitglieder, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, gefordert das Niveau unserer Arbeit aufrecht zu erhalten. 

Den weiteren Ablauf des Abends wurde von  (Schwester) Marga Tonak geleitet. Es begann mit einem von ihr vorgetragenen Gedicht (Heinz Heymach/2003) mit dem Titel: Vor dem neuen Jahr.

Danach ein Rückblick von Dieter Tonak in Versform: Lauf der Zeit.

Der schon erwähnte Kultsketch machte Appetit auf das sich anschließende kalt-warme Büffet. Hier wurde geboten, was die regionale Küche zu bieten hat. Das Traditionelle,  wie Rippchen mit Kraut, oder Knoblauchwurst fehlte natürlich auch nicht. Auch für die „Schleckermäuler“ hatte das Büffet was zu bieten.

Im weiteren Verlauf überraschte Gustel Heer die Anwesenden mit einem kurzen Bühnenstück das da hieß: Der Erlkönig  indem auch die Mitarbeit der Anwesenden gefordert war. Ein Schmankerl war der Aufsatz (vorgetragen von D. Tonak) den der in Deutschland allseits bekannten Junge „Fritzchen“ verfasst hatte.

Titel: „Der Namenstag meines Vaters“ .

Gisela Schröder und Sarah Seppälä gaben sich erfolgreich Mühe die Lose der anstehenden Tombola an die Frau bzw. Mann zu bringen. Als einer der Hauptpreise war ein Essengutschein (Spende von einem der GT nahe stehenden Peson) für das Restaurant „ Hotel am  Zoo“, zu gewinnen.

Das neue Jahr hielt Einzug, allerdings war es uns diesmal nicht sehr freundlich zugetan. Schon vor Jahreswechsel, aber auch über den Wechsel hinaus, regnete es in Strömen. Das hielt jedoch einige Geschwister nicht ab  ihre mitgebrachten Feuerwerkskörper im Freien zu zünden. Einen Guttempler kann eben nichts zurückhalten. Man wünschte sich deshalb, nicht traditionsgemäß im Freien ein gutes neues Jahr sondern verlegt das Ganze nach innen.

Ein von unserem Hobbymaler D. Tonak, Mitglied der Hobby – und Freizeitkünstler  Ottweiler, gemaltes Bild nach Motiven von Paul Klee, ging nach einer Versteigerung in den Besitz von Gertrud Heer über. Über einen schönen Betrag konnte sich der Verwalter der Kaffeekasse freuen.

Zum Abschluss des geselligen abends (morgens) noch ein gemeinsames Rollenspiel: Der Bus , unter der Regie von Hildegard Schmelzer .

So ging dann, gegen 2:30 in der Früh wieder einmal eine kurzweilig- schöne Guttempler Veranstaltung zu Ende in der  wir wieder einmal gezeigt haben dass wir feiern können, ohne Alkohol, ohne Drogen.

Freuen wir uns auf die kommenden Gemeinschaftsabende, auf unsere Faschingsveranstaltungen, auf unsere Jahresfahrt, auf unsere Wanderungen, Sommerfest, aber auch auf unsere Guttemplerarbeit, denn diese ist genauso wichtig wie das Feiern. Und wie schnell vergeht doch die Zeit, schon bald heißt es wieder:

The same procedure as every year !" ; „Dieselbe Prozedur  wie jedes Jahr!“

Ach ja fast wäre es in Vergessenheit geraten: Dem „Aufraümkommando“  vom „Tag danach“ einen herzlichen Dank.

 

Dreifach ist der Schritt der Zeit:  Zögernd kommt die Zukunft hergezogen, Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen, Ewig still ist die Vergangenheit.

Friedrich Schiller, Musenalmanach

 

Für die GTG Einsicht Neunkirchen

reteid kanot

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Alle Jahre wieder ……

 

 Der Jahreskalender hatte es diesmal gut mit den Mitgliedern und  Freunden der Gemeinschaft Einsicht gemeint.

Der Mittwoch ist traditionell der Tag an dem sich die Gemeinschaftsmitglieder zu ihrem wöchentlichen Treffen zusammenfinden. Diesmal fiel der Mittwoch auf den 06.12., also  auf den Nikolaustag. Der Nikolaus kam zwar nicht persönlich, doch an Geschenke für alle Mitglieder hatte er trotzdem gedacht.

 Schwester Marga Tonak  hatte wie immer für eine feierliche, stimmungsvolle und weihnachtliche Tischdekoration gesorgt. Schwester Brigitte Gebhardt und Bruder Tonak sorgten mit Gedichten für besinnliche Momente, während Marga in Kürze noch mal auf die Entstehung des Weihnachtsliedes „Stille Nacht, heilige Nacht“ einging. Zwischen diesen „Darbietungen“ sang man bekannte Weihnachtslieder. Dabei ließ man das Lied „Leise rieselt der Schnee“ bei den fast frühlingshaften Temperaturen bewusst aus.

 Im Anschluss daran wurden die  Weihnachtsgeschenke an alle Anwesenden verteilt. Da hatte sich Marga wieder  etwas besonderes einfallen lassen. Jedes Gemeinschaftsmitglied bekam ein, von ihr,  selbstgemachtes  Bild überreicht. Das wäre nichts besonderes, wäre es nicht mit einer besonderen Technik  (Scrapboocking = kreatives Gestalten mit Fotos) hergestellt. Dazu erhielten alle Anwesenden ein Täfelchen Schokolade, eingehüllt in das von Dieter gereimte Gedicht  „Niggeloos…“. Selbstverständlich fehlte die Tüte mit dem selbstgebackenen Weihnachtsgebäck auch nicht.

 Was natürlich nicht fehlen durfte war das obligatorische Tafeln. Alles (fast) was die heimatliche Küche zu bieten hatte war da. Und manche ( r) ließen es sich auch nicht nehmen mehrmals am Büffet vorbeizumaschieren.

Sehr erfreut war man über das Kommen von Gemeinschaftsmitglied  Bruder Traebert  mit seiner Familie der es sich, wie immer, nicht nehmen ließ aus dem doch etwas entfernten Waldfischbach( Pfalz)  anzureisen.

Grüße erhielten wir noch von den in Kur weilenden Gemeinschaftsmitgliedern Sarah Sepälä und Heinz Gebhardt.

Fazit aller: Es war wieder einmal ein schöner, geruhsamerund gelungener  vorweihnachtlicher Abend.

 

Für die GTG Einsicht                                                             

reteid kanot

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Finanzielle Zuwendungen für ehrenamtliche Tätigkeiten im sozialen Bereich durch die Stadt Neunkirchen

 Auch in diesem Jahr zeigte sich die Stadt Neunkirchen wieder spendabel. Am Nikolaustag lud sie die im Stadtbereich tätigen Verbände und Organisation zu einer Feierstunde ins Robinson- Dorf nach Furpach ein. Insgesamt 207 000 Euro gab es zu verteilen. Auch wir, die Guttempler des Landesverbandes Rheinland/Pfalz und Saarland, gehörten zu denen die für ihre soziale Arbeit mit einer Spende bedacht wurden. Und wir sind (müssen) mit dem uns zugeteilten Betrag zufrieden.

 

Stellvertretend für den beruflich verhinderten Schatzmeister Joachim Beermann, nahm der Sachgebietsleiter für Öffentlichkeitsarbeit in der GTG „Einsicht“, Peter Engel (im Bild vordere Reihe 4. von rechts), den Überweisungsschein aus der Hand von Bürgermeister Fried entgegen.

Die beiden Gemeinschaften „Einsicht“ und „Kerpen“ wurden für ihre soziale Arbeit im Bereich der Suchthilfe  in Neunkirchen und über die Stadtgrenzen hinaus bedacht.

foto und text: reteid kanot                                                                   

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Menschen bei Maischberger

(Thema: Alkohol (Gebrauch, Missbrauch, Maßnahmen)

 

Gespannt schaute ich an diesem späten Dienstagabend  (24. Oktober 2006)in die Röhre.

War doch eine Diskussionsrunde über den Konsum  und Missbrauch von Alkohol  das Thema. Grund der Gesprächsrunde waren die Vorschläge der EU wie der Konsum von Alkohol verringert werden kann und damit der volkswirtschaftliche Schaden nicht weiter ausufert. An dem Gespräch  nahm auch unser Bundesvorsitzender, Peter Nissen, teil. Um es vorweg zusagen: Bruder Peter Nissen war gut vorbereitet, er überzeugte mit klaren Argumenten und Zahlen. Nun kann ja jeder seine eigene Meinung über Alkoholgenuss, Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit haben. Die Argumente der Mehrzahl der Gesprächsteilnehmer war auch nachvollziehbar, aber muss es denn in so einer Runde geduldet werden, und zwar vom ARD, dass ein Teilnehmer, wenn er denn  in Großaufnahme gezeigt wurde, demonstrativ sein Weinglas erhebt, zuerst einen Schluck trinkt und dann erst seinen Kommentar loslässt. Dieser Mensch, ich habe den Namen vergessen, aber von Beruf war er glaube ich Koch, hat sich gegen alle Spielregeln benommen. Während andere ihr Wasser tranken, ist in solchen Sendungen üblich, hat er es nicht für nötig empfunden auf Alkohol zu verzichten. Man sollte einmal hinterfragen ob dieser Mensch Probleme irgendwelcher Art hat. Er jedenfalls war kein Vorbild für die zuschauende Jugend. Und das ARD hat sich keinen Dienst damit getan diesen Menschen einfach gewähren zu lassen.

Ich bin der Überzeugung, dass man für diesen Gesprächsrundenteilnehmer einen adäquaten Ersatz gefunden hätte. Oder war das ARD selbst überrascht?    

 

 Zum Thema Weingenuss hier noch ein Auszug aus der neuen Apotheken- Illustrierten, vom 15. Oktober 2006 den die bekannte Fernsehmoderatorin und Ärztin Dr. med. Antje- Katrin Kühnemann. Beginn des Auszuges:……… die kräftigen Farben von Obst und Gemüse weisen auf den Gehalt dieser wirksamen Antidoxidanzien hin. In roten Trauben sind sie reichlicher vorhanden als in weisen. Aus dieser Tatsache leitet sich auch die Meinung ab, Rotwein sei besonders gesund. Es bedarf aber nicht des Alkohols, um uns die wertvollen Inhaltsstoffe verfügbar zu machen. Wenn roter Wein lange lagert, und daher für Genießer besonders kostbar ist, hat er nur noch ziemlich wenig von dem zu bieten, was tatsächlich gesund ist… Ende des Auszuges.

 

 

Wenn du das Trinken aufgeben willst, schau dir mit nüchternen Augen einen Betrunkenen an.

Chinesisches Sprichwort

 

 

Dieter Tonak

Mitglied der GTG Einsicht

66539 Neunkirchen                                                           ^ zurück / nach oben ^

 

 

Präventionsarbeit  der Guttempler in Rheinland- Pfalz und Saarland

   Auch in diesem Jahr waren die Guttempler der saarländischen Gemeinschaften wieder mit einem Informationsstand bei der Verbrauchermesse „Welt der Familie“ in den Messehallen in Saarbrücken vertreten. Die Organisation lag, wie in den zurückliegenden Jahren, in den Händen der Gemeinschaft „Einsicht“ aus Neunkirchen. Schon weit im Vorfeld hatte sich ein Arbeitskreis gebildet der die

·         Thematik ausarbeitete

·         Die Gestaltung und die praktische Arbeiten ausführte

·         Den Stand der Arbeiten besprach und Änderungen vornahm

·         Den Auf und Abbau durchführte

Hier sei ausdrücklich betont, dass noch in keinem zurückliegenden Jahr eine solche Bereitschaft an Mitarbeit zu vermelden war wie in diesem Jahr.

Entsprechend reibungslos verlief auch die Durchführung.

Mitglieder aller  Gemeinschaften des Saarlandes hatten sich bereiterklärt bei der Betreuung des Standes, die Messe dauert eine Woche,  mitzuwirken. Darauf sind wir Guttempler besonders stolz.

 

 Unser Landesvorsitzender Helmut Krethe ließ es sich nicht nehmen sich persönlich über von unserer Arbeit zu überzeugen. Auch stellte er sich für ein paar Stunden als Informant am Stand zur Verfügung.

Wenn sich auch, wie gewohnt, der Andrang an Interessenten in Grenzen hielt, so kann man doch sagen: Wir Guttempler sind eigentlich die Organisation die über Jahre hinaus sich auf dieser Messe präsentieren, die hier Auskunft und Hilfe anbieten. Andere Organisationen, die sich auch in früheren Jahren präsentieren haben längst das Handtuch geworfen.

Wir Guttempler resignieren  nicht. Wie sagte doch die Freifrau und Schriftstellerin Marie von Ebner – Eschenbach (13. 9. 1830, † Wien 12. 3. 1916)

Nichts ist erbärmlicher als die Resignation, die zu früh kommt.

     

 Knapp zwei Wochen nach der Verbrauchermesse „Welt der Familie“ zeigte sich die Gemeinschaft „Einsicht“ erneut aktiv. Bei der Gesundheitswoche im Neunkirchen Saarpark- Center waren Mitglieder der Gemeinschaft, in Verbindung mit dem Förderverein des Neunkirchener Familien- und Nachbarschaftszentrum (FNZ), der Tagungsstätte der Gemeinschaft, mit einem Informationsstand vertreten. Kurz nach den Eröffnungsreden zeigte sich der saarl. Staatssekretär im Gesundheitsministerium, der Neunkirchener Oberbürgermeister, der Markleiter  des Saarpark- Center weitere Vertreter der Öffentlichkeit und die örtliche Presse interessiert an unserer Arbeit. In einem überdurchschnittlich langen Gespräch mit Gemeinschaftsmitgliedern informierten sich die Damen und Herren recht ausführlich.

Hier ist ein Dank an die Gemeinschaftsmitglieder  angebracht die alle Kosten zu dieser Präsentation selber trugen.

      

Für die Gemeinschaften des Saarlandes und der Gemeinschaft „Einsicht“ aus Neunkirchen

 

Dieter Tonak

Mitglied der GTG Einsicht

 

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Wochenendfahrt der Gemeinschaft „Einsicht“ in den Schwarzwald

 

(Barfuss durch den Park)

 

 Zuerst vergehen die Tage endlos langsam bis ein Ereignis eintritt, dann jedoch, wenn der Termin da ist, vergehen die Stunden und Tage unwahrscheinlich schnell. So auch bei dem diesjährigen „Großereignis“ unserer Gemeinschaft.

Den Schwarzwald hatte sich Schwester Tonak, unser Organisationstalent, für dieses Jahr ausgesucht. Dreiundzwanzig Personen nahmen an diesem Ereignis teil, davon auch zwei Nicht- Guttempler.

 Auch unser Gemeinschaftsmitglied aus der Pfalz, „Sigi“  Morbacher, nahm wieder an der Fahrt teil. Also ein ganz schön gemischter „Haufen“.

Marga hatte wie immer nichts dem Zufall überlassen. In Abwesenheit ihres Mannes Dieter, der im Bayrischen Wald zum Wandern war, machte sie die Vorfahrt, machte Rastplätze ausfindig, sorgte für reservierte Plätze in Lokalen, nicht zuletzt machte sie unser Stammquartier klar. Diesmal ein sogenanntes „Schnäppchen“ im Hotel „Falken“ in Baiersbronn.

 Ja was soll man sagen, geplant war alles gut, jedoch schon bei der Abfahrt kam man ins Stocken, da unsere Bundesbahn sich nicht an ihren Fahrplan hielt. So kam unser Sigi aus Bruchmühlbach/Miesau später am Abfahrtort an.

 

Nun, es gäbe jede Menge zu erzählen, Erfreuliches und wenig Erfreuliches, das würde jedoch den Rahmen sprengen. Deshalb wie im Vorjahr die Fahrt im Zeitraffer.

 

Freitag, 14. Juli 2006

-          Abreise an unserem „Heimche“  FNZ (Familien- und Nachbarschaftszentrum)

-          1. Rast in Annweiler am Trifels (Kaffe und Kuchen, kurzer Besuch des Wochenmarktes, Weiterfahrt)

-          Mittagessen im schönen Schwarzwald Städtchen Gernsbach an der Murg

(Essen bei herrlichem Wetter auf der Terrasse, direkt an der Murg gelegen, allgemeiner Kommentar: hervorragend)

-          Weiterfahrt nach Baiersbronn, Ankunft gegen 16 Uhr, Aufteilung der Zimmer, Kaffee, Schläfchen)

-          Fahrt nach Freudenstadt zum angekündigten Event „Fontänenzauber“; Urteil: etwas zäh (viel Verpackung, wenig Inhalt)

-          Abschluss im Hotel bei einem gemütlichen Beisammensein

 

Samstag, 15. Juli 2006

-          Frühstück (super)

-          Abfahrt in eine Schinkenrösterei, Besichtigung, Vortrag über Herstellung des Schwarzwälder- Schinkens, Schoppen in der Hauseigenen Metzgerei

-          Weiterfahrt zum Mummelsee, Wanderung um den See und Wetterstation Hornesgrinde

-          Weiterfahrt zum Schwarzenbach Stausee, Besichtigung, Rast- Kaffee, Kuchen, Eis,

Fahrt mit der Sommerbob- Bahn (einige)

-          Rückfahrt ins Hotel, Abendessen (4- Gänge- Menü; süüüper)

-          Wir besuchen das Baiersbronner- Flerckerlfeschd, einige wagen sich auf das Kettenkarussel

-          Fazit: Ein gelungener Tag

Sonntag, 16. Juli 2006

-          Frühstück (wieder super)

-          Abfahrt in den Barfuß- Park, ein Erlebnis, fast zwei Stunden wandern ohne Strumpf und Schuh über Steine, Glas, Wiese, Schlamm, (Fazit: ein Vergnügen für Alle, und: außer Einem machten alle mit ( allgemeiner Tenor: hervorragend)

-          Rückfahrt ins Hotel, Mittagessen (wieder 4- Gänge- Menü; nochmals süüüper)

-          Rückfahrt zum gemütlichen Ausklang in Annweiler am Trifels

-          Ankunft in Neunkirchen gegen 18:30 Uhr.

 Rückblick auf die Wochenendfahrt am Mittwoch, 19.Juli 2006 mit Bildervorträgen unserer

Paparatzzis: Wolfgang Schmelzer, Peter Engel, Albert Hoy                       

                                                                                                                   

Fazit: Wir freuen uns auf die nächste Fahrt, schau`n wir mal welche Überraschung Marga uns 2007 serviert.

Die Gemeinschaft bedankt sich bei Schwester Tonak mit einem Präsent.

 Ein zufriedener Teilnehmer

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Stimmung und Humor ohne Drogen

Bereits zum 12.Male Fasching bei der Gemeinschaft Einsicht

Auch die Schönheitskönigin aus dem bayrischen Schneitzelreuth war zu Gast

Ein Beitrag von Dieter Tonak

 

Es ist schlimm, in einem Lande zu leben, in dem es keinen Humor gibt. Aber noch schlimmer ist es, in einem Lande zu leben, in dem man Humor braucht, so äußerte sich einmal Berthold Brecht.

Nun ja ganz so schlimm ist es ja nicht bei uns. Das wir Humor haben, das zeigten die vielen närrischen Veranstaltungen in Deutschland. Es ist aber nicht jedermanns Sache zu einem bestimmten Zeitpunkt den Hebel herumzulegen und plötzlich sich so zu geben als ob der ganz alltägliche Alltag nicht mehr vorhanden wäre.

Sicher kann man mit Brecht auch einmal der Meinung sein, dass man Humor braucht. Man muss ein Ventil haben, das man aufdrehen kann um gewisse Dinge leichter ertragen zu können. Das hat auch Joachim Ringelnatz erkannt als er sagte:

Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.

 

Flower- Power war das diesjährige Motto der närrischen Sitzung der GTG Einsicht.

Gäste und Gemeinschaftsmitglieder erinnerten sich gerne zurück an diese Zeit, die damals doch etwas aus schiefen Augenwinkeln angesehen wurde.

Es hatte wieder einmal gepasst. Es war o.k. Angefangen von der Dekoration (Tischauflage) die der „Arbeitskreis Fasching“ in „mühseliger“ Arbeit an einem Samstag bei gutem Kaffee und Kuchen angefertigt hatte, bis hin zur musikalischen Umrahmung und den humoristischen Beiträgen , ob nun als Sketch oder als Rede mit musikalischer oder ohne solche dargeboten wurde.

 

Wie konnte es auch anders sein. Für eine Faschingssitzung die bis Mitternacht dauerte bedarf es vorher einer körperlichen Stärkung.

Anschließend war Attacke auf die Lachmuskeln angesagt.

 

o        Da war der Sketch zwischen den Generationen Vater (Hardy Bock) und Sohn (Joachim Beermann), wo man zum Schluss doch noch zu einem Konsens kam.

(Man war erstaunt, welch ein Humor der Sauerländer  Joachim doch besitzt)

o        Auch die „Dame“ (Gisela Schröder)die von ihrer Schönheitskur  und den damit verbundenen  Anwendungen berichtete (die Falten bleiben doch erhalten)

o        „Und `nen Bauch hab ich auch“ und frei nach Jürgen von der Lippe: „Ich bin ein Blumenmann so sang  Blumenmann (Dieter Tonak). Musikalisch begleitet von Hardy.

o        „Mein Name ist Röschen, und ich suche ein heißes Höschen“ so der Kaufwunsch einer etwas seltsamen Dame (Marga Tonak) 

o        Und dann kam er/sie, der Star an diesem Abend, die „Schönheitskönigin von Schneizelreuth“ (Lucie Sontag) mit Schärpe und umwerfendem Charme, mit männertötender Gesangsstimme und einer Figur die manchen Mann zu Boden riss. Schneizelreuth liegt bei Berchtesgarden die Heimat unseres HT Beermann. Böse Zungen behaupten schon er hätte die Gemeinschaftskasse geplündert um diesen Star zu engagieren.

o        Der Strassenmusikant  (Dieter Tonak, „normalerweise sitz ich joo do unne ann de Keksdos, awwa do isses jo zur Zeit saukalt“) wusste viel zu berichten. „Man muss jo heit alles global siehn,“ so sein Wahlspruch

o        Was ein älteres Ehepaar mit ihrer Tochter, die einen Hippie ehelichen will, für einen Kampf auszustehen hat das wurde in einem Sketch (Christa, Giesla, Joachim, Hardy) vorgeführt. Ein Kampf der Generationen.

 

Geschunkelt wurde auch und  die obligatorische Polonaise durfte ebenso wenig fehlen wie der gemeinsame Gesang diverser Lieder die Marga ausgesucht hatte.

 

Ja und da war noch der Gast  (Wolfgang Schaly) der noch nicht gemerkt hatte , dass die Flower- Power Zeit von damals vorbei ist.  Immer auf der Suche nach einem Joint und etwas zum koksen.

Eine herrliche Maske die treffend zu dem Thema und zu manchem Vortrag passte.

Gefeiert wurde jedoch nach Guttemplerart: Ohne Drogen

So haben wir Guttempler uns an diesem Samstag selbst beschenkt. Indem wir an dem darauffolgenden Tag klarer sehen konnten als manch anderer Karnevalist.  Beschließen will ich den Bericht mit einem Zitat von Georg Christoph Lichtenberg :

Wenn die Menschen sagen, sie wollen nichts geschenkt haben, so ist es gemeiniglich ein Zeichen, dass sie etwas geschenkt haben wollen. 

Die Moderation lag in den bewährten Händen von Peter Engel.

                                                                                  Bilder

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Rückblick auf unser(e) Gemeinschaftsleben (Gemeinschaftsarbeit) 2005

 

Und schon wieder ist ein Jahr vorbei.

Wieder ist es an der Zeit, man kann es schon als Tradition bezeichnen, einen Rückblick zu halten.

In den Medien wird dies getan, auch viele Menschen lassen die verflossenen Tage Revue passieren. Viele sind mit dem Erreichten zufrieden, andere sind traurig die gesteckten Ziele nicht erreicht zu haben. Doch es geht ja weiter im Leben, ein neues Jahr beginnt und damit ist die Chance gegeben das nicht Erreichte nachzuholen, sofern dies noch möglich ist. Ansonsten sollte man dem nicht nachtrauern, da es ja eh nicht mehr zu ändern .

Und Bedenken zu haben die neuen Ziele zu erreichen, sind nur ein Hemmschuh auf diesem Wege. Denn, wie schrieb schon Friedrich Schiller in Wilhelm Tell:

Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten.

Auf der anderen Seite steht jedoch der Spruch von Rudolf Rolfs:

Zufriedene sind Resignierende, ohne es zu wissen.

Jeder muss selbst entscheiden, ob er mit dem was er geleistet oder erreicht hat zufrieden sein kann oder auch nicht.

 

Das gilt auch für jede Guttempler-Gemeinschaft.

Auch für unsere, die Gemeinschaft Einsicht.

Unser Ziele im vergangenen Jahr waren klar abgesteckt:

Den bisherigen Stand zu halten eventuell auszubauen

ü       Die Angebote für Ratsuchende zu stabilisieren und eventuell neue Wege zu erschließen

ü       Die Angebote an Freizeitaktivitäten in gewohnter Manier fortzusetzen oder neue Aktivitäten anzubieten

ü       Angebote zu weiterbildenden Möglichkeiten wahrzunehmen

ü       Sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren und unsere Einstellung zu Alkohol und illegalen Drogen klar dazulegen

ü       Die bestehenden Kontakte zu Kliniken und Beratungsstellen zu festigen

 

Rückblickend kann man mit Fug und Recht behaupten bei allen aufgeführten Punkten zumindest mit einer schwarzen Null das Jahr 2005 abgeschlossen zu haben. Wir haben:

Ø       Ende 2005 einen Mitgliederstand von 35 (+1)

Ø       Unsere Gruppenabende werden im Schnitt von 45% der Mitglieder besucht

Ø       Wir helfen weiterhin in Neunkirchen und in Miesau/Rheinland-Pfalz  Menschen in Gesprächsgruppen

Ø       Unsere Mitglieder sind in den Dauner- Kliniken, zeitweise in der Klinik Münchwies und im

Ø       Fliedner- Krankenhaus/Neunkirchen präsent.

Ø       Wir helfen bei der Stabilisierung der  Saarbrücken Gruppen

Ø       Unsere  Thematik an den Gruppenabenden sind vielfältig

Ø       Wir nahmen an Seminaren in Hoya, Mahlertshof und in Lebach teil,

Ø       Beim  Guttemplertag in Hameln warten wir präsent

Ø       Wir nehmen die Einladungen der Beratungsstellen und der Kliniken war

Ø       Unsere Freizeitaktivitäten wurden im vergangenen Jahr auch von Externen wahrgenommen

 

Die  gute Zusammenarbeit mit dem Landesvorstand soll nicht unerwähnt bleiben

Sicherlich  gibt es auch Unstimmigkeiten, wie in jeder Gruppe.

 

Bleibt nur zu hoffen, dass das neue Jahr 2006 ähnlich positiv verläuft wie das verflossene.

 

Abschließen wollen wir den Bericht mit einem Zitat des englischen Politikers Harald Macimilian (1894- 1986)

   Die Vergangenheit sollte ein Sprungbrett sein, nicht ein Sofa.

   Daran wollen wir Guttempler von der Gruppe Einsicht uns auch halten

 Für die GTG Einsicht

Dieter Tonak

Schriftführer

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Problemlöser ?? Problemlösung? – so nicht !!!

Oder: Kopf in den Sand stecken ist keine Lösung

 

Guttempler aus dem Landesverband Rheinland – Pfalz und Saarland bei der Messe:

Welt der Familie in Saarbrücken 

 

 „Wir haben es mal wieder geschafft“, so meine Aussage nachdem am Sonntag gegen 19 Uhr die Heimreise nach Neunkirchen angetreten wurde.

Es war eine lange Zeit der Ideensammlung, Ideensortierung und die Umsetzung der übrig gebliebenen Ideen. Es ist ja nicht immer alles zu verwirklichen. Das hängt mit an der Standfläche zusammen, der zeitlichen Möglichkeiten, der zur Verfügung stehenden Helfern und der zur Verführung stehenden geldlichen Mitteln . Hier muss man der Führung unseres Landesverbandes einmal ein Lob aussprechen da sie, trotz finanzieller Engpässe, doch noch Mittel bereitstellen konnte.

Aber auch den ungenannte Sponsoren, die z.B. das Fahrzeug zum Transport der Ausstellungsgegenstände, der Werkzeuge und auch sonstiges bereitstellte (kopieren, drucken ), auch ihnen einen herzlichen Dank.

Doch was wäre das alles, wenn der Stand nicht betreut werden könnte, wenn man keine Schwester, keinen Bruder hätte der sich etliche Stunden an den Stand stellt und die, zugegebenermaßen wenigen, Fragen beantworten würde. Immerhin haben sich aus unserem Landesverband Mitglieder aus 4 Gemeinschaften bereit erklärt eine Woche lang den Stand zu besetzen und zu betreuen. Den weitesten Weg dabei hatten die Geschwister aus der Gemeinschaft LahnblicK (Altendiez) zurückzulegen. Auch ein Lob an die Geschwister die mehrmals den weg nach Saarbrücken nicht scheuten. 

Ehe ich jemanden vergesse: Allen die mit geholfen haben, egal was sie gemacht haben, allen möchte ich recht herzlich dafür danken.

Wir, die Guttempler, haben gezeigt, dass mit wenigen Mitteln, aber mit viel Einsatzfreude und Elan einiges zu bewältigen und zu erstellen ist. Möge es auch für die Zukunft so bleiben.   

Noch etwas zum Stand selbst: Ich arbeite nun schon über zehn Jahre mit an der Gestaltung dieses Standes, aber es ist mir in all den Jahren noch nicht vorgekommen, dass unser Stand auf soviel Interesse gestoßen.

ist. Und in diesem Sinne möchte ich mich einmal selber beweihräuchern. Ach ja, meiner Frau möchte ich auch noch danken, sie stößt mich immer wieder an und sagt mir was ich noch (besser) machen könnte.

In diesem Sinne:

Zeigen wir als Guttempler allen, dass wir ohne irgend welche Drogen ein gutes zufriedenes Leben führen können. Und ich glaube bemerkt zu haben:

Unsere Botschaft kommt an.

 Dieter Tonak

Mitglied der GTG Einsicht Neunkirchen                       

                                                                                           

 Die Bilder von dem Stand wurden von Bruder Schmelzer und Bruder Engel „geschossen“

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Kann man gutes nochmals toppen ? – oder:

Die unerschöpflichen Ideen unserer „Bildungsministerin“ Marga Tonak

Bericht eines rundum zufriedenen Teilnehmers

Man ist es ja von gewohnt, dass sie  sich immer wieder etwas Neues, Schöneres, Besseres einfallen lässt. Doch die Fahrt in diesem Jahr, als es in den Odenwald nach Michelstadt ging, das war der bisherige Höhepunkt ihrer Organisationsfähigkeit. Frei nach dem Motto des ehemaligen Fußball-Bundestrainers Sepp Herberger: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel begann sie mit den Planungsarbeiten schon recht früh. Und diesmal hatte sie noch Petrus auf ihrer Seite:

Das Wetter spielte auch mit.

 Erinnern wir uns einmal kurz wie es anfing. Im Jahre 2002 wurde die Idee geboren ein Wochenende mit den Gemeinschaftsmitgliedern zu verbringen. Übergreifend sollten andere Gemeinschaften mit einbezogen werden. Leider klappte das nur einmal als es im Jahre 2002 nach Montabaur , in den Westerwald, ging. 2003 hieß das Ziel Gerolstein in der Eifel, 2004 war Cochem an der Mosel das auserwählte Ziel und in diesem Jahr hatte Marga den schönen Odenwald ins Visier genommen. Nun soll diese Fahrt ja nicht nur zur Erholung dienen, nein sie dient auch der Bildung. Man lernt die nähere Umgebung kennen, besucht Denkmäler, Museen, Kirchen und regionale Feste. Das bei jeder Fahrt eine besondere Überraschung  mit eingeplant ist versteht sich bei Marga von selbst.

Hier ein Abriss des Programms der diesjährigen Tour.

ü      Abfahrt um 9:00 Uhr in Neunkirchen am FNZ (Familien und Nachbarschaftszentrum)

ü      Anzahl der Teilnehmer: 19 (17 Mitglieder,1 externe Person, 1 Kind (Purzel, der ja eigentlich schon Mitglied ist)

ü      Streckenverlauf: Neunkirchen- Kaiserslautern - Mannheim- Heidelberg- Neckarsteinacch- Hirschhorn- Gammelsbach- Erbach- Michelstadt

ü      Rast in: Raststädte Pfalz (Wattenheim); am Neckar bei Hirschhorn; Mittagtisch im Gasthaus Waldschenke (vor Erbach) 

Programm

Freitag, 29.08.2005

Ø      Gegen 14:00 Uhr, Bezug der Zimmer im Hotel  Drei Hasen

Ø      15:30 Abfahrt nach Erbach zum Besuch des Elfenbein – Museums

Ø      ab 19:00 Uhr gemütlicher Tagesausklang im Hotel

Samstag, 30.08.05

  • ab 8:00 Uhr Frühstück
  • 9:00Uhr Rundgang durch und um Michelstadt
  • Mittagessen
  • 13: 15 Abfahrt nach Amorbach
  • 14:00  Kutschenfahrt rund um Amorbach (ca.  2 Stunden)
  • Rundgang durch Amorbach mit Cafe- Besuch, Rückfahrt nach Michelstadt
  • Ab 19 Uhr Besuch des Wiesenfestes in Erbach
  • Gegen 21:30 Uhr Ausklang in einem Eiscafe (Michelstadt)

Sonntag, 30.08.05

  • ab 8:00 Uhr Frühstück
  • Räumung der Zimmer
  • 9:30 Uhr Abfahrt nach zum Jagdschloss Eulbach (mit Besuch des Botanischen Gartens)
  • 11:00 Rückfahrt
  • Mittagessen in Heidelberg (anschließend Rückfahrt, zwanglos)

Fazit:

-          Es wurde nicht gemeckert aber viel gelacht

-          Die Gemeinschaft bedankte sich bei den Geschwistern Tonak für die gute Ausrichtung der Wochenendfahrt mit einem Gutschein  (Eiscafe)

-          Die externe Teilnehmerin bedankte sich mit einem Korb voller Süßigkeiten für das schöne Wochenende bei der Guttempler- Gemeinschaft EINSICHT.

-          Die Bilder die im Anhang zu sehen sind, wurden von unserem Pressefotograf  Peter Engel

              in gewohnt gute Qualität „geschossen“.

-          Die Einstellung in unsere Home – Page erfolgt wie immer durch Wolfgang  Schmelzer   

Grammatische Fähler bitte ich enn aller Form se entschuldische  Übersetzung ins Deutsche:

Schreibfehler bitte ich zu entschuldigen

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Neue Gemeinschaftsmitglieder –

Überzeugungsarbeit zahlt sich aus

 Es war schon eine etwas grotesk anmutende Situation an diesem Samstag, dem 25.Juni 2005.Während im Zentrum von Neunkirchen das Stadtfest „lief“, Musik aus den Lautsprechern ertönte,die Gaststätten gut gefüllt waren und dem Essen und Getränken (nicht alkoholischer und alkoholischer Art) reichlich zugesprochen wurde, da feierten die Gemeinschaftsmitglieder  GTG Einsicht, nur ein paar hundert Meter weiter, die Aufnahme neuer Mitglieder.

  Drei neue Anwärter stellte die Gesprächsgruppenbeauftragte; Schwester Gisela Schröder, dem Hoch-Templer der Gemeinschaft, Bruder Joachim Beermann, zur Aufnahme vor. Leider konnte Bruder Herbert Klär ,  der mit Schwester Schröder die Gesprächsgruppe leitet, aus gesundheitlichen Gründen an diesen Aufnahme-feierlichkeiten nicht teilnehmen. Man hatte, entgegen sonstigen Gepflogenheiten, die feierliche Aufnahme auf einen Samstag verlegt um den wöchentlichen Ablauf des Gemeinschaftsabends nicht zu stören. Desweiteren wollte man sich nach den Aufnahmefeierlichkeiten noch etwas länger zu Gesprächen zusammensetzen, ohne den üblich abendlichen Zeitdruck.  

  Inge Krebs, Sarah Sepälä und Albert Houy sind die neuen Mitglieder der Gemeinschaft Einsicht. Alle drei waren über einen längeren Zeitraum Mitglied der Gesprächsgruppe. Etwa ein halbes Jahr nahmen die neuen Geschwister als Gäste an den Gemeinschaftsabenden teil, ehe sie sich zur Mitgliedschaft entschlossen. Im Vorfeld wurden alleüber die Entstehung des Ordens und  die Aufgaben die er sich gestellt hat informiert. Über den Ablauf der Aufnahme, die Zermonie oder wenn man so will, das Ritual wurden die Neuen von HT Beermann vorab informiert.

  Die Aufnahmefeier, die nach den Satzungen des Deutschen Guttemplerordens durchgeführt wurde, enthielt edoch, im musikalischen und gesanglichen Teil ein paar Erneuerungen. So sang Schwester Hildegard Schmelzer,Mitglied des Gospelchores „Gospeltrain“ Neunkirchen am Anfang der Sitzung das Lied: „Komm sag einfach laß uns leben“ ( Ursprünglich gesungen von Dana Winner) .

Bei der Einführung der neuen Mitglieder wurde das Lied von Nana Mouskouri: „Nun Freunde laßt es mich einmal sagen:  schön wieder hierzusein, schön euch zu sehn“ gespielt. Sowohl die neuen Mitglieder als auch die anwesenden Gäste fanden die Aufnahmefeier mehr als gelungen.

Als Gäste waren Gemeinschaftsmitglieder der Gemeinschaft Kerpen aus Illingen, die aus Mitgliedern der Gemeinschaft Einsicht entstanden war anwesend.

Inzwischen ist die Mitgliederzahl auf 37 angestiegen.

Bilder von der Feier:  Drück mich 

 

 

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Sommer – Party bei Hildegard und Wolfgang (Geschwister Schmelzer)

Hallo und guten Tag zusammen.

Am vergangenen Samstag, 16.07.2005 war es wieder soweit. Große Sause im Garten von Hildegard und Wolfgang.                             Es war ein Super- Event mit allem was dazugehört :

Stimmung, Gesang, Gespräche, Lachen , sich im Rhythmus wiegen, Essen und Trinken.

Für Hildegard und Wolfgang war es bestimmt Streß (wobei Wolfgang wohl den größeren  hatte).        Hildegard sorgte mit  ihrem neu gegründeten Damen Drio: The Red Shades für die musikalische Umrahmung.                                                                                                                                                         Manche waren so unverschämt und hielten bis kurz vor Mitternacht die Stellung . Ein Zeichen das es super war.                                                                                                                                                                         Schaut euch die Bilder an die von Bruder Peter Engel „geschossen“ wurden. Dafür ein besonderes Lob.

Allen die geholfen haben ein recht herzliches Dankeschön vom Gemeinschafts- Vorstand. 

***

 

Für alle die etwas mehr Zeit haben und lesen wollen: Es gibt einen Anhang – eine Satire über dieses alljährlich durchgeführte Event  Hier Klicken

Zur Bildergalerie:                            Bilder Gartenfete

 

 

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Die Maiwanderung
(oder: Erschütternd ist die Zahl der Opfer)

Ein Mensch sonst sportlich nicht der Beste,
glaubt, dass er zu dem Maienfeste,
wie Tausende, oder Millionen,
auf festen oder leichten Sohlen,
mit Guttemplern und mit andern,
in den Mai doch mit kann wandern.

Die „Einsicht“ wandert schon seit Jahren,
das hat der Mensch neulich erfahren,
im Saarland über Stock und Stein
fröhlich in den Mai hinein.
Ein immer herrliches Event
das man schon vieler Orts hier kennt.

12 Kilometer, die sind angesagt,
der Mensch hat vorher nachgefragt.
Das sind gut drei oder vier Stunden,
nicht viel, so hat’s der Mensch empfunden.
Entschlossen schließt er sich auch dann,
der Einsicht- Wandergruppe an.

Am Höcherberg da geht es los,
Schwierigkeiten?... wo sind die bloß?
Drei Kilometer sind’s jetzt knapp,
die Strecke eben, oft bergab.
Quer durch den Wald, auf guten Pfaden,
der Rucksack drückt etwas beim Tragen.

Die erste Rast, her mit dem Trinken,
das Pausenbrot, belegt mit Schinken.
Als Sitz, da dient dem Mensch ein Baum,
recht hart, doch spürt er’s kaum.
Und manchen kümmert`s einen Dreck,
wirft seinen Unrat einfach weg.

Ein junger Mensch, er wandert mit,
kurz und schnell, so ist sein Schritt.
Manch Großer blickt da skeptisch drein,
denn schließlich ist der Mensch noch klein
Doch kommt kein Jammern und kein Klagen,
der Knirps lässt sich nur selten tragen.

2 Stunden sind jetzt schon vergangen,
zu schwitzen hat man angefangen.
Die Wade zwickt, das Schuhwerk drückt,
der Mensch denkt, ich werd` noch verrückt.
Die Sonne, die brennt gnadenlos
so wird der Mensch auch Pfunde los.

In des Waldesstille dringt hinein,
plötzlich, Lärm und vieles Schrei`n.
Der Mensch sieht Menschen ungelogen,
noch jung, auch luftig angezogen,
am Weiher campen oder rasten,
im Wägelchen viel Bier im Kasten.
 

 

Die halbe Strecke hat man nun,
nun gilt es sich gut auszuruh`n.
Spätestens in `ner dreiviertel Stunde,
beginnt man mit der 2. Runde.
Zurück geht’s zu dem Ausgangspunkt,
noch ist der Mensch im Geist gesund.

Manche müssen immer eilen,
können selten lang verweilen.
Andre möchten gern verweilen,
müssen mit den andern eilen,
weil in der Gruppe mitgegangen,
fühlt man sich fast schon wie gefangen.

Die Sonne brennt nun gnadenlos,
was ist nur mit dem Menschen los?.
Der Weg führt stetig nur bergauf,
das ist nun mal des Lebens Lauf:
oft leicht geht es ins Tal hinab,
nach oben, machen viele schlapp.
*
Der kleine Mensch sollt man noch wissen,
ruhig schläft in weichen Kissen.
Er hat, was viele kaum gedacht,
fast den halben Weg allein geschafft.
Auf dem Rückweg, da lässt er sich schieben,
für mich ist Ende meine Lieben.

Der Rest wir immer mehr zur Qual,
immer weiter, keine Wahl.
Noch wenige Schritte bis zum Wagen,
dann sind vorbei des Wandern Plagen.
Der Mensch, doch innerlich zufrieden:
„Ich hab’s geschafft, seht meine Lieben.“

Ein andrer Mensch im Garten sitzt,
auch müde und etwas verschwitzt.
Er wartet auf die Wandersleut,
hat keine Mühe heut gescheut,
für deren Leibeswohl zu sorgen,
die schon gestartet früh am Morgen.

Die Gruppe sitzt so gegen vier,
müd`, kaputt im Garten hier.
Der Kaffee weckt die Lebensgeister,
der Kuchen wie vom Bäckermeister,
da ruft doch so ein Sprücheklopfer:
Erschüttert ist die Zahl der Opfer.“

Ein Mensch, der sportlich nicht sehr fit
macht nächstes Jahr auch wieder mit.


Dieter Tonak
(Mai 2005)
 

 

   Bilder von der Maiwanderung:    Klick mich

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Kann Mehrheit verpflichten?  – oder: Ist es immer gut sich an vorderster Stelle zu finden?

Rein persönliche Gedanken zum und um den Verbandstag in Mainz- Mombach ( 13.03.2005)

von reteid kanot

 

 Der Distrikt hatte eingeladen. Und alle, die einigermaßen gesund waren, sich auf den Beinen halten  konnten, nicht arbeiten mussten, waren gekommen. Das man mit unserer Mitgliederzahl nicht das kurfürstliche Schloss zu Mainz füllen kann dürfte wohl jedem klar sein. So hatte die Gemeinschaft „Mainzer Rad“ in das Soziale Zentrum des Caritasverbandes in Mainz –Mombach eingeladen.  Um es vorweg zu sagen: Die Räume dort entsprechen den Anforderungen. Man fühlt sich als eine Familie, was wir ja auch im übertragenden Sinne sind.

Als Abgeordnete des Ordens war Schw. Carola J. anwesend. Sie überbrachte sie die Grüße des Ordensvorstandes.

Bruder Martin Kl., von der Gemeinschaft Saarland aus Saarbrücken, ließ es sich nicht nehmen, trotz seiner inzwischen 88 Lebensjahre, an dem Landesverbandstag teilzunehmen. Oft meint man bei ihm er würde, während den Dialogen und Berichten, ein „Nickerchen“ machen, das täuscht. Br. Kl. ist hellwach. Er verfolgt das Geschehen auf seine Art.

Unser Landesverband ist zwar flächenmäßig groß, gemessen an der Mitgliederzahl jedoch sehr klein. Ganze 6 Gemeinschaften ( paritätisch aufgeteilt ) „tummeln“ sich in den 2 Bundesländern. Die meisten Mitglieder hat die Gemeinschaft „Einsicht“ aus Neunkirchen.  Demzufolge ist es nicht erstaunlich, dass auch die meisten Ämter im Landesvorstand von dieser Gemeinschaft  „besetzt“ sind. Geht man davon aus, dass der Vorsitzende Gerhard W., z.Z. seiner Wahl auch „Einsichtler“ war, Schatzmeister Kurt W. Gründungsmitglied der Gemeinschaft, dann  (war) ist bis auf das Amt der Distriktssekretärin Damaris K.  alles in „saarländischer Hand“ (wobei ihre Vorgängerin Brigitte K. auch „Einsicht“ Mitglied ist). Dies kann man als Gemeinschaftsmitglied mit einer gewissen Euphorie verkünden.

Kann man kann auch stolz sein auf solch eine Konstellation ???

 Sicher kann man das. Aber es bringt auch eine gewisse Verpflichtung gegenüber den anderen Gemeinschaften mit sich.

Es sei mir einmal erlaubt einen kurzen Rückblick auf die Geschichte des Distriktes zu geben, der sich allerdings nur auf das wesentliche beschränken kann.

In den 50er Jahren war der „Mittelpunkt“ der Guttempler unserer Landesverbände in der Schuhstadt Pirmasens. Dort führte  Br. R. jahrelang recht erfolgreich die Geschwister durch Höhen und Tiefen. Oft musste er sich, zusammen mit seiner Frau, als Alleinunterhalter gefühlt haben. Zumindest am Ende seiner Tätigkeit als Landesvorsitzender.   

Danach verlagerte sich das Geschehen nach Saarbrücken. Dank der  intensiven Arbeit der Geschwister dort, angeführt von Hilde und Manfred Kl. erlebte man eine Neugeburt der Guttempler im Saarland. Gleichzeitig gingen die Mitgliederzahlen in Rheinland- Pfalz zurück. Manche Gemeinschaft musste geschlossen werden. Br. Kl. war jahrelang auch Ordensvorsitzender.

Eine Zeit auf die wir heute noch stolz sein können. Sein Nachfolger; Bruder Kurt W., setzte die Arbeit erfolgreich fort. Doch Br. W. hatte nicht nur das Amt des Vorsitzenden inne. Er kümmerte sich „nebenbei“ noch (mit) um die Finanzen, machte Suchthilfe, Öffentlichkeitsarbeit usw. Doch irgendwann einmal ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Kurt W. trat zurück, zumindest als 1. Vorsitzender. Und so , ich glaube man kann es ruhig so sagen, begann die „Saarbrücker Krise“.

Zwar war ist Geschäftsstelle in Saarbrücken doch alle Ämter, außer dem des Schatzmeisters, gingen zu den Mitgliedern der Gemeinschaft Einsicht über.

Die Geschichte wiederholt sich.

Ob Erweiterung der Klinikbetreuungen, Krankenhausbetreuung, Gründung von Gesprächsgruppen, von Kinder- und Jugendgruppe, von der Betreuung  und Herrichtung des Standes bei der „Welt der Familie“ usw., (fast) alles lag in den Händen der „Einsichtler“. Es ging (geht)  jahrelang gut. Man (ist) war stolz jemand zu sein.

Die Geschichte wiederholt sich.

Inzwischen, so ist jedenfalls mein persönlicher Eindruck, geht die Bereitschaft in der „Einsicht“ zurück, als Galionsfigur zu fungieren. Eine gewisse (Amts-) Müdigkeit meine ich feststellen zu können. Wen wundert’s. 

Und so sehe ich auch eine Wende zum Guten (pardon: Es gibt ja nichts Schlechtes bei uns), wenn es so kommt wie es geplant ist und so gewählt wird wie auf der Klausurtagung 2004 vorausgeplant wurde.

Dann wird sich die Geschichte wohl noch einmal wiederholen. Die Verantwortung wird wohl noch einmal dorthin zurückkehren wo sie schon einmal in den 50ziger Jahren war: Nach Rheinland- Pfalz.

Die  Delegierten haben dann nur ein Wahlproblem (Zitat von Gabriel Laub):

Wen soll ein wählerischer Mensch denn wählen?

Ende des Berichtes

Bildergalerie vom D-Tag in Mainz Mombach

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Hardy´s Geburtstag     

 

Normalerweise bin ich nur für die Öffentlichkeitsarbeit in der GT-Gemeinschaft-„ Einsicht „ zuständig, doch ab und an geschehen auch interne Ereignisse,die es allemal wert sind, veröffentlicht zu werden!

So möchte ich diesmal von einem Event berichten, welches sich uns wie folgt ankündigte:

            .....ein heimtückischer, hinterhältiger, gemeiner Kalender

hat ein äusserst sensibles Ereignis offenbart:                                                                                              

jemand, den Sie gut kennen, wurde Opfer einer weltweiten                                

            Verschwörung, die Menschen ohne Grund alt werden lässt.

           

Unser Bruder Hardy Bock feierte im AWO-Heim in Ludwigsthal seinen 60 sten Geburtstag und wir „ Einsichtigen“ waren eingeladen. Am 26.  Februar um 19:00 Uhr

ginge es los.Leider konnten nicht alle an den Feierlichkeiten teilnehmen, da sie aus

beruflichen – oder persönlichen Gründen verhindert waren.

Martin Später und ich kamen gegen 20:00 Uhr am Ort des Geschehens an und wurden gleich mit den Worten begrüßt: „ Herzlich willkommen, sucht euch erst mal

eine Sitzgelegenheit, uns fehlen etwa 20 Stühle „. Mir fiel gleich die Geschichte ein,wie ein Lehrer den Kindern die Mengenlehre erklärt:

„Stellt euch einmal vor, in einen leeren Raum gehen 3 Personen, danach gehen 5 Personen wieder raus; also müssen wieder 2 Personen in den Raum gehen, damit dieser leer ist „ !

Hardy als Pädagoge hatte natürlich eine ganz andere Rechnung aufgemacht;

und zwar:

            Von cirka 80 geschätzten Gästen sind:

·         mindestens 15 am Buffet zum Essenfassen,

·         wenigstens 3 im Durchschnitt auf dem Weg zur Toilette,

·         4 – 5 Pesonen gehen nach draußen rauchen

·         und letztendlich müssen sich wenigstens 3-4 Leute von ihren Plätzen erheben um die zuvor genannten durchzulassen.

Hieraus ergibt sich zwangsläufig, das 50 bis 55 Stühle ausreichen müssen!

Manchen Leuten war es tatsächlich zu eng. Ein Paar verließ mit den Worten „ Wir lassen uns in unserer persönlichen Freiheit nicht einengen „ sofort wieder die Feierlichkeiten. Wir standen aber auf dem Standpunkt, man darf alles nicht so eng sehen.

Im Laufe des Abends hat sich dann dieses Platzproblem von selbst aufgelöst.

Zu Beginn des Abends wurden wir musikalisch von Hardy und seinen Musikern mit

Irischer Folklore begrüßt.

 

 Übrigens: Hardy, der ja mit Joachim Beermann zu unserer geistigen Elite zählt, ist inunserer Gemeinschaft für rechtliche – und wissenschaftliche Fragen zuständig. Dies stellt er uns öfters mit seinen fundierten Vorträgen und Erklärungen unter Beweis.

 Im Laufe des Abends haben dann unsere Schwestern Marga Tonak und Gisela Schröder dem Geburtstagskind „ Hardy“ im Namen der GT-Gemeinschaft Einsicht gratuliert und ihm ein Geschenk überreicht. Auch wurde ihm zum Anlass seines Ehrentages der Titel „ Ur Alt Sack „ verliehen, welcher er in Zukunft ehrenvoll tragen und in keinster Weise in den Schmutz ziehen darf.

Hervorzuheben war auch der musikalische Vortrag unserer Schwester HildegardSchmelzer, die unter Gitarrenklängen dem Geburtstagskind ein Ständchen gab.

Ein weiteres High-Ligth waren die von Christa ( Lebensgefährtin von Hardy ) und Ihren Partnerinnen dargebrachten Sketche und Lieder.

 

Zum Ausklang des Abends spielten Hardy und seine Mannen noch fetzige Schlageraus den 60 ger und 70 ger Jahren.

Aus meiner Sicht gesehen ein gelungener und kurzweiliger Abend mit hervorragen- den musikalischen- und schauspielerischen Akteuren. Auch der Küche muss ein Loberteilt werden, deren Buffet kaum Wünsche offen ließ.

 Wie uns Hardy zu einem späteren Zeitpunkt bestätigte, haben sich seine nicht abstinenzen Gäste gewundert, daß man auch ohne alkoholische Getränke kräftig und ausgelassen feiern kann. 

 

 

Ps.: Was mir noch auffiel:

            „ Warum gehen eigentlich Frauen im Lokal meist zu zweit auf die Toilette“ ?   In meinemT-Shirt mit der Aufschrift:- Ich bin 55 Jahre, können Sie mir über die

Straße helfen ?- sehe ich ja noch einen Sinn, aber dieses.........,

 

vielleicht kann mir in dieser Frage mal jemand weiterhelfen!

 

Peter Engel                                                                                                                      Elversberg, den 03.03.2005

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Sachgebiet: Gesundheit - Soziales - Suchthilfe

 

Seminar    : Aufsuchende Hilfe

Seminarort: Fachklinik Mahlertshof

Zeitraum   : 04.02.- 06.02.2005

 

Bericht zum Seminar von Marga und Dieter Tonak

 

 Der Mahlertshof ist eine Einrichtung des Guttempler- Hilfswerkes. Er liegt in der Nähe der hessischen Stadt Fulda, in der Vorderröhn. 45 Patienten können hier Aufnahme finden. Eine, gegenüber anderen Fachkliniken, eher familiäre und idyllische Einrichtung. Sie liegt, wie fast alle Kliniken dieser Art abseits vom Alltagsgeschehen, sprich einige Kilometer von der nächsten Ansiedlung entfernt. Doch gerade in der familiären Art liegt wahrscheinlich der Reiz dieser Einrichtung. Zur Seminarszeit war die Klinik mit 41 Personen fast gänzlich belegt. Um es vorweg zu sagen: Die Unterkunft war in Ordnung, die Verpflegung Spitze. Ein Lob der Verwaltung und dem Personal.

 

 Der österreichische Schriftsteller ( humoristische Romane und Erzählungen über das Leben der ländlichen Bevölkerung) Karl-Heinrich Waggerl sagte, als er auf die Hilfe angesprochen wurde folgendes ( Zitatanfang):

„Gott will nicht, dass du ihn für den Nächsten um Hilfe anflehst, sondern dass du hingehst und hilfst“  (Zitatende).

 

 Aufsuchende Hilfe, so war die Vorgabe zur Seminarausschreibung. Was verbirgt sich dahinter, was ist zu tun, wie kann (soll) man es tun, wann soll man es tun und wie lange soll man aufsuchende Hilfe gewähren oder anbieten. Das Thema ist für ältere Schwestern und Brüder nicht neu. Es wurde schon früher von den Guttempler praktiziert, ehe man zu der These überging:

Wer ein Problem mit einem Suchtmittel hat der soll zu uns kommen, nicht wir zu ihnen.

In einer Zeit wo sich jedoch das Verhalten der Gefährdeten, Betroffenen und Mitbetroffenen geändert hat, das Alter dieser Zielgruppe sich enorm verjüngt hat man sich an diese Art der Hilfe noch einmal erinnert. Vielleicht ist es nicht für jede Gruppe und Gemeinschaft durchführbar. Man sollte jedoch in den Gruppen und Gemeinschaften darüber reden und diskutieren. Das ist es allemal wert.

 

 Eine spannende Geschichte, das Seminar und das Thema. Die Zeit an diesem Faschingswochenende ging rasend schnell vorbei.

Einen nicht unerheblichen Teil an diesem informativ, kurzweiligen Seminar hatte vor allem Moderator Christian Bölcke aus Hamburg.

Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig so schien seine Devise für dieses Wochenende zu lauten. Ausreichende Pausen die zwischenmenschlichen Beziehungen zu pflegen waren genauso vorhanden wie eine abwechslungsreiche Gestaltung der einzelnen Themenblöcke. Rollenspiele und eine Gesprächsrunde mit Patienten rundeten das Seminar ab.

 

 Etwas unglücklich war wohl der Zeitpunkt gewählt. Am Faschingswochenende blieb der Ein oder Anderen lieber in den heimlichen Gefilden. So waren es nur 8 Teilnehmer aus 6 Landesverbänden die angemeldet und auch gekommen waren. Anwesend auch der Leiter des Sachgebietes Gisbert Ulmer.

 

 

 

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Auf ein Neues . 

„Tradition ist die gewaltsame Fortsetzung einer abgeschlossenen Geschichte“ so äußerte sich Wolfgang Herbst einmal. Dem kann, muss man aber nicht zustimmen. Gewiss, manches  wird zur Gewohnheit oder ist nicht mehr so wie vor Jahren. Eine gewisse Anfangseuphorie geht mit der Zeit verloren, so ist nun einmal der Ablauf in unserem Leben. Aber gleich von einer gewaltsamen Fortsetzung sprechen zu wollen ist doch mehr als übertrieben.

Die Mitglieder der Gemeinschaft Einsicht trafen sich nun schon zum 10.Male um gemeinsam ein neues Jahr zu beginnen. Manche Gemeinschaftsmitglieder hatten es diesmal vorgezogen den Jahreswechsel  in einem anderen Kreis zu vollziehen, andere waren beruflich verhindert, andere  wiederum wollten einfach einmal nicht. Trotzdem trafen sich an diesem 31.12.2004 noch 17 Gemeinschaftsmitglieder und 2 Personen aus der Gesprächsgruppe um in unserem „Heimchen“ , dem Familien- und Nachbarschaftszentrum, die Zeit bis zum Jahreswechsel zu verbringen. Auch Bruder Jürgen Traebert hatte es sich nicht nehmen lassen die fast 60 Km von Rotalben bis nach Neunkirchen auf sich zu nehmen und für  kurze Zeit mit seinen beiden Söhnen bei uns zu verweilen.

Traditionsgemäß eröffnete „Chefin“ Brigitte Klär den Abend mit den ihr eigenen, gefühlvollen  Worten. Sie bedankte sich bei allen die zum gelingen dieses traditionellen Treffens ihren Beitrag geleistet hatten. Besonders erwähnte sie, und schloss in ihre Gedanken mit ein, die Opfer, Ver-wundeten und Hinterbliebenen der Kotstrophe in Asien.   Es war eine ihrer letzten Aufgaben im Vorstand der Gemeinschaft, da sie ja im Januar nicht mehr für ein Amt zur Verfügung steht, und eine mehr als traurige dazu. Schwester Marga Tonak  sprach ebenfalls ein paar Worte zum Jahres-wechsel.  Danach ging es zum gemütlichen Teil über, essen trinken, sich einfach nur unterhalten. Ein spezielles Programm war nicht erstellt. Bruder Schmelzer hatte jedoch eine kleine Kostbarkeit bereit: Er führte den nun schon mittlerweile zum Kult gewordenen Sketch „Dinner for One“ im Film vor.

Die schon inzwischen obligatorisch gewordene Tombola, zur Auffrischung der Gemeinschaftskasse,  wurde von den Geschwistern A. Gebhardt, G. Schröder und H. Klär souverän geleitet und über die Bühne gebracht. Die Gemeinschaftsmitglieder hatten beschlossen die Hälfte der Einnahmen auf ein Spendenkonto für die Opfer der Asien-Katastrophe abzuzweigen. So konnte Kassierer H. Klär kurz vor Jahreswechsel den anwesenden verkünden, dass 65 Euro für diesen guten Zweck überwiesen werden können. 

Ja und dann war es so weit, der Jahreswechsel wurde vollzogen.

Allgemeine Glückwünsche wurden ausgetauscht, man ging auf die Strasse um sich das Feuerwerk, das im übrigen doch wenige geworden ist, anzusehen. Nachbarn und Bekannte, die sich kurzzeitig eingefunden hatten wünschte man ebenfalls ein „Prost Neujahr“ .

Gegen 1Uhr 30 machten sich die Ersten auf den Heimweg. Hartgesottene hielten es bis 3:30 Uhr aus.Um 10 Uhr morgens (Neujahrstag) traf sich der harte Kern zum Aufräumen („klar Schiff machen“) und zum „Vernichten“ des übrig gebliebenen Essens.

Um noch einmal auf den Ausgangspunkt zu kommen: Traditionen aufrecht zu erhalten muss nicht in Stumpfsinnigkeit ausarten, es kommt darauf an ob man Traditionen nicht auf irgendeine Art auffrischen kann.Und das hängt schließlich immer davon ab wie sich Menschen in Traditionen einbringen.

Die Gemeinschaftsmitglieder wünschen allen Menschen

Ein gutes, friedvolles Jahr 2005

 Diesen Bericht schrieb:

Reteid Kanot

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Weihnachtsfeier 2004

Ein Bericht von Knecht Rupprecht

........... dann steht Weihnacht im Kalender.

 

So endet einer von zahlreichen  Versen die  der Nikolaus bei der Weihnachtsfeier der GTG Einsicht sprach.

Nach einem Jahr Pause erschien er wieder, der Mann in seinem roten Mantel.

Entgegen seiner sonstigen Art rügte er keinen der Gemeinschaftsmitglieder, sondern ließ die Weihnachtszeit , DAMAL und HEUTE, in Reimform Revue passieren.

Er war nicht gerade begeistert den allzu stark geschmückten Häusern und von den vielen „Kollegen“ die an den Häuserwänden sich mühsam einen Einstieg suchen (Auszug) :

............

Häuser, was ich gar nicht schätze,  

erleuchtet sind wie Kirmesplätze,

Kollegen, alle schwer beladen,

an Häusern, Giebeln und Fassaden,

hangeln, klettern, furchtbar fluchen,

verzweifelt nach `nem Einstieg suchen,

er zeigte aber auch kleine Eigenarten verschiedener Mitglieder auf (Auszug):

...........,

die Tische hier sind schön gedeckt,

die Marga meist dahintersteckt,

und Hildegard was nicht verpönt,

alle mit `nem Song verwöhnt,

Bruder Tonak mal nicht motzt,

die Geschwister nicht ankotzt,

Martin Später mit Verlaub,

in Peru sein Geld drauf haut,

der Hardy, was er sonst nicht liebt,

uns bis 9 Uhr die Ehre gibt,

wenn Eintracht Frankfurt mal gewinnt,

das Peter –Uwe fröhlich stimmt

..........,

und am Schluß den alljährlichen Kampf von Schwester Schröder mit ihrem Weihnachtsbaum, der in dem Reim endet:

........,

Schwester Schröder ganz verschwitzt,

vor ihrem Weihnachtsbaume sitzt,

und kriegt den Baum nicht in den Ständer,

dann steht : Weihnacht im Kalender.

 

Aber auch einen wehmütigen Rückblick auf Traditionen die schon (fast alle) in Vergessenheit geraden sind hatte der Nikolaus parat (Auszüge):

........,

Oma, Mutter schon bei Zeiten,

zum Fest taten alles vorbereiten,

alle saßen  unbeschwert,

abends um den warmen Herd,

und der Raum erfüllt von Duft,

von gebratenen Äpfel kam der Duft,

als noch nicht die künstlichen Bäume,

zerstörten alle Weihnachtsträume,

........,

Auch das Beschaffen des Weihnachtsbaumes war damals noch etwas schwieriger:

.........,

Opa..., oder der Papa,

weil kaum Geld im Hause war,

in dunkler Nacht am Waldessaum,

klauten einen Tannenbaum,

sich versahen bei dem schlechten Lichte,

heim brachten sie nur eine Fichte,

 

Dann wurden noch, wie üblich, besonders aktive Gemeinschaftsmitglieder mit einem „Sonderpreis“ geehrt.

So erhielten die Schwester Anneliese Gebhardt, Gisela Schröder und Alfred Franz ein, in schwerer Heimarbeit, gebastelten Sonderpreis für Gesprächsgruppentätigkeit über Jahre in Bruchmühlbach- Miesau und Neunkirchen (Foto).    Der künftige (wahrscheinlich) Schatzmeister des Distriktes, Bruder Beermann erhielt , symbolisch, eine Lupe mit der er künftig die Cent und Euro- Münzen oder –Scheine finden kann. Vielleicht findet er dann mehr als der jetzige Schatzmeister, der es ohne Lupe, aber mit sehr viele Energie und auch sehr viel Können gemacht hat(te).

Auch HT Brigitte Klär erhielt in Abwesenheit (berufstätig) einen Preis für langjährige Vorstandsarbeit. Schwester Klär hat ja definitiv ihren Rücktritt für 2005 angekündigt.

Ach ja, Purzel muss noch erwähnt werden. Auch er war anwesend  und trat, direkt nach dem Erscheinen des Nikolaus mit demselbigen in einen lebhaften Dialog.

Zum Schluß überreichte der Nikolaus allen Anwesenden eine kleine Tüte mit diversen Leckereien (Foto) und einen von Schwester Marga Tonak extra erstellten Kalender 2005 der alle bekannten Termine der Gemeinschaft und des Distriktes sowie alle Geburtstage der Gemeinschaftsmitglieder aufzeigt.

  

 

Zum Schluß dieses Berichtes soll nicht unerwähnt bleiben, dass Bruder SIGI MOHRBACHER aus Miesau den weiten Weg nicht zu uns gescheut hat. Leider war seine Frau, unsere Schwester Ruth, verhindert.

Auch Mitglieder der Gesprächsgruppe aus Neunkirchen nahmen an der Weihnachtsfeier teil.

 

Bisherige „Preisträger“ der Gemeinschaft :

Ø      Wolfgang Schmelzer       erhielt einen „Wolfi“ für die Herstellung guter Filme

Ø      Heinz Jürgen Gebhardt   erhielt einen „Schwenker“  für  seine Dienste bei den Sommerfesten

Ø      Brigitte Gebhardt und Kerstin Beermann

                                                 erhielten einen Preis als „Küchenfee“ für ihre Tätigkeiten bei Festlichkeiten

Ø        Herbert Klär           erhielt eine „Schatztruhe“ zum Aufbewahren der  Finanzen unserer  Gemeinschaft

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Die EINSICHT wurde (schon) 15 Jahre  (alt?)

Eine Nachlese von reteid Kanot

 

Liebe Freunde, dies ist eine etwas länger Geschichte, die sich aber zu lesen lohnt. 

 

Die GTG Einsicht feierte im Mai ihr 15 jähriges Bestehen. Dies ist für manche ein Grund zum Feiern, für andere ist es ein Tag der keine besondere Bedeutung hat. Nun gut, andere Gemeinschaften bestehen schon mehr als die doppelte Anzahl von Jahren und mehr. Nur, für mich persönlich ist jedes Jahr die unsere Gemeinschaft besteht ein gewonnenes Jahr. Es zeigt mir doch, dass es trotz mancher Unstimmigkeiten, die hin und wieder auftreten,  weitergeht und wir in unserer Stadt Menschen, die eine Anlaufstelle wegen ihres Suchtverhaltens, oder auch für solche die unserer Idee nahe stehen, suchen anbieten können.

Es war ein  gelungener Abend an diesem Mittwoch im Mai.

Beiträge einzelner Gemeinschaftsmitglieder lockerten den Abend auf. Ohne die anderen Beiträge in den Hintergrund drängen zu wollen gefiel mir doch der nachfolgend abgedruckte sehr gut.

Nehmt Euch etwas Zeit und dann viel Vergnügen beim Lesen.

 

   Am 16. 11.1996 war es als ein Waldbauernbub aus Schneitzelreuth in die weite Welt, also nach Neunkirchen ins Saarland reiste.   

Schon am ersten Morgen machte mir meine damalige Freundin Kerstin klar, dass ich den Saarländern sagen müsse, dass ich angekommen bin.

Ich ging also, mit banger Furcht im Herzen, in ein großes Haus auf dem Rathaus geschrieben stand. In Schneitzelreuth bestand das Rathaus aus 2 Zimmern und hier in Neunkirchen schickte man mich über endlos lange Flure und in große Zimmer hinein. Zu Leuten ich gar nicht kannte. Das war schon sehr komisch, denn in Schneitzelreuth kennen sich natürlich alle Menschen, es gibt dort nur sehr wenige.

   Am Ende dieser Prozedur war ich irgendwann Saarländer geworden, wie man mir Freude strahlend mitteilte, nicht ohne mich aufzufordern, dass ich mich unbedingt beim Arbeitsamt melden müsse, denn was so ein richtiger Saarländer wäre würde tüchtig schaffen. Also machte ich mich mit noch bängerer Furcht als zuvor auf die Suche nach dem Arbeitsamt, welches ich, mit Hilfe von ein paar freundlichen Eingeborenen, dann auch nach geraumer Zeit fand. Man schickte mich über endlos lange Flure..... aber das kennt ihr ja bereits. Am Ende war ich immer noch Saarländer, immerhin, aber auch arbeitslos. 

   „Also wir können nun wirklich nichts für Sie tun, am besten helfen Sie sich selbst“ sagte man mir.

Das war also das Haus das Verrückte macht wie ich später von Eingeweihten erfuhr. So vergingen die ersten Tage und am Ende fand ich sogar Arbeit, oder so was ähnliches. Genauer fand ich einen Ort an dem pausenlos Menschen umherliefen und man mir für viel Arbeit wenig Geld gaben. Und so ist es bis heute geblieben, aber das ist eine andere Geschichte.

   Nun bin ich ja ein junger Mann der in seinem früheren Leben zu viel Durst auf zu viele, und vor allem falsche, Getränke gehabt hat.  Und so suche ich an allen Orten, an denen mich länger aufzuhalten gedenke, Menschen die in ihrem früheren Leben genauso viel Durst auf die falschen Sachen gehabt haben wie ich. Ich suchte und suchte nach einer Gruppe die zu mir passen würde, nach anonymen Trinkern und nicht so anonymen Säufern und meine damalige Verlobte Kerstin riet mir, sie doch zu dieser Bruderschaft zu begleiten die da Guttempler Orden heißt. Dort würde ich zur EINSICHT gelangen.

   Auf meine begierigen Fragen hinteilte sie mir mit, dass sie mir nicht allzu viel erzählen dürfe. Denn im Grunde sei alles sehr geheim und ich müsse selber sehen und schauen. Da ich aber so wiss-begierig war erbarmte sie sich am Ende doch meiner und gab mir ein paar wenige Einblicke in die faszinierende Welt dieser geheimnisvollen Gemeinschaft. Meine Mutter hatte mich Zeit ihres Lebens vor Sekten gewarnt und unser Religionslehrer auch, doch meine Neugier war stärker als alle Vernunft.

Ich erfuhr von Kerstin, dass es einen Vizetempler gibt der schon sehr bedeutend ist, eine Hochtemplerin die enorm viel schafft und sehr hoch ist, dass in einer anderen großen Stadt ein Distriktstempler residiert, und dass es einen Kaffeetempler gibt der über allen anderen steht. Und da ich gerne Kaffe trinke bin ich einfach einmal mitgegangen.

Kerstin warnte mich noch vor einer geheimen Organisation innerhalb des Ordens die K.U.R.T. hieße, von allen aber nur flüsternd Kurt genannt werde und damit solle man sich besser nicht anlegen, vor allem das Wort Geld nicht aussprechen.

Ich ging also zu den Guttemplern, die sich hier in Neunkirchen die Einsichtigen nennen. Ich erfuhr viel Neues dort, so z.B. warum es dort etwas gab was sich Frau und Familie nannte, Mann und Familie aber nicht.  Schade dachte ich später, wenn ich groß geworden bin wollte ich doch eine Familie gründen.  Es gab Brüder und Schwestern die für die Öffentlichkeit arbeiten aber die traf ich nie,

wahrscheinlich weil sie so beschäftigt waren und ihre Arbeit sehr geheim war. Ihre Arbeit war wohl so geheim, dass Öffentlichkeitsarbeit bedeutete, dass nichts davon an die Öffentlichkeit dringen darf. Doch heute stimmt das nicht mehr, denn seit der Bruder Peter E. die Öffentlichkeitsarbeit betreut, dringt mehr und mehr von seiner guten Arbeit nach außen.

Es gab eine Kindergruppe, jedoch wenige Kinder und eine Jugendgruppe doch wenig Jugendliche. 

Es gab Geschwister die für die Bildung arbeiteten und zwar für die, die nicht so gebildet waren und das freute mich sehr, denn bilden wollte ich mich auch sehr gerne.

Und dann waren noch stark idealisierte Brüder und Schwestern in einer Gruppe tätig die sich Suchtgefährdetenhilfe nennt.

Vorsteher war Bruder Dieter T. der berühmt geworden ist durch sein inzwischen patentiertes M.d,N. Prinzip. Für die die es noch nicht kennen, das bedeutet: „Motivieren durch Nörgeln“.

Zu diesem Prinzip scheint auch die ständige Anwesendheit einer Zimmerlinde zu gehören. Später wurde mir klar wie schwer es Menschen fallen kann einen Mittwoch von einem Dienstag zu unterscheiden, dass man, wenn gar nichts mehr hilft am besten Eis essen geht, und wenn das auch nichts nützt erst einmal einen Arbeitkreis einberuft. Der Arbeitskreis geht dann erst einmal Eis essen.

Von Zeit zu Zeit schwärmen die Geschwister aus in ferne Lande, die so geheimnisvolle Namen wie Münchwies, Thommener Höhe, Rosenberg und Fliedner tragen. Aber das trauen sich nicht alle und das kann ich gut verstehen, denn solche Reisen sind lange und sehr gefahrvoll.

   Es gibt Geschwister die in einem Keller leben und dort geheimnisvolle Computer bedienen, wahrscheinlich nach Guttemplern in fernen Ländern suchen. Das ist Bruder Wolfgang S. der uns dann und wann in einem Film Bilder seiner Suche zeigt. Und wenn er dann aus seinem Keller heraufsteigt, trifft er an der Oberfläche seine Schwester Hildegard S. und dann freuen sich beide sehr.

   Wir haben eine Schwester, Tatjana genannt, deren größter feind die Uhr ist.  Und unseren Bruder Peter- Uwe der in einem früheren Leben wahrscheinlich Notar war und heute in einer Wohngemeinschaft mit einem seltenen Vogel lebt, welcher Charly heißt und einen hessischen Dialekt spricht. Schwester Gisela und Bruder Herbert machen Neuankömmlingen klar, dass Sucht nicht das Ende sein muß, dass sie am Ende aber Guttempler werden müssen.

Ich habe mich eingefunden in diese Gemeinschaft und beruhige inzwischen Freunde und Bekannte, dass ich immer noch katholisch bin und auch nicht exkommuniziert.

Ein Sachgebiet Mann und Familie hat sich immer noch nicht gegründet, aber ich habe meine frühere Freundin , und spätere Verlobte geheiratet und bin inzwischen stolzer Mitbesitzer eines Purzels oder er besitzt mich.

Inzwischen empfinde ich alles was mir früher so seltsam vorkam als vollkommen normal aber das ist wahrscheinlich bei allen Verrückten so.

Auf die nächsten 15 Jahre

 Euer Bruder

Joachim B.

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Guttempler beim Selbsthilfegruppentag in der Fachklinik Münchwies,

oder

Öffentlichkeitsarbeit, sieht sie so aus ?

Es war mal wieder soweit. Die Fachklinik Münchwies lud zu ihrem traditionellen Selbsthilfetag ein und viele, viele kamen.

Auch wir, die Guttempler aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland waren anwesend. Ein Vertreter der Gemeinschaft „Lahnblick“/Altendiez, ein Vertreter der Gemeinschaft „Kerpen“/Illingen,  5 Vertreter der Gemeinschaft  „Einsicht“/Neunkirchen und als Vertreter der MINIS war „Purzel“ Beermann anwesend. Das so viele Vertreter der „Einsicht“ anwesend waren hat seinen Grund darin, dass diese Gemeinschaft bis Anfang 2004 die Klinik monatlich betreut. Inzwischen teilt man sich die Arbeit mit „Kerpen“.  

   Dieser Selbsthilfegruppentag ist dazu gedacht den Gedanken der Hilfe zur Selbsthilfe zu ver-stärken bzw. Menschen, die bisher diesem Gedanken skeptisch gegenüberstanden, zu überzeugen: Es gibt eigentlich, für den Suchtbereich gesprochen, keine bessere Alternative.

Dieser Tag  ist dafür gedacht, dass sich die einzelnen Gruppen und Organisationen darstellen, ihre Arbeit erläutern,  neue Wege aufzeichnen oder eventuelle Änderungen in ihrer bisherigen Arbeits-weise aufzuzeigen. Er, der Selbsthilfegruppentag, ist in keiner Weise dazu gedacht einen Grup-penabend daraus zu machen, was heißen soll: Eigene Erlebnisse und Erfahrungen dürfen zwar eingebracht werden, jedoch nicht in den Vordergrund gestellt werden.

Dieser Tag gilt eigentlich nur der Information, nicht der Selbstdarstellung.

  Leider wird, ich bin nun schon im 10. Jahre dabeigewesen, von einer Organisation immer wieder, ich muss es sagen, missbraucht. In diesem Moment tritt sie ihre eigenen Grundregeln mit Füßen, die da Anonymität heißt. Diese Selbstdarstellung ist zu akzeptieren, wenn es nachmittags  in den zuge-wiesenen Räumen zu Dialogen zwischen Patienten und Vertretern der Gruppen kommt. Aber in keiner Weise kann man das  in der Podiumsrunde, am Vormittag gut heißen. Und diese „Arbeitsmethode“ wird noch akzeptiert.

  Nun ist die Frage zu stellen: Wenn Vertreter der anderen Verbände anwesend sind, warum erfolgt nicht hin und wieder auch von dieser Seite aus eine Wortmeldung? Ist dies nur die Aufgabe der Person die auf/im dem Podium, bzw. in der Diskussionsrunde sitzt? Ich glaube nicht.

Unsere Arbeit besteht darin das Selbstwertgefühl zu fördern,  das Selbstbewusstsein zu stärken, Persönlichkeitsentwicklung in den Vordergrund zu stellen.

 Diese Arbeitsmethode bestimmt eigentlich unsere Gemeinschaftsarbeit. 

  Leider vermisst man dies bei den anwesenden Mitgliedern, nicht nur unserer Organisation.

Etwas mehr Forschheit, im Rahmen des vorgegebenen Rahmens der Diskussionsrunde, unsererseits wäre hier schon angebracht.

Hier ist uns ein Verband scheinbar um Längen voraus. Deshalb bin ich auch etwas neidisch auf diese Kollegen.

 

Öffentlichkeitsarbeit bei den Guttemplern: Es gibt viel zu tun, packen wir es an ( lassen wir sie nicht liegen).

 

Dieter Tonak

GTG Einsicht“

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Öffentlichkeitsarbeit in Schulen (Projekt: Pro Kids)

oder

Muss man sich das antun ?

 

   Ich glaube es war 1994 im November auf meinem ersten überregionalen Guttemplerseminar in Bad Bevensen als ich von dem Seminarleiter erfuhr:

Jeder Guttempler ist ein Öffentlichkeitsarbeiter, egal in welchem Sachgebiet er tätig ist.

Es war ein Seminar des Sachgebietes Öffentlichkeitsarbeit auf das man mich geschickt hatte. Und ich habe das Angebot gerne angenommen.

   Ende Oktober dieses Jahres hat es sich nun ergeben, dass die GTG EINSICHT von der Kripo Neunkirchen gebeten wurde im Rahmen des Projektes „Pro Kid“  Präventionsarbeit in der erweiterten Realschule in Wellesweiler zu machen. Aufklärungsarbeit über Alkoholmissbrauch, - Gefährdung und – Abhängigkeit. Vorgesehen waren 2 Tage mit jeweils 4 verschiedenen Klassen und je Klasse 2 Schulstunden. Ich erinnerte mich sofort an die Aussagen des damaligen Seminarleiters und sagte mein Teilnahme als Referent zu. Das ich später, aus verschiedenen Gründen leider teilweise alleine diese Arbeit machen musste (Schwester Hildegard Schmelzer war an einem Tag für 2 Stunden auch anwesend), war mir bei meiner Zusage nicht klar. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.  

   Nun gut. Ich ging also frohen Mutes und mit klopfendem Herzen in die Schule, meldete mich ordnungsgemäß bei dem zuständigen Direktor, musste mich in Geduld üben bis er Zeit für mich hatte. Der Pessimist in mir meldete sich: „Das kann ja heiter werden“, sagte er zu mir, und weiter: „ Da ist ja die Ordnung bei Euch in der Gemeinschaft größer als hier in der Schule“. Ich beruhigte mich und dachte, wenn es so schlecht anläuft dann kann es nur noch besser werden.

   Man hört ja so vieles wie es mit der Disziplin in den Schulen so steht, aber was ich hier erlebte war für mich die Härte. Nun, ich bin bereits in dem gesegneten Alter von 62 Jahren, meine Auffassung über Respekt vor dem/der LehrerIN mag etwas konservativ sein, doch was ich erlebte war jenseits all meiner Vorstellungskraft. Um die Disziplin und Aufmerksamkeit hier schildern zu können bedürfte es etlicher Seiten, die nicht zur Verfügung stehen. Es ist auch nicht meine Aufgabe darüber zu diskutieren. Jedoch muss man über die indiskutable Aufmerksamkeit der Schüler reden. Etwas Neues, ein neues (Lern-) Fach oder ein neues Thema sollte eigentlich zu Aufmerksamkeit Anlaß geben, weg vom alltäglichen Lernprogramm. Aber weit gefehlt. Die Aufmerksamkeit hielt im höchsten Fall 10 Minuten an, dann war sie für den Rest der Stunden dahin.

Ich bin der Meinung den „Unterricht“ locker gestaltet zu haben, was auch der zeitweise anwesende Leiter des Projektes Herr Müller bestätigte. Man versucht die Schüler mit einzubinden, man stellt Fragen und erwartet manchmal auch eine Antwort. Aber das Thema Sucht: Legale Drogen, scheint schon in der Jugend ein Tabu- Thema zu sein. Manche Jugendliche, die zeitweise Interesse zeigten und  auf Fragen antworteten wurden gnadenlos ausgebuht oder ausgepfiffen. Auch das Interesse des Lehrpersonals ist sehr gering. Nur einmal war ein Lehrer anwesend. Das ganze gipfelte in einer Aussage eines mir gut bekannten Lehrers, der selbst Alkoholiker ist: Damit will ich nichts mehr zu tun haben und ging mit einer Entschuldigung nach ca. 15 Minuten. Ich habe immer gehofft: In einer anderen Klasse ist es besser. Doch das war ein Trugschluß. 

   Ein mir gut bekannte Person aus dem Freundeskreis macht diese Präventionsarbeit schon längere Zeit. Er kommt scheinbar besser klar als ich. Ich bewundere ihn ob seiner Nervenstärke. Ich jedenfalls war nach diesen jeweils 4 Schulstunden gestreßter als nach 8 Stunden normaler Berufstätigkeit. Und ich habe mich gefragt: Soll ich es irgendwann, wenn man noch einmal gefragt wird, sich diesen Strapazen stellen? Ich habe mich bis heute noch nicht entscheiden können. Die Tendenz geht dahin es nicht mehr zu tun. Andererseits: Soll man vor Schülern kapitulieren ?? Soll man die bestrafen die doch Interesse zeigen, obwohl sie es nicht trauten zu zeigen ??

   Eines ist mir an diesen zwei Tagen wieder einmal bewußt geworden:

 Die Öffentlichkeit hat scheinbar überhaupt kein Interesse Jugendliche über den Konsum und die Folgen aufzuklären. Dies überlassen sie einer Minderheit von ehrenamtlichen Helfern die mutig das Thema vor Ort angehen und mehr oder weniger entmutigt dann das Feld räumen.

Eines ist jedoch klar: Ich bin um eine Lebenserfahrung reicher geworden. Und das war das Positive an der ganzen Geschichte.

 Dieter Tonak

GTG Einsicht

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  Die EINSICHT auf Tour

 

(Jahresausflug 2004 ..... auch das Wetter spielte mit)

 

 

Zum dritten Male verbrachten Mitglieder der Gemeinschaft ein verlängertes Wochenende zusammen.

Diesmal hatte Organisationschefin Schwester Marga TONAK die Mosel als Reiseziel ausgesucht. Genauer gesagt das Städtchen Cochem. 18 Gemeinschaftsmitglieder nahmen an dieser Fahrt teil. Über das Jahr verteilt konnten die Gemeinschaftsmitglieder auf ein von Marga eingerichtetes Konto Vorauszahlungen tätigen, so dass am Tage der Abfahrt, je nach Einzahlung, die Kosten für Unterkunft und diverse Sachen abgedeckt waren. Manche hatten soviel angespart, dass sie sogar noch ein „Taschengeld“ ausgezahlt bekamen. Erfreulich war, dass Bruder Mohrbacher, unser Mitglied aus Bruchmühlbach/Miesau, an der Fahrt teilnahm. Leider konnte seine Frau aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen.

Minutiös und akribisch genau war dieser Ausflug von Marga geplant. Dazu gehörte auch eine Vorfahrt mit Festlegung der einzelnen Fahrtabläufe und Freizeitgestaltung.  Um es vorwegzunehmen : Es klappte fast alles wie geplant. Auch das Wetter spielte besser mit als es die Wetterfrösche im Rundfunk vorausgesagt hatten. Gut, besonders warm war es nicht gerade, aber es gibt ja entsprechende Kleidung. Den Schirm als gute Alternative nahm man vorsichtshalber auch mit.

So ausgerüstet und guten Mutes traf man sich am Freitag, 09.07. am FNZ in Neunkirchen. Fast pünktlich fuhr man in Richtung Koblenz los. Voran Bruder Gebhardt im „Heinz- Mobil“ (Wohnmobil). Die Teilnehmer waren auf 5 Fahrzeuge verteilt. Nach 80 Km Fahrt die geplante Frühstückspause auf dem Rastplatz Mehringer Höhe . Von hier aus hat man einen wunderschönen Ausblick auf das Moseltal. Zwar konnte man auch an diesem Tage etwas davon wahrnehmen, aber es war einfach zu kalt zum längeren verweilen. Viele tranken den von den Geschwistern Gebhardt vorbereiteten Kaffee und aßen den selbstgebackenen Kuchen im Auto.  

Und weiter ging es in Richtung Wittlich....Richtung Mosel. Dann flussabwärts nach Bremm, wo das Mittagessen eingenommen wurde. Auch hier zahlte sich die gute Vorarbeit aus. Marga hatte sich eine Speisekarte  zukommen lassen und die Essen im Voraus bestellt (Internet kann doch manchmal von Vorteil sein). So wurde die Wartezeit erheblich verkürzt. Und weiter ging es dem Ziel Briedern entgegen wo man ab 14 Uhr die Hotelzimmer belegen konnte. Fast pünktlich kam man dort an. Briedern ist ein kleines Weindorf etwa 20 Km von Cochem entfernt. 

Die Gestaltung des weiteren Nachmittags war den Teilnehmern überlassen. Man konnte den Ort durchwandern, in das nahegelegenen Café  einkehren, einfach nur faulenzen oder die Senfmühle in der Nähe   Cochems besichtigen, was auch die meisten der Ausflügler taten. Den Abend verbrachte man gemeinsam mit „Small –Talk“ im Hotel.

So etwas hatte der Wirt scheinbar noch nicht erlebt, 18 erwachsene Personen trinken keinen Alkohol. Scheinbar ein Novum in diesem Ort. Und so fragte er dann auch „Trinken denn die Männer auch keinen Alkohol?“. Scheinbar hatte es ihn so verwirrt, dass er auf diesen Schreck hin, so berichtete jedenfalls Joachim, selbst hin und wieder zur Flasche griff.

Am anderen Morgen ging das Gerücht um, dass die regionale Presse in den kommenden Tagen mit folgender Schlagzeile erscheinen würde:

Guttempler „besetzen“  Weinlokal....

Wirt bekehrt....

Der Wirt des Hotels, auch Winzer von Beruf, gibt diesen Job auf.....

Der Samstag stand im Zeichen des Besuches von Cochem. Schon früh am Vormittag war hier mächtig viel los. Die engen Gassen mit den schönen Fachwerkhäusern waren schon fast vollgestopft. Marga hatte alle Mühe ihre „Schäfchen“ zusammenzuhalten.

Doch auch an solchen Tage wird bei der EINSICHT Guttemplerarbeit geleistet.

Es standen 2 Vorstellungen in den Dauner Kliniken an. Deshalb setzten sich Joachim, W.Schaly und Dieter von der Gemeinschaft ab und fuhren zu den Vorstellungen. In der Zwischenzeit wanderten die Zurückgebliebenen auf die Reichsburg, machten mit eibem Bähnchen eine Stadtrundfahrt oder fuhren mit dem Sessellift zum Pinnerkreuz auf den benachbarten Berg. Für Abwechslung war gesorgt.  Um 17 Uhr traf man sich wieder auf dem Marktplatz.

Der Höhepunkt war zweifelsfrei die abendliche Schiffahrt auf der Mosel. Punkt 20:30 Uhr legte die Wappen von Cochem ab. Das man bei dieser Fahrt  auch das Tanzbein schwingen konnte, das hat uns Marga verschwiegen. Es wurde ein herrlicher Abend, eine wunderschöne Fahrt. Es wurde getanzt, gelacht, man machte die Laola und nahm an Polonäsen teil. 21/2 Stunden die viel zu schnell vergingen. Gegen 23 Uhr fuhr man zurück zum Hotel. Manchen war es genug, manche kehrten noch in der Hotelgaststätte ein. Wie man später hörte interessierte sich der Wirt sehr für unsere Art ohne Alkohol zu leben. Zahlreiche Fragen wurden an uns gestellt.

Leider kam der Sonntag, und damit die Abreise zu früh. Nachdem die Koffer im Auto verstaut waren ging es gegen 10 Uhr los. Eine Wanderung nach dem in der Nähe liegenden Beilstein war geplant. Beilstein, lt. Prospekt der schönste Moselort, auch „Dornröschen“ genannt  mit der bewirteten Burg Metternich und wunderschönen Häusern. 2 Km unbeschwerlicher Wanderweg war angesagt. Zunächst ging es in die Höhe . Etwa 500m war der Weg zwar ansteigend doch noch gut begehbar. Dies änderte sich jedoch. Der Weg wurde immer schmäler. Ein Nebeneinandergehen war unmöglich. Links von uns ging es sehr oft steil nach unten. Manche(r) hatte so seine Schwierigkeiten mit Balance und Kreislauf. doch die Mühe sollte sich lohnen. Geschafft, ein herrlicher Blick auf das Moseltal und die nahegelegene Burgruine entschädigte für die morgendliche Anstrengung. Dann der Abstieg nach Beilstein. Die engen Gassen und die Souvenirläden erinnerten etwas an Rüdesheim. Nach dem Mittagessen Rückfahrt über die Hunsrückhöhenstrasse nach Neunkirchen. Beim ruhigen sitzen merkte doch die „Strapazen“ der letzen  Tage.

Manche(r ) ging noch zum Eis essen, Wolfgang Schaly musste um 19:00 Uhr schon wieder zur Arbeit, Heinz fuhr noch seine „Mannschaft“ nach Hause. So fand ein schönes Wochenende seinen Abschluss, der Alltag war wieder eingekehrt

Übrigens: Schwierigkeiten mit Purzel gab es nicht. Auch hatte niemand etwas zu nörgeln.

Hotel gut, Frühstück gut, Essen gut. Guttemplerherz, was willst du mehr.

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Video Holly Nuss -Aus dem Kurfürstlichen Schloss in Mainz  Mai 2008-

 

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